Neuroendokrine Tumoren (NET) des gastroenteropankreatischen Systems sind seltene Malignome. Für die Diagnosestellung braucht es eine exakte pathologische Klassifikation mit einer suffizienten Bildgebung inklusive nuklearmedizinischer Verfahren. Die Behandlung ist komplex und umfasst ein breites Spektrum an Fachdisziplinen.
Zusammenfassung
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind seltene Malignome, stellen aber aufgrund der Komplexität und der klinischen Variabilität eine große Herausforderung dar. Neben einer exakten pathologischen Klassifikation braucht es eine suffiziente Bildgebung inklusive nuklearmedizinischer Verfahren für die Diagnosestellung. Die Behandlung von NET-Patientinnen und -Patienten umfasst ein breites Spektrum an Fachdisziplinen: die Radiologie für interventionelle Therapien, Nuklearmedizin für die Peptidrezeptor-Radiotherapie (PRRT), Chirurgie (auch im palliativen Ansatz relevant), Gastroenterologie für endoskopische Therapien und Onkologie für die Systemtherapie. Jeder Patientin und jedem Patienten sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich an einem spezialisierten Zentrum vorzustellen, um in interdisziplinären Tumorkonferenzen das optimale diagnostische und therapeutische Vorgehen im individuellen Fall zu evaluieren.
Autoren: J. Kleilein, L. Apostolidis, S. Krug
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