Ophthalmologie » Uveitis und Immunologie

»

Théa Trophy für klinische Fälle in der Ophthalmologie

JF Chibret und L Mengesha vor einer Thea-Werbetafel

Théa Trophy für klinische Fälle in der Ophthalmologie

Personalia

Ophthalmologie

Uveitis und Immunologie

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Théa zeichnet jedes Jahr die besten klinischen Fallstudien von jungen Ophthalmologinnen und Ophthalmologen zu ausgewählten Themen der Augenheilkunde aus. Bei der 12. Trophy 2024–2025 ging es um die Frage, wie sich Hautkrankheiten auf die Gesundheit der Augenoberfläche auswirken können.

Die AAD bringt nicht nur mehr als 5.000 Ophthalmologie-Expertinnen und -Experten aus Praxis, Wissenschaft und Industrie im deutschsprachigen Raum zusammen. Auch Jean-Frédéric Chibret, Präsident der Laboratoires Théa aus Frankreich war erneut zu Gast. So konnte er auch Dr. Leonie Menghesha persönlich zum zweiten Platz bei der 12. Trophy  2024–2025 gratulieren.

Menghesha (Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln) beschrieb in ihrer Fallstudie die enge Verbindung von Haut und Auge am Beispiel einer therapieresistenten mukokutanen Infektion mit Herpes Simplex (HSV-1) bei einer immunkomprimierten Patientin nach allogener Blutstammzelltransplantation, die neben einer schweren Herpeskeratitis auch eine chronische okuläre Graft-versus-Host-Disease (GvHD) entwickelte.

Im Fokus: Lernen und Wissen teilen

„Die Teilnahme am internationalen Fallstudien-Wettbewerb ermöglicht es, viel über komplexe Erkrankungen in der Ophthalmologie zu lernen – und diese Erfahrungen auch zu teilen“, sagt Menghesha. Zusammen mit den weiteren Gewinnern, Dr. Maria Adelaida Piedrahita aus Kolumbien und Dr. Arturo Ivan Real Arellano aus Mexiko, wird sie ihre Arbeit im Rahmen des Théa Symposiums bei der ARVO 2025 in Salt Lake City/USA präsentieren.

„Mit der Trophy wollen wir junge Ophthalmologinnen und Augenärzte dabei unterstützen, praxisrelevantes Wissen auszubauen und ihre individuellen Kommunikationsfähigkeiten stärken“, sagt Chibret. Seit 2012 lobt das Familienunternehmen Théa jährlich den internationalen Wettbewerb Trophy aus (Théa interRnational cOntest of clinical cases in PatHologies of the eYe).

Bislang wurden über 2.000 Fälle aus 32 Ländern eingereicht. Die Trophy 2025–2026 wird nun eröffnet. Dabei geht es um „die Kunst, das Fortschreiten des Glaukoms zu verlangsamen“. Bewerbungen werden bis 12. Oktober 2025 angenommen. Hier gibt es weitere Informationen.

Quelle: Théa Pharma, Pressemitteilung vom 20.03.2025

Bilderquelle: © x21de Randy Tarango für Théa

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Live OP an Baby bei VM Retina Meeting

VM Retina Meeting 2026: Münchner Gipfeltreffen der vitreoretinalen Chirurgie

Kongressberichte

Vom 16. bis 18. April 2026 verwandelte sich das Infinity Hotel in Unterschleißheim zum Zentrum eines Austauschs der internationalen Spitzenmedizin: Über 700 Teilnehmende aus 45 Ländern folgten der Einladung in den Münchner Norden, um sich zum State of the Art der vitreoretinalen Chirurgie auszutauschen und OP-Techniken der Zukunft zu diskutieren.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Gesundheitsreform Sparen Symbolbild

Einnahmenorientierte Gesundheitspolitik mit gravierenden Folgen 

Berufspolitik

Das geplante Beitragsstabilisierungsgesetz ist "ein Paradigmenwechsel in der täglichen Arbeit an den anvertrauten Patienten mit massiven und kaum absehbaren Folgen für die ambulante Versorgung“, schreibt der BVA in Reaktion auf Pläne der Gesundheitspolitik.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Exophthalmus

„Das ist eine Art medikamentöse Dekompression“ – Teprotumumab bei EO  

Kongressberichte

Teprotumumab ist der erste und einzige medikamentöse Wirkstoff, der das Entstehen des Exophthalmus bei Endokriner Orbitopathie hemmt. Ein Symposiums-Bericht vom 26. AAD-Kongress.

Ophthalmologie

Orbita, Augenlid und Tränenwege

Beitrag lesen