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BÄK sieht Physician Assistants als integrale Bestandteile der Gesundheitsversorgung

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt will die Debatte über Definition und Rolle der Physician Assistants in Deutschland anfachen. (Foto: BÄK)

BÄK sieht Physician Assistants als integrale Bestandteile der Gesundheitsversorgung

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Erschienen in: UroForum

Physician Assistants sind in den letzten Jahren zu einem integralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland geworden. Vor diesem Hintergrund wird es nach Auffassung der Bundesärztekammer immer wichtiger, die Aufgabenbereiche zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie dieser noch relativ jungen Berufsgruppe im interprofessionellen Team klar zu definieren.

Mit ihrem Positionspapier „Physician Assistance – ein etabliertes Berufsbild im deutschen Gesundheitswesen“ möchte die Bundesärztekammer dazu einen Beitrag leisten. Die Bundesärztekammer beschreibt in dem Papier ausgewählte Aspekte des Berufsbildes und formuliert konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung des Tätigkeitsrahmens. Neben der Darstellung typischer Aufgaben in der ambulanten und stationären Versorgung werden auch die zentralen Studieninhalte sowie die angestrebten Kompetenzen erläutert.

„Die Ärzteschaft hat frühzeitig das Potenzial der Physician Assistance erkannt und die Weiterentwicklung des Berufsbildes befördert“, betonte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt bei der Vorstellung des Papiers. „Umso mehr kommt es jetzt darauf an, die Debatte über Definition und Rolle dieses Berufsbildes in unserem Gesundheitswesen im Austausch aller Beteiligten konstruktiv weiterzuführen und zu guten Ergebnissen im Sinne der Patientinnen und Patienten zu bringen“, so Reinhardt weiter.

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Physician Assistant“ der Bundesärztekammer, Erik Bodendieck, Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer und Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, betont, dass „angesichts des nicht einheitlichen Curriculums für Physician Assistants in Deutschland ein übergeordneter Tätigkeitsrahmen notwendig ist.“ Dies sei, so Bodendieck weiter, ein wichtiger Beitrag zur Gestaltung der Rahmenbedingungen, unter denen Physician Assistants in Deutschland tätig sind. „Dazu leistet das Positionspapier einen bedeutsamen Beitrag.“ Das Positionspapier, das unter Einbeziehung der Deutschen Gesellschaft für Physician Assistants erarbeitet worden ist, richtet sich sowohl an die Hochschulen als auch an die Praxis in der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung. Es soll als orientierender Handlungsrahmen dienen.

Bildquelle:© BÄK

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