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Chronische Nierenkrankheit: Gezieltes Screening verbessert die Prognose

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Chronische Nierenkrankheit: Gezieltes Screening verbessert die Prognose

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Nieren und Harnwege

mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Moderne medikamentöse Therapien können heute das Fortschreiten einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) deutlich verzögern, in vielen Fällen sogar stoppen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Diagnose. Dazu reichen zwei einfache Untersuchungen: ein Bluttest zur Bestimmung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) sowie ein Urintest auf Albumin (Urin-Albumin-Kreatinin-Quotient, UACR). Albumin ist der früheste messbare Marker einer Nierenschädigung – oft lange vor einer abnehmenden eGFR.

Doch obwohl große Studien den Nutzen moderner Therapien unabhängig vom Krankheitsstadium belegen, werden Nierenkrankheiten in Deutschland noch immer zu selten frühzeitig erkannt.1 Das gilt insbesondere bei Frauen, wie das Follow-up der InspeCKD-Studie zeigt.2 Selbst bei Risikopatienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder genetischer Prädisposition erfolgt in Hausarztpraxen eine Albuminbestimmung im Urin viel zu selten (in nur 0,4% der Fälle). Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. wie auch Diabetesexperten empfehlen daher ein leitliniengerechtes Nierenscreening – insbesondere bei Risikogruppen. Entscheidend für eine wirksame Früherkennung sei die Kombination aus Albumin-Kreatinin-Ratio im Urin in Kombination mit der eGFR im Blut.1,2

Quellen:

1 Pressemeldung Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

2 Posterwalk 16 „Präsentation und Management“, 16.04. Diabetes Kongress 2026

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