Der Medical Valley Award, eine hochdotierte Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, ging dieses Jahr u.a. an eine Arbeitsgruppe der Universitätsmedizin Würzburg für die Entwicklung der Plattformtechnologie ENDOLEASE. Der mit 500.000 Euro dotierte Preis fördert Wissenschaftler, die mit innovativen, zukunftsweisenden Ideen ein Start-up-Unternehmen gründen wollen.
Die Natur ist ebenso erfinderisch wie perfektionistisch. Schon oft sind deshalb Wissenschaftler bei der Natur in die Lehre gegangen und haben sich erfolgreiche Strategien abgeguckt. Auch Enno Klußmann vom Max Delbrück Center in Berlin setzt darauf. Er sucht nach neuen Ansätzen der Hypertoniebehandlung und ist auf eine Erbkrankheit aufmerksam geworden, die mit Bluthochdruck, nicht jedoch mit den hypertonie-typischen Organkomplikationen einhergeht.
Nach einem Herzinfarkt kann durch eine Bypass-Operation die verbliebene Pumpleistung des Herzens erhalten, jedoch nicht verbessert werden. Ärzten der Klinik für Herzchirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck ist es nach jahrelanger Forschungsarbeit gelungen, mittels Stoßwellentherapie inaktive Herzmuskelzellen dauerhaft wiederzubeleben und neue Blutgefäße entstehen zu lassen. In einer klinischen Studie konnte nun die signifikante Verbesserung der Pumpleistung und dadurch auch der Lebensqualität belegt werden. Ein medizinischer Meilenstein.
Bei Patienten mit Depression, die gleichzeitig an Diabetes leiden, wird ein äußerst schlechter Krankheitsverlauf beobachtet. Außerdem ist bei Depression das Diabetes-Risiko um 60 % erhöht, und mehr als 25 % der Diabetes-Patienten entwickeln depressive Symptome.
Aktuell besteht noch eine Diskrepanz zwischen den Abrechnungsstandards des ICD-10 und dem „State-of-the-Art“ Wissen des ICD-11. Denn die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann zukünftig in klassische PTBS und komplexe PTBS (KPTBS) unterteilt werden.
Ein regelmäßiger Cannabiskonsum birgt erhebliche Risiken, darunter auch Abhängigkeiten. Die DGPPN fordert deshalb mehr Aufklärung für Beratungs- und Behandlungseinrichtungen.
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hautgesundheit sind weitgehend unbekannt. Forscher untersuchten in einer epidemiologischen Studie, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Hautalterung beeinflussen. Erste Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Dermatitis veröffentlicht.
Das Bewusstsein für HIV-Infektionen schwindet wieder, mehr Aufklärung und ein vorurteilsfreier Umgang mit Infizierten sind nötig, betonen Fachleute. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und die Deutsche STI Gesellschaft weisen anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember darauf hin, dass zu einer guten Prävention immer auch eine offene und wertfreie Kommunikation gehört.
Wir kennen sie alle – die Situation, in der man gedankenverloren zuhause ankommt und gar nicht mehr so genau weiß, wie man eigentlich gefahren ist. Dissoziative Momente im Lebensverlauf sind normal. Pathologisch wird es, sobald der Prozess der Dissoziation nicht mehr willentlich beeinflussbar ist und dadurch die alltägliche Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt wird, erklärte Prof. Dr. med. Christian Schmahl, Mannheim.
Der Medical Valley Award, eine hochdotierte Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, ging dieses Jahr u.a. an eine Arbeitsgruppe der Universitätsmedizin Würzburg für die Entwicklung der Plattformtechnologie ENDOLEASE. Der mit 500.000 Euro dotierte Preis fördert Wissenschaftler, die mit innovativen, zukunftsweisenden Ideen ein Start-up-Unternehmen gründen wollen.
Die Natur ist ebenso erfinderisch wie perfektionistisch. Schon oft sind deshalb Wissenschaftler bei der Natur in die Lehre gegangen und haben sich erfolgreiche Strategien abgeguckt. Auch Enno Klußmann vom Max Delbrück Center in Berlin setzt darauf. Er sucht nach neuen Ansätzen der Hypertoniebehandlung und ist auf eine Erbkrankheit aufmerksam geworden, die mit Bluthochdruck, nicht jedoch mit den hypertonie-typischen Organkomplikationen einhergeht.
Nach einem Herzinfarkt kann durch eine Bypass-Operation die verbliebene Pumpleistung des Herzens erhalten, jedoch nicht verbessert werden. Ärzten der Klinik für Herzchirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck ist es nach jahrelanger Forschungsarbeit gelungen, mittels Stoßwellentherapie inaktive Herzmuskelzellen dauerhaft wiederzubeleben und neue Blutgefäße entstehen zu lassen. In einer klinischen Studie konnte nun die signifikante Verbesserung der Pumpleistung und dadurch auch der Lebensqualität belegt werden. Ein medizinischer Meilenstein.
Bei Patienten mit Depression, die gleichzeitig an Diabetes leiden, wird ein äußerst schlechter Krankheitsverlauf beobachtet. Außerdem ist bei Depression das Diabetes-Risiko um 60 % erhöht, und mehr als 25 % der Diabetes-Patienten entwickeln depressive Symptome.
Aktuell besteht noch eine Diskrepanz zwischen den Abrechnungsstandards des ICD-10 und dem „State-of-the-Art“ Wissen des ICD-11. Denn die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann zukünftig in klassische PTBS und komplexe PTBS (KPTBS) unterteilt werden.
Ein regelmäßiger Cannabiskonsum birgt erhebliche Risiken, darunter auch Abhängigkeiten. Die DGPPN fordert deshalb mehr Aufklärung für Beratungs- und Behandlungseinrichtungen.
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hautgesundheit sind weitgehend unbekannt. Forscher untersuchten in einer epidemiologischen Studie, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Hautalterung beeinflussen. Erste Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Dermatitis veröffentlicht.
Das Bewusstsein für HIV-Infektionen schwindet wieder, mehr Aufklärung und ein vorurteilsfreier Umgang mit Infizierten sind nötig, betonen Fachleute. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und die Deutsche STI Gesellschaft weisen anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember darauf hin, dass zu einer guten Prävention immer auch eine offene und wertfreie Kommunikation gehört.
Wir kennen sie alle – die Situation, in der man gedankenverloren zuhause ankommt und gar nicht mehr so genau weiß, wie man eigentlich gefahren ist. Dissoziative Momente im Lebensverlauf sind normal. Pathologisch wird es, sobald der Prozess der Dissoziation nicht mehr willentlich beeinflussbar ist und dadurch die alltägliche Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt wird, erklärte Prof. Dr. med. Christian Schmahl, Mannheim.
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