Der 5. Multi-Stakeholder-Gipfel zu berufsbedingtem Hautkrebs findet am 2. Oktober 2026 in Wien, Österreich, während des EADV-Jahreskongresses statt. Gemeinsam veranstaltet von EADV, EADO, ILDS, ACD, ÖGDV, ICOH, ISSA, GlobalSkin, Hautnetz Hamburg e. V., NIB und der Abteilung für Dermatologie, Umweltmedizin der Universität Osnabrück, bringt der Gipfel globale Experten zusammen, um eines der am meisten übersehenen Risiken für die Hautgesundheit anzugehen.
Laut der WHO und der Internationalen Arbeitsorganisation ist jeder dritte weltweite Todesfall durch hellen Hautkrebs (nicht-melanozytären Hautkrebs) auf berufsbedingte Exposition gegenüber solarer UV-Strahlung zurückzuführen. Das verdeutlicht den dringenden Bedarf weltweit, insbesondere an: Sichereren Arbeitsplätzen, verbesserten Versorgungspfaden, stärkeren Präventionsstrategien und einem größerem politischem Engagement.
Der diesjährige Gipfel steht unter dem Thema „Occupational Skin Cancer: The Sleeping Giant“.
Das Programm wird:
•die WHA-Resolution zu allen Hautkrankheiten hervorheben,
• neue Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel thematisieren,
• planetare Gesundheit und berufsbedingte Exposition erforschen und
• koordinierte globale Präventionsstrategien unterstützen.
Die Sitzung konzentriert sich auf Dialog, Zusammenarbeit und zukunftsorientiertes Handeln, um die weltweite Belastung durch berufsbedingten Hautkrebs zu verringern.
Die Hybrid-Teilnahme ist vor Ort in Wien im Rahmen der Jahrestagung der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) möglich, aber auch online.
Führende Experten und Entscheidungsträger werden internationale und nationale Perspektiven austauschen. Mit an Bord sind u.a. Vertreter vonseiten der WHO, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der Europäischen Kommission, der Österreichischen Unfallversicherungsträger, der Schweizer Unfallversicherungsträger, globaler Dermatologie- und Arbeitsmedizin-Organisationen, der globale Patientenorganisation GlobalSkin sowie von Gewerkschaften.
Zentral verantwortlich für die Organisation des Summits ist die International League of Dermatological Societies (ILDS). Als Nicht-Regierungsorganisation (NGO) in besonderer Beziehung zur WHO hat die ILDS alle bisherigen Multi-Stakeholder-Gipfel zu berufsbedingtem Hautkrebs mitveranstaltet und so aktiv dazu beigetragen, Akteure aus den Bereichen Dermatologie, Politik und Arbeitsmedizin zusammenzubringen.

„Mit ihrer bahnbrechenden Resolution zu Hautkrankheiten hat die WHO gerade ein neues Kapitel in der globalen Gesundheitspolitik aufgeschlagen. Vor diesem Hintergrund erfährt das bevorstehende Gipfeltreffen in Wien zum beruflichen Hautkrebs mit allen wichtigen Entscheidungsträgern eine besondere Bedeutung. Wir hoffen, dass es gelingt, auf europäischer Ebene in der Prävention von Hautkrebs bei der Hochrisikogruppe der Außenbeschäftigten einen großen Schritt voranzukommen, dies auch vor dem Hintergrund des Klimawandels und der galoppierenden Zunahme der Erkrankungen. Seien Sie dabei!“
Prof. Dr. Swen-Malte John, Leiter Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie an der Universität Osnabrück, wiss. Direktor des Instituts für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation iDERM (Kooperation mit den BG-Kliniken), Gründungsdirektor des NIB, Tagungsdirektor der DERM Alpin 2026
Weitere Informationen bzw. die Einwahldaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie hier:
Antje Alberts, M. Ed. B. Sc.: antje.alberts@uni-osnabrueck.de
Prof. Dr. Swen Malte John: johnderm@uni-osnabrueck.de
Hinter dem 5. Multi-Stakeholder-Gipfel stehen die folgenden Organisationen: EADV (European Academy of Dermatology and Venereology), EADO (European Association of Dermato-Oncology), ILDS (International League of Dermatological Societies), ACD (Australasian College of Dermatologists), ÖGDV (Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie), ICOH (International Commission on Occupational Health), ISSA (International Social Security Association), GlobalSkin (International Alliance of Dermatology Patient Organizations), Hautnetz Hamburg e. V., Hamburg, Deutschland, NIB (Niedersächsisches Institut für Berufsdermatologie), Abt. Dermatologie, Umweltmedizin, Universität Osnabrück, Osnabrück, Deutschland und Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück.
(sma)
Das aktuelle Programm können Sie herunterladen unter:
Occupational Skin Cancer: The Sleeping Giant – ILDS



