Eine 28-jährige Patientin stellte sich mit einem bekannten Zervixpolyp zur Vorsorge vor. Der Polyp verursachte regelmäßig Blutungen beim Geschlechtsverkehr. Die Ultraschalluntersuchung zeigte zusätzlich ein hyperplastisches Endometrium mit Verdacht auf Gebärmutterpolypen. Nach anfänglicher Ablehnung entschied sich die Patientin sechs Wochen später für eine Operation.
Der Fall
Eine neue Patientin
Eine 28-jährige Patientin (Nullipara) stellte sich nach ihrem Umzug zur Vorsorge vor. Bei der Untersuchung fiel sofort ein großer Zervixpolyp auf (Abb. 1). Der Patientin war dieser Polyp bereits bekannt. Im Gespräch berichtete sie, dass sie beim Geschlechtsverkehr deshalb regelmäßig Blutungen habe. Dies verunsichere ihren Partner jedes Mal sehr. Bisher hätten Ärztinnen und Ärzte ihr jedoch stets mitgeteilt, dass der Polyp harmlos sei. Eine Entfernung sei deshalb nicht nötig.



