Publikationen zu Pandemiemaßnahmen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind im deutschsprachigen Raum rar. Beruhend auf einer Literaturrecherche beleuchtet dieser Beitrag die psychische Folgen, Veränderungen bei Geburtsausgängen und Auswirkungen der COVID-Impfung – und zeigt Forschungsbedarf auf.
Zusammenfassung
Publikationen, die sich mit der Nützlichkeit, der Wirksamkeit und den möglichen Folgen verschiedener Pandemiemaßnahmen befassen, die Frauen und Paare in der besonders vulnerablen Phase von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett betrafen, sind im deutschsprachigen Raum bisher rar. Mithilfe einer selektiven Literaturrecherche werden Forschungsergebnisse zu möglichen psychischen Folgen der Pandemie, zu Häufigkeitsveränderungen bei den Fehl- und Frühgeburten, bei der Müttersterblichkeit und der peri- und postnatalen Mortalität, zu Veränderungen bei geburtshilflichen Ergebnissen, zum Einfluss auf die peripartale psychische Gesundheit sowie zu möglichen kurzfristigen Folgen der COVID-Impfung vorgestellt und Aufgaben für die Versorgungsforschung benannt.
Autor: M. David
Der Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in gynäkologische praxis 2026; 53 (4): 499–510.



