Das Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft setzt einen Schwerpunkt auf Frauengesundheit. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär kündigte 90 Millionen Euro für die Erforschung von Endometriose, reproduktiver Gesundheit und die Schließung von Datenlücken an. Geschlechtersensible Forschung soll passgenaue Behandlungen ermöglichen. Das Wissenschaftsjahr zeigt, wie Forschende mit Prävention, Künstlicher Intelligenz und innovativen Technologien die Medizin von morgen gestalten. Bürgerinnen und Bürger können bei Veranstaltungen mitdiskutieren.
Wissenschaftsjahr 2026
Am 20. Januar 2026 fiel der offizielle Startschuss für das Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft. Das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFTR) rückt damit Fragen der Gesundheitsversorgung von morgen in den Mittelpunkt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Frauengesundheit und geschlechtersensibler Forschung.
90 Millionen Euro für Frauengesundheit
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär kündigte auf der Auftaktveranstaltung rund 90 Millionen Euro für die Forschung zur Frauengesundheit an. Die Mittel fließen in die Erforschung von Endometriose und reproduktiver Gesundheit sowie in die Schließung von Datenlücken in der klinischen Forschung.
Besonders wichtig ist mir: Die geschlechtersensible Gesundheitsforschung darf kein Randthema bleiben. Noch immer wissen wir zu wenig darüber, wie sich Krankheiten bei Frauen und Männern unterschiedlich zeigen. Das müssen wir ändern – und genau dafür setze ich mich ein.
Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Die Medizin der Zukunft rückt die individuellen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt. Geschlechtersensible Forschung soll passgenaue medizinische Behandlung für alle ermöglichen.
Präventiv, personalisiert, digital und partizipativ
Im Wissenschaftsjahr 2026 zeigen Forschende, wie sie bereits heute die Medizin von morgen gestalten. Im Fokus stehen Fragen wie: Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern? Wie können innovative Technologien und Künstliche Intelligenz Diagnostik und Therapie unterstützen?
Gesundheit geht uns alle an. Vorsorge, gute Medizin und eine starke Forschung sind die Basis für ein langes und gutes Leben. (…) Wir wollen zeigen, wie Forschung unser Gesundheitssystem besser macht – von der Prävention bis zur Pflege. Wie technische Innovationen den Alltag von Patientinnen und Patienten verändern. Und wie Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie dazu beitragen, Krankheiten früher zu erkennen und neue Therapien zu entwickeln.
Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Dialog mit der Gesellschaft
Bei der Auftaktveranstaltung hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen, Exponate zu besichtigen und aktuelle Forschungsprojekte kennenzulernen. Die Wissenschaftsjahre bieten seit über 25 Jahren eine Plattform für den Austausch zwischen Gesellschaft und Forschung.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt vom 21.01.2026 : Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft



