Das DESERT-Register vergleicht erstmals systematisch die drei zentralen HOCM-Therapien – Myosin-Inhibitoren, TASH und chirurgische Myektomie. Dr. Thorsten Lawrenz gibt Einblicke in die ersten Ergebnisse.
Medikament, Katheter oder Operation – welche Therapie hilft Patientinnen und Patienten mit hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie (HOCM) wirklich am besten? Obwohl HOCM die häufigste genetisch bedingte Kardiomyopathie ist, fehlen bislang vergleichende Studien zu den drei zentralen Therapieverfahren.
Dr. Thorsten Lawrenz vom Universitätsklinikum Bielefeld stellt das DESERT-Register vor – das erste nationale prospektive Register Deutschlands, das Myosin-Inhibitoren, die interventionelle TASH-Behandlung und die chirurgische Myektomie erstmals systematisch gegenüberstellt. Nach dem Einschluss der ersten 190 Patienten zeichnen sich bereits erste Trends ab: Myosin-Inhibitoren und die TASH-Behandlung scheinen in Deutschland eine zunehmend dominierende Rolle einzunehmen.
Erfahren Sie, warum registrierte Versorgungsforschung der Schlüssel zu belastbaren Langzeitdaten und evidenzbasierten Therapieentscheidungen ist – und wie das DESERT-Register die Zukunft der HOCM-Therapie in Deutschland mitgestalten wird.
Der Text basiert auf dem Videostatement von PD Dr. Thorsten Lawrenz (Universitätsklinikum Bielefeld) im Rahmen der DGK-Jahrestagung 2026 in Mannheim.
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