Vitiligo ist eine häufige Autoimmunerkrankung, die durch den Verlust von Melanozyten zu depigmentierten Hautstellen führt. Weltweit sind etwa 2% der Bevölkerung betroffen. Die Erkrankung kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, da die sichtbaren Hautveränderungen oft zu Stigmatisierung und psychischem Stress führen.
Ein Team um Prof. Dr. Ralf Ludwig, Direktor des Instituts für Experimentelle Dermatologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck, hat wichtige Erkenntnisse zur Therapie des bullösen Pemphigoids, einer seltenen blasenbildenden Hauterkrankung, gewonnen. Die Forschenden zeigten, dass auf der Haut angewendete Kortisonpräparate im Vergleich zu Kortisontabletten mit einem weniger hohen Risiko für schwere Herzerkrankungen und früheres Versterben bei den Patientinnen und Patienten verbunden sein können. Die Studie wurde durch die Kooperation des UKSH mit der globalen Medizindatenbank TriNetX ermöglicht, die Krankheitsdaten von über 150 Millionen Patientinnen und Patienten enthält.
Patienten mit rheumatoider Arthritis, die mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten, insbesondere mit TNF-Hemmern, behandelt werden, haben ein niedrigeres Risiko, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse zu entwickeln. Dies kam in einer bevölkerungsbasierten Fall-Kontroll-Studie im Journal of Internal Medicine heraus.
Die entzündlichen Veränderungen in der Synovia, zu der es bei der rheumatoiden Arthritis kommt, lassen sich nach der Häufigkeit der einzelnen Zellarten in sechs Phänotypen einteilen, die ein Forscherteam in Nature vorstellt. Der klinische Nutzen der neuen Einteilung lässt sich noch nicht abschätzen.
Die starke Vermehrung bestimmter Bakterien im Darm steht im Verdacht, bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes einen Krankheitsschub auszulösen. Forscher bringen dies in den Annals of the Rheumatic Diseases mit kreuzreagierenden Antikörpern in Verbindung, deren Bildung durch ein Oberflächenantigen der Bakterien angeregt wird. Die Ergebnisse der Studie könnten zur Entwicklung neuer Behandlungskonzepte führen.
Vitiligo ist eine häufige Autoimmunerkrankung, die durch den Verlust von Melanozyten zu depigmentierten Hautstellen führt. Weltweit sind etwa 2% der Bevölkerung betroffen. Die Erkrankung kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, da die sichtbaren Hautveränderungen oft zu Stigmatisierung und psychischem Stress führen.
Ein Team um Prof. Dr. Ralf Ludwig, Direktor des Instituts für Experimentelle Dermatologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck, hat wichtige Erkenntnisse zur Therapie des bullösen Pemphigoids, einer seltenen blasenbildenden Hauterkrankung, gewonnen. Die Forschenden zeigten, dass auf der Haut angewendete Kortisonpräparate im Vergleich zu Kortisontabletten mit einem weniger hohen Risiko für schwere Herzerkrankungen und früheres Versterben bei den Patientinnen und Patienten verbunden sein können. Die Studie wurde durch die Kooperation des UKSH mit der globalen Medizindatenbank TriNetX ermöglicht, die Krankheitsdaten von über 150 Millionen Patientinnen und Patienten enthält.
Patienten mit rheumatoider Arthritis, die mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten, insbesondere mit TNF-Hemmern, behandelt werden, haben ein niedrigeres Risiko, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse zu entwickeln. Dies kam in einer bevölkerungsbasierten Fall-Kontroll-Studie im Journal of Internal Medicine heraus.
Die entzündlichen Veränderungen in der Synovia, zu der es bei der rheumatoiden Arthritis kommt, lassen sich nach der Häufigkeit der einzelnen Zellarten in sechs Phänotypen einteilen, die ein Forscherteam in Nature vorstellt. Der klinische Nutzen der neuen Einteilung lässt sich noch nicht abschätzen.
Die starke Vermehrung bestimmter Bakterien im Darm steht im Verdacht, bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes einen Krankheitsschub auszulösen. Forscher bringen dies in den Annals of the Rheumatic Diseases mit kreuzreagierenden Antikörpern in Verbindung, deren Bildung durch ein Oberflächenantigen der Bakterien angeregt wird. Die Ergebnisse der Studie könnten zur Entwicklung neuer Behandlungskonzepte führen.
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