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„Klinischer Inkubator für die biomedizinische Translation“ 

Wissenschaftlerin im Labor arbeitet mit einem Tablet neben einem Mikroskop.

„Klinischer Inkubator für die biomedizinische Translation“ 

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Erschienen in: onkologie heute

Um die Lücke zwischen biomedizinischer Spitzenforschung und klinischer Anwendung zu schließen, ist das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) eine Kooperation mit BioLabs, einer Plattform für Innovationslabore, eingegangen. Gemeinsam starten BIH und BioLabs den „BIH Clinical Incubator“ (CLIC). 

Ziel der Initiative ist die zügige Translation innovativer Therapieansätze im Bereich der personalisierten Medizin. Insbesondere geht es dabei um sogenannte Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs), also Gentherapeutika, somatische Zelltherapeutika und biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte. 

ATMPs haben das Potenzial, die Medizin zu revolutionieren. Auch auf diesem Gebiet wird in Deutschland Spitzenforschung betrieben. Häufig jedoch schaffen es vielversprechende Ansätze hierzulande nicht aus dem Labor ans Krankenbett, denn Forschungskultur und Rahmenbedingungen stehen dagegen. Anders in den USA: Dort ist es „normal“, dass Forscher ihre eigenen Start-up-Unternehmen gründen und – mit Hilfe finanzstarker Partner – aus wissenschaftlichen Ansätzen marktreife therapeutische Produkte entwickeln.  

Start-up-Gründer werden umfassend unterstützt 

Die Initiative von BIH und BioLabs ist ein Vorstoß in diese Richtung. Sie will die Gründung von Healthcare Start-ups erleichtern und stellt Wissenschaftlern dafür auf dem Campus der Charité – Universitätsmedizin Berlin hochmodern ausgestattete Labors und Büros zur Verfügung. Aber nicht nur mit Räumen und Ausstattung, sondern auch mit Know how und Expertise sollen Firmengründer unterstützt werden, die innovative Ansätze insbesondere auf dem Gebiet der ATMPs weiterentwickeln und vermarkten wollen. Dienstleistungen rund um Unternehmensentwicklung und Studienplanung, Beratung zu den in Deutschland geltenden Regularien und auch Vermittlung von Investoren gehören zum CLIC-Förderkonzept.   

„Berlin bietet ein einzigartiges Umfeld für den Aufbau einer unternehmerischen Community, die eine Brücke zwischen Spitzenwissenschaft und praktischer Anwendung schlägt“, sagt Dr. Garima Bhardwaj, Leiterin des Clinical Incubators. „Als Teil des pulsierenden Life-Science-Ökosystems in Boston habe ich selbst erlebt, wie das richtige Umfeld bahnbrechende Innovationen beschleunigen kann.” 

Das CLIC-Programm ist ab sofort offen für Bewerbungen und wird am 15. Juli dieses Jahres offiziell in Betrieb genommen.  

Quelle: Pressemitteilung des Berlin Institute of Health vom 7. Mai 2025 

Bilderquelle: © peopleimages.com – stock.adobe.com

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