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NSCLC: Molekulargetrieben oder Wildtyp – 
das ist therapieentscheidend

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NSCLC: Molekulargetrieben oder Wildtyp – 
das ist therapieentscheidend

Fachartikel

Onkologie

Lungenkarzinom

NSCLC

mgo medizin Redaktion

Verlag

10 MIN

Erschienen in: onkologie heute

Beim Adenokarzinom als häufigster Form des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) sind in rund der Hälfte der Fälle molekulare Treiber nachweisbar, die die Möglichkeit einer zielgerichteten Therapie eröffnen. Nachdem die deutliche Überlegenheit dieser individuell maßgeschneiderten Ansätze gegenüber herkömmlicher Chemotherapie zunächst beim metastasierten NSCLC nachgewiesen wurde, zeichnet sich ein Vorteil zielgerichteter Therapien inzwischen auch in frühen – heilbaren – Stadien ab. Dasselbe gilt auch für Immun-Checkpoint-Inhibitoren, von denen Patientinnen mit Wildtyp-Tumoren profitieren. Prof. Dr. med. Frank Griesinger, Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Universitätsmedizin Oldenburg (UMO), erläutert im Interview aktuelle Konzepte der individualisierten Behandlung des NSCLC und wirft auch einen Blick auf die Versorgungsrealität. Der international renommierte Lungenkrebs-Experte betreut jährlich rund 1.500 onkologische Patientinnen.

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