Onkologie » Sonstiges

»

Präventionsforschung wird intensiviert

Eine grüne Taste mit der Aufschrift „Prävention“ auf einer Computertastatur, die die Bedeutung von Präventionsforschung symbolisiert.

Präventionsforschung wird intensiviert

News

Onkologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: onkologie heute

Die Helmholtz-Gemeinschaft bündelt ihre Aktivitäten in der Präventionsforschung und hat dafür die „Helmholtz Health Prevention Task Force“ ins Leben gerufen. In einem in Nature Medicine veröffentlichten Strategiepapier werden Konzepte zur besseren Integration von Prävention in die medizinische Praxis vorgestellt.

In sechs „Helmholtz Health“-Zentren wird an präventiven Strategien für verschiedene Krankheiten wie Krebs, Infektionen, metabolische und neurodegenerativen Erkrankungen geforscht. In der neu gegründeten Task Force sollen führende Expert:innen aus allen sechs Zentren zusammenarbeiten, um die Präventionsforschung voranzutreiben.

Säule einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung

 „Indem wir Spitzenkräfte aus verschiedenen Disziplinen zusammenbringen, können wir Prävention zu einem zentralen Instrument für eine gesündere Gesellschaft machen“, sagt Prof. Matthias Tschöp, CEO von Helmholtz Munich, und Prof. Eleftheria Zeggini, Co-Vorsitzende der Task Force und Direktorin des Instituts für Translationale Genomik am Helmholtz Munich fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, Prävention zu einer zentralen Säule einer nachhaltigen Gesundheitsstrategie zu machen. Um große gesundheitliche Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Multimorbidität und die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit zu meistern, müssen wir die Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Gesundheitsdienstleistern und politischen Entscheidern intensivieren.“ Mithilfe von Big Data und innovativen Technologien wie Multi-Omics, maschinellem Lernen und Bioengineering sollen evidenzbasierte Präventionsstrategien entwickelt werden. Eine zügige Translation der Strategien ist das erklärte Ziel.

Quelle: Pressemitteilung von Helmholtz Munich vom 22. April 2025

Literatur: Helmholtz Health Prevention Task Force, 2025: The Helmholtz Health task force to strengthen prevention research and its translation globally. Nature Medicine

Bilderquelle: © momius – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt legt einem Patienten einen intravenösen Zugang am Arm – medizinische Behandlung bei Blutkrebs oder Chemotherapie

Leukämie-Stammzellen: Neue Wege aus der Resistenzfalle

News

Forschende vom DKFZ und HI-STEM haben einen zentralen Mechanismus des Therapieversagens bei akuter myeloischer Leukämie (AML) entschlüsselt: Vier unterschiedliche Subtypen von Leukämie-Stammzellen erklären, warum wichtige Medikamente ihre Wirkung verlieren – und die Leukämie zurückkehrt. Ein Durchbruch mit neuen Therapieansätzen.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Arzt hält anatomisches Ohrmodell in der Hand und erklärt die Struktur des Ohres mit einem Stift vor einem Laptop

HNO 2026: Technik, Qualität und Evidenz in der Chirurgie

News

Die Kopf-Hals-Chirurgie gehört zu den vielseitigsten und technisch anspruchsvollsten Bereichen der HNO-Heilkunde. Bei der Jahresversammlung der DGHNO-KHC vom 13.–16. Mai in Ulm stehen Qualitätssicherung, innovative Techniken und aktuelle Forschungsergebnisse im Mittelpunkt – für eine Medizin auf höchstem Evidenzniveau.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Forschungsteam der Universitaet Duisburg Essen als Gruppenfoto vor dem Universitaetsgebaeude

Neuer SFB erforscht frühe Therapieresistenz bei Melanomen

News

Hautkrebsforschung: Die DFG fördert den neuen Sonderforschungsbereich DYNAMO an der Uni Duisburg-Essen mit 12,9 Mio. Euro. Ziel ist es, frühe Therapieresistenzen beim Melanom besser zu verstehen und zu überwinden.

Onkologie

Hauttumoren

Melanom

Beitrag lesen