Die Helmholtz-Gemeinschaft bündelt ihre Aktivitäten in der Präventionsforschung und hat dafür die „Helmholtz Health Prevention Task Force“ ins Leben gerufen. In einem in Nature Medicine veröffentlichten Strategiepapier werden Konzepte zur besseren Integration von Prävention in die medizinische Praxis vorgestellt.
In sechs „Helmholtz Health“-Zentren wird an präventiven Strategien für verschiedene Krankheiten wie Krebs, Infektionen, metabolische und neurodegenerativen Erkrankungen geforscht. In der neu gegründeten Task Force sollen führende Expert:innen aus allen sechs Zentren zusammenarbeiten, um die Präventionsforschung voranzutreiben.
Säule einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung
„Indem wir Spitzenkräfte aus verschiedenen Disziplinen zusammenbringen, können wir Prävention zu einem zentralen Instrument für eine gesündere Gesellschaft machen“, sagt Prof. Matthias Tschöp, CEO von Helmholtz Munich, und Prof. Eleftheria Zeggini, Co-Vorsitzende der Task Force und Direktorin des Instituts für Translationale Genomik am Helmholtz Munich fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, Prävention zu einer zentralen Säule einer nachhaltigen Gesundheitsstrategie zu machen. Um große gesundheitliche Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Multimorbidität und die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit zu meistern, müssen wir die Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Gesundheitsdienstleistern und politischen Entscheidern intensivieren.“ Mithilfe von Big Data und innovativen Technologien wie Multi-Omics, maschinellem Lernen und Bioengineering sollen evidenzbasierte Präventionsstrategien entwickelt werden. Eine zügige Translation der Strategien ist das erklärte Ziel.
Quelle: Pressemitteilung von Helmholtz Munich vom 22. April 2025
Literatur: Helmholtz Health Prevention Task Force, 2025: The Helmholtz Health task force to strengthen prevention research and its translation globally. Nature Medicine
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