Ophthalmologie » Hinterer Augenabschnitt

»

110 Jahre Schweizer Hochpräzisionstechnik

Einblick in die Produktion

110 Jahre Schweizer Hochpräzisionstechnik

Panorama

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

3 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Alcon feiert das 110-jährige Bestehen seines Standorts in Schaffhausen, Schweiz. Dieser wird seit 25 Jahren von der Alcon Grieshaber AG, einer auf ophthalmochirurgische Instrumente spezialisierten Tochtergesellschaft, betrieben. Seit ihrer Gründung durch die Grieshaber AG 1915 war sie führend in der Entwicklung mikrochirurgischer Instrumente in der vitreoretinalen und Kataraktchirurgie.

Alcon Grieshaber ist Teil des globalen Chirurgiegeschäfts von Alcon und spielt eine entscheidende Rolle in der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Präzisionsinstrumenten, die von Augenchirurgen auf der ganzen Welt eingesetzt werden, um neue Lösungen zur Wiederherstellung oder Verbesserung der Sehkraft zu entwickeln, die klinische Praxis voranzubringen und die Kunden- und Patientenerfahrung zu verbessern. Der Standort produziert und vertreibt jährlich mehr als 1,4 Millionen Zubehörteile und hochpräzise mikrochirurgische Instrumente, die für vitreoretinale und Katarakt-Operationen unerlässlich sind, wie z. B. verschiedene Pinzetten und gebogene Scheren, und ist weltweit für die Fachkompetenz seines Teams anerkannt.

Im Erbe verwurzelt, in Innovation investiert

Innovation und die steigende globale Nachfrage haben das Unternehmen dazu veranlasst, kontinuierlich in seine F&E- und Produktionskapazitäten zu investieren. Dazu gehört auch der Umzug in eine hochmoderne F&E-Einrichtung in Neuhausen am Rheinfall (SH) Ende 2024. Sie verfügt über ein spezielles Versuchslabor, in dem Chirurgen und Ingenieure zusammenarbeiten, um direktes Feedback zu Prototypen zu geben und so praktische Erfahrungen und kreative Partnerschaften für die Entwicklung neuer chirurgischer Instrumente zu nutzen.

Das Erbe von Grieshaber geht auf das Jahr 1915 zurück, als Johannes Conrad Grieshaber, ein gelernter Messerschmied aus Schaffhausen, im Auftrag von Schweizer Augenchirurgen begann, ophthalmochirurgische Instrumente zu entwickeln und zu verfeinern. In enger Zusammenarbeit mit führenden Augenärzten entwickelte sich das Unternehmen von einer lokalen Präzisionswerkstatt zu einem weltweit anerkannten Pionier in der Entwicklung mikrochirurgischer Instrumente. Alcon erwarb Grieshaber im Jahr 2000 in Anerkennung der langjährigen Erfahrung in der mikrochirurgischen Präzisionsaugenheilkunde.

Niels Abt, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Alcon Grieshaber, sagte: “Die Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Instrumentenherstellern war schon immer der Schlüssel zu unserem Erfolg. Unsere neue F&E-Einrichtung hebt diese Partnerschaft auf eine neue Ebene und bietet einen Raum, in dem Fachwissen und Kreativität zusammenkommen, um die nächste Generation mikrochirurgischer Instrumente zu entwickeln. Dieser Meilenstein zeigt unser Engagement für Präzision, Innovation und Spitzenleistung in der Augenheilkunde.” In den letzten fünf Jahren hat Alcon Grieshaber 30 neue Produkte entwickelt und damit seine Position als Pionier in der vitreoretinalen Mikrochirurgie gefestigt.

Quelle: Alcon-Pressemitteilung vom 10.04.2025

Bildquelle:© Alcon

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Live OP an Baby bei VM Retina Meeting

VM Retina Meeting 2026: Münchner Gipfeltreffen der vitreoretinalen Chirurgie

Kongressberichte

Vom 16. bis 18. April 2026 verwandelte sich das Infinity Hotel in Unterschleißheim zum Zentrum eines Austauschs der internationalen Spitzenmedizin: Über 700 Teilnehmende aus 45 Ländern folgten der Einladung in den Münchner Norden, um sich zum State of the Art der vitreoretinalen Chirurgie auszutauschen und OP-Techniken der Zukunft zu diskutieren.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Gesundheitsreform Sparen Symbolbild

Einnahmenorientierte Gesundheitspolitik mit gravierenden Folgen 

Berufspolitik

Das geplante Beitragsstabilisierungsgesetz ist "ein Paradigmenwechsel in der täglichen Arbeit an den anvertrauten Patienten mit massiven und kaum absehbaren Folgen für die ambulante Versorgung“, schreibt der BVA in Reaktion auf Pläne der Gesundheitspolitik.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Exophthalmus

„Das ist eine Art medikamentöse Dekompression“ – Teprotumumab bei EO  

Kongressberichte

Teprotumumab ist der erste und einzige medikamentöse Wirkstoff, der das Entstehen des Exophthalmus bei Endokriner Orbitopathie hemmt. Ein Symposiums-Bericht vom 26. AAD-Kongress.

Ophthalmologie

Orbita, Augenlid und Tränenwege

Beitrag lesen