Logo des BVA

75 Jahre BVA

Panorama

Ophthalmologie

Vorderer Augenabschnitt

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) feiert in diesem Jahr sein 75. Jubiläum. Die Zielsetzung seit Gründung im Jahr 1950 hat auch heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt: Honorierung der augenärztlichen Tätigkeit, Ausgestaltung einer neuen Gebührenordnung und Einigkeit der Augenärztinnen und Augenärzte für das gemeinsame Fachgebiet schaffen.

1950 entstand im kleinen Kreis der „Berufsverband der deutschen Augenärzte“, aus dem sich in den Folgejahren der BVA entwickelte. „Man wollte damals die Berufspolitik aktiv mitgestalten und gleichzeitig eine Einigkeit unter den Augenärzten schaffen“, so Daniel Pleger, 1. Vorstandsvorsitzende im BVA. „Dass wir als eigenständiger und unabhängiger Verband noch immer bestehen, ist besonders und zeigt: Wir brauchen die ärztliche Selbstverwaltung und das berufspolitische Engagement nach wie vor.“

Von Preugo zu GOÄ

Die Zielsetzung von Damals weist heute – ein Dreivierteljahrhundert später – bedeutende Parallelen auf: Man wollte die ärztliche Position bei der Ausgestaltung einer neuen Gebührenordnung stärken. Im Gründungsjahr galt die bis dahin 26 Jahre alte Preußische Gebührenordnung für approbierte Ärzte und Zahnärzte (Preugo). Und heute? Die Ärzteschaft steht auch heute noch ähnlichen Themen gegenüber: Wie kann eine faire Honorierung der ärztlichen Tätigkeit gelingen? Wie können wir geeint unsere Ziele verfolgen – unter den Augenärztinnen und Augenärzten aber auch fachübergreifend? „Als BVA sind wir für unsere Mitglieder mit den berufspolitischen Akteuren im Gespräch. Wir setzen uns ein für die Themen, die in Praxis und Klinik aktuell sind. Nach wie vor ist der Einsatz für eine faire Entlohnung unserer Mitglieder und das Wohl der gemeinsamen Patientinnen und Patienten Kernaufgabe des Verbandes.“

Neue Herausforderungen

Doch trotz aller Parallelen zum Gründungsjahr: Die Augenheilkunde als technisches Fach hat sich enorm entwickelt und mit neuen Therapieoptionen und technischem Fortschritt kommen auch neue Herausforderungen. Die Fortbildung der Augenärztinnen und Augenärzte ist dem Verband seit Gründung ein bedeutendes Anliegen. „Mit der jährlich stattfindenden Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) stellen wir zusammen mit dem wissenschaftlichen Fachverband DOG ein fundiertes, stets aktuelles Fortbildungsprogramm zusammen“, so Pleger. Auch die AAD begeht in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Das sind beides Erfolgsgeschichten: 75 Jahre BVA und 25 Jahre AAD.

Die Jubiläums-AAD findet vom 19.–22. März 2025 im CCD Düsseldorf statt.

Quelle: BVA-Pressemitteilung vom 15.01.2025

Bildquelle:© BVA

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Live OP an Baby bei VM Retina Meeting

VM Retina Meeting 2026: Münchner Gipfeltreffen der vitreoretinalen Chirurgie

Kongressberichte

Vom 16. bis 18. April 2026 verwandelte sich das Infinity Hotel in Unterschleißheim zum Zentrum eines Austauschs der internationalen Spitzenmedizin: Über 700 Teilnehmende aus 45 Ländern folgten der Einladung in den Münchner Norden, um sich zum State of the Art der vitreoretinalen Chirurgie auszutauschen und OP-Techniken der Zukunft zu diskutieren.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Gesundheitsreform Sparen Symbolbild

Einnahmenorientierte Gesundheitspolitik mit gravierenden Folgen 

Berufspolitik

Das geplante Beitragsstabilisierungsgesetz ist "ein Paradigmenwechsel in der täglichen Arbeit an den anvertrauten Patienten mit massiven und kaum absehbaren Folgen für die ambulante Versorgung“, schreibt der BVA in Reaktion auf Pläne der Gesundheitspolitik.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Exophthalmus

„Das ist eine Art medikamentöse Dekompression“ – Teprotumumab bei EO  

Kongressberichte

Teprotumumab ist der erste und einzige medikamentöse Wirkstoff, der das Entstehen des Exophthalmus bei Endokriner Orbitopathie hemmt. Ein Symposiums-Bericht vom 26. AAD-Kongress.

Ophthalmologie

Orbita, Augenlid und Tränenwege

Beitrag lesen