Ophthalmologie » Sonstiges

»

DOG-Auszeichnung für Prof. Elisabeth Messmer

DOG-Auszeichnung für Prof. Elisabeth Messmer

Personalia

Ophthalmologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Prof. Dr. med. Elisabeth Messmer aus München hat die Médaille d’Or Paul Chibret des DOG-Kongresses 2025 für wissenschaftlichen Leistungen und internationales Engagement erhalten.

Jean-Frédéric Chibret, Präsident der Laboratoires Théa, hatte gleich zwei Mal das Vergnügen, auf der Bühne der DOG zu stehen. Im Namen der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) durfte er die Paul Chibret-Goldmedaille an Prof. Dr. med. Elisabeth Messmer überreichen. Zudem wurde er selbst von der DOG mit der Theodor-Leber-Medaille ausgezeichnet.

„Mit großer Freude habe ich erfahren, dass das Preiskomitee der DOG Prof. Messmer nominiert hat“, sagte Jean-Frédéric Chibret. „Mit ihren Forschungsarbeiten und als Mitbegründerin der European Dry Eye Society (EuDES) hat sie das Verständnis der Pathophysiologie und Therapie von Erkrankungen der Augenoberfläche entscheidend und grenzüberschreitend vorangebracht.“

Die Médaille d’Or Paul Chibret zeichnet Persönlichkeiten aus, die mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen die Ophthalmologie weiterentwickelt haben und zugleich die internationale Zusammenarbeit im Blick hatten. Sie wird alljährlich im Wechsel von der DOG und der Société Française d’Ophtalmologie (SFO) verliehen, deren Mitbegründer und erster Präsident der Augenarzt Paul Chibret (1844–1911) war.

Theodor-Leber-Medaille für Jean-Frédéric Chibret

Die Familie Chibret engagiert sich mittlerweile in fünfter Generation für die Augenheilkunde. Jean-Frédéric Chibret, Präsident der Laboratoires Théa, wurde dieses Jahr mit der Theodor-Leber-Medaille ausgezeichnet. Damit würdigt die DOG Personen, die selbst keine Augenärzte sind, sich aber in besonderer Weise um die wissenschaftliche Augenheilkunde oder um die DOG als Gesellschaft verdient gemacht haben. 

Jean-Frédéric Chibret zählt zu den großen Unterstützern von Forschung und Wissenschaft im Bereich der Augenheilkunde. Mit der Entwicklung und Fertigung innovativer Ophthalmika ist das Familienunternehmen Théa heute mit über 2.000 Mitarbeitenden in über 65 Ländern aktiv. Der Fokus liegt dabei auf Präparaten, die frei von Konservierungsmitteln sind und eine hohe Wirksamkeit mit guter Verträglichkeit vereinen.

Quelle: Pressemitteilung von Théa, 8. Oktober 2025

Bildquelle: Jean-Frédéric Chibret, Präsident der Laboratoires Théa, überreicht die mit 3.000 € dotierte Médaille d’Or Paul Chibret an Prof. Dr. med. Elisabeth Messmer (München). Links: Prof. Dr. Carl Arndt, Präsident der Société Française d’Ophtalmologie (SFO). Rechts: Prof. Dr. Siegfried Priglinger, DOG-Präsident. Foto: DOG2025 / Christian Augustin

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Live OP an Baby bei VM Retina Meeting

VM Retina Meeting 2026: Münchner Gipfeltreffen der vitreoretinalen Chirurgie

Kongressberichte

Vom 16. bis 18. April 2026 verwandelte sich das Infinity Hotel in Unterschleißheim zum Zentrum eines Austauschs der internationalen Spitzenmedizin: Über 700 Teilnehmende aus 45 Ländern folgten der Einladung in den Münchner Norden, um sich zum State of the Art der vitreoretinalen Chirurgie auszutauschen und OP-Techniken der Zukunft zu diskutieren.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Gesundheitsreform Sparen Symbolbild

Einnahmenorientierte Gesundheitspolitik mit gravierenden Folgen 

Berufspolitik

Das geplante Beitragsstabilisierungsgesetz ist "ein Paradigmenwechsel in der täglichen Arbeit an den anvertrauten Patienten mit massiven und kaum absehbaren Folgen für die ambulante Versorgung“, schreibt der BVA in Reaktion auf Pläne der Gesundheitspolitik.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Exophthalmus

„Das ist eine Art medikamentöse Dekompression“ – Teprotumumab bei EO  

Kongressberichte

Teprotumumab ist der erste und einzige medikamentöse Wirkstoff, der das Entstehen des Exophthalmus bei Endokriner Orbitopathie hemmt. Ein Symposiums-Bericht vom 26. AAD-Kongress.

Ophthalmologie

Orbita, Augenlid und Tränenwege

Beitrag lesen