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PD Dr. Dr. Bettina Hohberger für Long-Covid-Forschung ausgezeichnet

PD Dr. Dr. Bettina Hohberger für Long-Covid-Forschung ausgezeichnet

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2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

PD Dr. Dr. Bettina Hohberger von der Universitäts-Augenklinik Erlangen ist die diesjährige Gewinnerin des Heidelberg Engineering Xtreme Research Award für ihre diagnostischen Einblicke in das „Long-Covid-Syndrom“. Mit dem Award zeichnet das Unternehmen talentierte Forschende für herausragende Projekte aus, die einen greifbaren Nutzen für die Augenheilkunde und die Patientenversorgung bieten.

Dr. Hohberger aus der Arbeitsgruppe von Prof. Christian Mardin am Klinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen hat optische Kohärenztomografie-Angiografie (OCTA) mit Spectralis experimentell eingesetzt, um mögliche Therapieerfolge bei Patientinnen und Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom auszuwerten. In einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung [1] beschreibt Hohberger ihre Erkenntnisse über das Erschöpfungssyndrom im Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Covid-19-Infektion (bekannt als „Long-Covid“). Long-Covid kann bestimmte Merkmale in den Blutgefäßen der Netzhaut aufweisen, die mit dem OCTA identifiziert werden können. Die Forschungsarbeit veranschaulicht die Bedeutung hochaufgelöster OCTA und das Potenzial der OCT-Bildgebung über ophthalmologische Pathologien hinaus und fördert das Wissen zu dieser Technologie und ihren klinischen Einsatzmöglichkeiten.

„Ich freue mich, diese Auszeichnung von Heidelberg Engineering entgegenzunehmen. Mit diesen Technologien war es uns möglich, neue und wichtige Aspekte für das Krankheitsbild Long-Covid zu erkennen”, sagte Hohberger. „Wissenschaftliche Forschung ist auf hoch-qualitative Bildgebung und präzise Messungen angewiesen; deshalb freuen wir uns, dass uns hochauflösende OCTA-Geräte dabei helfen, physiologische Veränderungen zu erkennen und zu dokumentieren, Muster festzustellen und mögliche Behandlungsansätze daraus abzuleiten.“

Das Unternehmen ehrte die Leistung von Hohberger in einer Xtreme Research Award Sonderveranstaltung während der diesjährigen ARVO-Jahrestagung in Denver, USA. Dort standen ihre Forschungsergebnisse, zusammengefasst in dem prämierten Beitrag „Behind the Eye: OCT-A in Long Covid“, im Mittelpunkt.

  1. Hohberger, Bettina et al. (2021). Case Report: Neutralization of Autoantibodies Targeting G-Protein-Coupled Receptors Improves Capillary Impairment and Fatigue Symptoms After COVID-19 Infection. Frontiers in Medicine. https://doi.org/10.3389/fmed.2021.754667

Quelle und Bildquelle: Heidelberg Engineering GmbH

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