Auffrischungsimpfungen halten Ihren Impfschutz im Erwachsenenalter aufrecht. Besonders wichtig sind Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Influenza, COVID-19 und Gürtelrose. In diesem Artikel erfahren Sie, wann welche Auffrischung fällig ist und wie Sie Ihren Impfpass richtig überprüfen.
Die 5 wichtigsten Auffrischungsimpfungen für Erwachsene
- Tetanus und Diphtherie: Alle 10 Jahre auffrischen
- Keuchhusten (Pertussis): Einmalig bei der nächsten Tetanus-Diphtherie-Auffrischung
- COVID-19: Jährlich im Herbst für Personen ab 60 Jahren und Risikogruppen
- Grippe (Influenza): Jährlich für Personen ab 60 Jahren
- Gürtelrose (Herpes zoster): Einmalig ab 60 Jahren (zwei Impfdosen)
Warum Auffrischungsimpfungen für Erwachsene wichtig sind
Viele Menschen denken bei Impfungen vor allem an Kinder. Doch gerade beim Impfschutz Erwachsene gerät der eigene Impfstatus oft aus dem Blick. Dabei können Infektionskrankheiten wie Tetanus oder Diphtherie in jedem Lebensalter auftreten und schwere Komplikationen nach sich ziehen. Studien zeigen, dass etwa ein Viertel der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren nicht mehr ausreichend gegen Tetanus geschützt ist, und knapp die Hälfte verfügt über keinen genügenden Schutz gegen Diphtherie.
Auffrischungsimpfungen sind kein Zeichen dafür, dass die ursprüngliche Impfung nicht gewirkt hat. Vielmehr benötigt unser Immunsystem bei bestimmten Erregern nach einigen Jahren eine Erinnerungshilfe. Diese Auffrischung aktiviert das immunologische Gedächtnis erneut und stellt sicher, dass der Körper bei einem Kontakt mit dem Krankheitserreger schnell und effektiv reagieren kann.
Ein vollständiger und aktueller Impfschutz schützt nicht nur Sie selbst, sondern auch vulnerable Gruppen in Ihrem Umfeld – wie Säuglinge, ältere Menschen und immungeschwächte Personen, die selbst nicht geimpft werden können.
Was ist eine Auffrischungsimpfung?
Eine Auffrischungsimpfung ist eine wiederholte Impfung, die nach einer bereits abgeschlossenen Grundimmunisierung verabreicht wird. Sie dient dazu, den Impfschutz zu erneuern und das Immunsystem erneut zu trainieren. Nicht alle Impfungen benötigen eine Auffrischung – manche Impfungen wie gegen Masern, Mumps oder Röteln schützen nach vollständiger Grundimmunisierung in der Regel ein Leben lang.
Bei anderen Erkrankungen lässt der Impfschutz mit der Zeit nach. Das betrifft vor allem die Impfungen alle 10 Jahre gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten. Hier empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Erwachsenen regelmäßige Auffrischungsimpfungen. Dieser Zeitraum hat sich als praktikabler Mittelwert erwiesen und sorgt dafür, dass ein ausreichender Schutz bestehen bleibt.
Unterschied zwischen Grundimmunisierung und Auffrischung
Die Grundimmunisierung besteht aus mehreren Impfdosen, die das Immunsystem erstmals mit dem Erreger bekannt machen. Bei der Auffrischungsimpfung reicht meist eine einzelne Dosis, um den bereits vorhandenen Schutz wieder auf ein hohes Niveau zu bringen. Das Immunsystem erinnert sich an den Erreger und kann schneller Antikörper bilden.
Warum manche Impfungen keine Auffrischung brauchen
Lebendimpfstoffe wie gegen Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken führen zu einer besonders starken und langanhaltenden Immunantwort. Nach zwei Impfungen ist das immunologische Gedächtnis so stabil ausgeprägt, dass in der Regel kein erneuter Schutz notwendig ist. Anders verhält es sich bei Totimpfstoffen gegen bakterielle Toxine wie Tetanus oder Diphtherie – hier nimmt die Antikörperkonzentration im Lauf der Jahre ab.
Welche Impfungen sollten Erwachsene auffrischen?
Die STIKO gibt klare Empfehlungen, welche Auffrischungsimpfungen für den Impfschutz Erwachsene sinnvoll sind. Diese richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und individuellen Risikofaktoren.
Tetanus und Diphtherie – alle 10 Jahre
Die wichtigsten Impfungen alle 10 Jahre für Erwachsene sind die gegen Tetanus und Diphtherie. Sie sollten alle zehn Jahre erneuert werden. Bei der nächsten fälligen Auffrischung sollte einmalig auch eine Komponente gegen Keuchhusten (Pertussis) enthalten sein. Diese Kombinationsimpfung schützt nicht nur die geimpfte Person selbst, sondern verhindert auch die Ansteckung von Säuglingen und älteren Menschen, die besonders gefährdet sind.
Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, kann durch kleinste Verletzungen übertragen werden. Die Erreger befinden sich im Erdreich und können über offene Wunden in den Körper gelangen. Diphtherie ist eine bakterielle Infektion der oberen Atemwege, die unbehandelt zu schweren Komplikationen führen kann. Beide Erkrankungen sind selten geworden, aber ohne Impfschutz können sie lebensbedrohlich verlaufen.
Keuchhusten (Pertussis) – einmalige Auffrischung
Die Pertussis-Impfung wird allen Erwachsenen einmalig empfohlen. Sie sollte bei der nächsten anstehenden Tetanus-Diphtherie-Impfung als Kombinationsimpfung verabreicht werden. Besonders wichtig ist dies für Menschen, die Kontakt zu Säuglingen haben, da Keuchhusten für Neugeborene lebensbedrohlich sein kann.
Keuchhusten wird oft unterschätzt, weil die Erkrankung bei Erwachsenen meist weniger dramatisch verläuft als bei Kindern. Dennoch können Erwachsene den Erreger übertragen und gefährdete Personen anstecken. Die Fallzahlen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren zugenommen, weshalb der Auffrischungsschutz besonders wichtig ist.
Impfungen für Menschen ab 60 Jahren
Für Menschen ab 60 Jahren gibt es zusätzliche Empfehlungen zur Auffrischungsimpfung:
- Grippe (Influenza): Jährliche Impfung im Herbst
- Pneumokokken: Einmalige Impfung zum Schutz vor Lungenentzündungen
- Gürtelrose (Herpes zoster): Einmalige Impfung mit zwei Dosen im Abstand von zwei bis sechs Monaten
- COVID-19: Jährliche Auffrischungsimpfung im Herbst
Die Gürtelrose-Impfung wird ab 60 Jahren empfohlen und schützt vor schmerzhaften Nervenentzündungen, die nach einer Windpockenerkrankung auftreten können. Für Personen mit chronischen Grunderkrankungen oder geschwächtem Immunsystem empfiehlt die STIKO die Impfung bereits ab 50 Jahren. Die Impfung besteht aus zwei Dosen, die im Abstand von zwei bis sechs Monaten verabreicht werden.
COVID-19-Auffrischungsimpfung
Die STIKO empfiehlt Personen ab 60 Jahren sowie Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere Verläufe eine jährliche COVID-19-Auffrischungsimpfung im Herbst. Die Impfung sollte idealerweise mit einem an die aktuellen Virusvarianten angepassten Impfstoff erfolgen. Für die Saison 2025/2026 stehen in Deutschland an die Omikron-Sublinien JN.1, KP.2 und LP.8.1 adaptierte Impfstoffe zur Verfügung.
Gesunde Erwachsene unter 60 Jahren mit vollständiger Basisimmunität – das bedeutet mindestens drei Antigenkontakte durch Impfung oder Infektion – benötigen derzeit keine regelmäßigen Auffrischungsimpfungen gegen COVID-19.
FSME-Impfung für Risikogebiete
Wer in Risikogebieten lebt oder dorthin reist, sollte den Impfschutz gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) überprüfen. Diese durch Zeckenstiche übertragene Viruserkrankung kann zu schweren Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute führen. Nach einer Grundimmunisierung mit drei Impfungen muss dieser je nach Impfstoff und Alter alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden.
Besonders wichtig ist die FSME-Impfung für Menschen, die sich beruflich oder privat häufig in der Natur aufhalten. Die Risikogebiete in Deutschland erstrecken sich vor allem auf Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, Thüringen und Sachsen.
Impfungen bei besonderen Risiken
Für Menschen mit chronischen Erkrankungen gelten erweiterte Empfehlungen:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Jährliche Grippe-Impfung, Pneumokokken-Impfung
- Diabetes mellitus: Jährliche Grippe-Impfung, Pneumokokken-Impfung
- Chronische Atemwegserkrankungen: Jährliche Grippe-Impfung, Pneumokokken-Impfung
- Immunschwäche: Individuelle Impfberatung, häufigere Auffrischungen
So erkennen Sie, wann eine Auffrischungsimpfung fällig ist
Impfpass überprüfen – so geht’s richtig
Der Impfpass ist das wichtigste Dokument zur Überprüfung des eigenen Impfstatus. In diesem gelben Heft sind alle durchgeführten Impfungen mit Datum, Impfstoff und Chargennummer eingetragen. Auf den Seiten für Erwachsene finden sich die Standardimpfungen übersichtlich aufgelistet. Den Impfpass überprüfen sollten Sie mindestens einmal jährlich.
So überprüfen Sie Ihren Impfpass in 4 Schritten:
- Impfpass suchen: Bewahren Sie Ihren Impfpass an einem sicheren, leicht zugänglichen Ort auf
- Seiten für Erwachsene aufschlagen: Standardimpfungen sind dort eingetragen
- Letzte Tetanus-Diphtherie-Impfung finden: Liegt sie mehr als 10 Jahre zurück?
- Arzt oder Apotheke aufsuchen: Lassen Sie Ihren Impfstatus professionell überprüfen
Experten empfehlen, den Impfpass überprüfen mindestens einmal im Jahr zur Hand zu nehmen und zu kontrollieren. Manche Ärzte tragen mit Bleistift den nächsten fälligen Impftermin ein, andere geben eine schriftliche Erinnerung mit. Dies hilft dabei, keine wichtige Auffrischung zu versäumen.
Den Impfpass richtig lesen
Im Impfpass finden Sie verschiedene Abschnitte. Nach dem Deckblatt folgen die Seiten für international vorgeschriebene Impfungen bei Auslandsreisen, beispielsweise gegen Gelbfieber. Danach kommen die Seiten für Standardimpfungen, die oft nach Altersgruppen unterteilt sind – Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
In den Tabellen finden Sie Spalten für das Impfdatum, den Handelsnamen des Impfstoffs, die Chargennummer und den Stempel der Arztpraxis. Manche Ärzte kleben auch ein Etikett (Vignette) des verwendeten Impfstoffs ein. Achten Sie besonders auf das Datum der letzten Tetanus-Diphtherie-Impfung – liegt es mehr als zehn Jahre zurück, ist eine Auffrischung fällig.
Impfpass verloren – was nun?
Wer seinen Impfpass verloren hat, kann sich an seine Hausarztpraxis wenden. In den Patientenakten sind Impfungen dokumentiert und müssen mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Praxis kann dann einen neuen Impfpass ausstellen und alle nachvollziehbaren Impfungen eintragen.
Falls keine Unterlagen mehr vorhanden sind, können im Einzelfall Bluttests (Titerbestimmungen) zeigen, ob noch ein Impfschutz besteht. In vielen Fällen ist es jedoch einfacher und sicherer, fehlende Impfungen einfach nachzuholen. Eine Grundimmunisierung muss nicht wiederholt werden – jede Impfung zählt, auch wenn die Abstände nicht optimal waren.
Elektronischer Impfpass (eImpfpass)
Seit einigen Jahren gibt es auch den elektronischen Impfpass, der Teil der elektronischen Patientenakte (ePA) ist. Dieser erfasst Impfungen digital und erleichtert die Übersicht beim Impfpass überprüfen. Für gesetzlich Versicherte ist die Nutzung freiwillig und kostenlos.
Der digitale Impfpass bietet mehrere Vorteile: Er kann nicht verloren gehen, ist jederzeit über die App der Krankenkasse abrufbar und kann bei Bedarf mit Ärzten geteilt werden. Erinnerungsfunktionen helfen dabei, fällige Auffrischungen nicht zu vergessen.
Wie läuft eine Auffrischungsimpfung ab?
Eine Auffrischungsimpfung erfolgt in der Regel beim Hausarzt, kann aber auch in Apotheken durchgeführt werden. Die Impfung selbst dauert nur wenige Minuten. Nach einem kurzen Aufklärungsgespräch wird die Impfung in den Oberarm gespritzt. Danach sollten Sie etwa 15 Minuten in der Praxis bleiben, um mögliche allergische Reaktionen frühzeitig zu erkennen. Die Impfung wird im Impfpass mit Datum, Impfstoff und Stempel eingetragen.
Mögliche Nebenwirkungen
Leichte Reaktionen an der Einstichstelle wie Rötung, Schwellung oder Schmerzen sind normal und zeigen, dass das Immunsystem arbeitet. Auch Müdigkeit, leichtes Fieber oder Kopfschmerzen können in den ersten Tagen auftreten, klingen aber meist schnell wieder ab. Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten. Bei starken oder ungewöhnlichen Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Kosten und Erstattung
Die Kosten für von der STIKO empfohlene Standardimpfungen werden in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Dies gilt für alle Auffrischungsimpfungen im offiziellen Impfkalender. Bei Reiseimpfungen sollten Sie vorab bei Ihrer Krankenkasse nachfragen, ob die Kosten erstattet werden.
Impfschutz Erwachsene: So behalten Sie den Überblick
Der beste Schutz besteht darin, Auffrischungsimpfungen nicht zu vergessen. Nutzen Sie jeden Arztbesuch, um Ihren Impfstatus überprüfen zu lassen. Besonders wichtig ist dies vor geplanten Operationen, vor einer Schwangerschaft oder vor Reisen ins Ausland. Frauen mit Kinderwunsch sollten bereits vor einer Schwangerschaft den Impfpass überprüfen und gegebenenfalls fehlende Impfungen nachholen.
Praktische Tipps für einen aktuellen Impfschutz Erwachsene:
- Impfpass bei jedem Arztbesuch vorlegen
- Digitale Erinnerungshilfen (Kalender-Apps) nutzen
- Bei Verlust sofort neuen Impfpass ausstellen lassen
- Mindestens einmal jährlich Impfstatus selbst kontrollieren
Auch im höheren Lebensalter bleibt der Impfschutz Erwachsene wichtig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems ab, weshalb regelmäßige Auffrischungen besonders wertvoll sind. Informieren Sie sich rechtzeitig über die empfohlenen Impfungen alle 10 Jahre und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihren individuellen Bedarf.
Was Sie beachten sollten
Bewahren Sie Ihren Impfpass an einem sicheren Ort auf und nehmen Sie ihn zu Arztterminen mit. Falls Sie Ihren Impfpass verloren haben, lassen Sie sich ein neues Exemplar ausstellen und tragen Sie alle rekonstruierbaren Impfungen ein. Viele Menschen bewahren den Impfpass zusammen mit anderen wichtigen Dokumenten wie dem Mutterpass oder dem Notfallausweis auf.
Sprechen Sie auch mit Familienmitgliedern und Freunden über Impfungen. Gerade ältere Angehörige profitieren von einem vollständigen Impfschutz. Impfungen schützen nicht nur die geimpfte Person, sondern auch Menschen im direkten Umfeld, die möglicherweise anfälliger für Infektionen sind – das nennt man Herdenimmunität oder Gemeinschaftsschutz.
Besondere Situationen beachten
In bestimmten Lebenssituationen ist der Impfschutz besonders wichtig. Vor Auslandsreisen können zusätzliche Impfungen erforderlich sein – lassen Sie sich rechtzeitig reisemedizinisch beraten. Bei Schwangerschaftswunsch sollten Frauen ihren Impfstatus mindestens drei Monate vorher überprüfen. Während der Schwangerschaft empfiehlt die STIKO eine Keuchhusten-Impfung im dritten Schwangerschaftsdrittel und die Grippe-Impfung. Lebendimpfstoffe sollten in der Schwangerschaft vermieden werden.
Wann Sie Ihren Impfschutz besonders überprüfen sollten:
- Vor geplanten Operationen oder medizinischen Eingriffen
- Bei Schwangerschaftswunsch und während der Schwangerschaft
- Vor Auslandsreisen (mindestens 6 Wochen vorher)
- Bei chronischen Erkrankungen oder Immunschwäche
- Nach Verletzungen durch rostige Gegenstände (Tetanus-Schutz)
Auch bei beruflicher Exposition gegenüber Krankheitserregern, etwa im Gesundheitswesen, können zusätzliche Auffrischungsimpfungen sinnvoll sein. In der Notaufnahme wird nach Verletzungen häufig nachgefragt, wann die letzte Tetanus-Impfung erfolgt ist. Liegt sie mehr als fünf Jahre zurück, kann bei größeren Wunden eine vorsorgliche Auffrischung empfohlen werden.
Ausblick
Auffrischungsimpfungen sind eine einfache und wirksame Methode, um sich langfristig vor schweren Infektionskrankheiten zu schützen. Mit einem aktuellen Impfschutz Erwachsene können Sie beruhigt durchs Leben gehen und tragen gleichzeitig zum Schutz der Gemeinschaft bei. Die meisten Impfungen werden gut vertragen, und ernsthafte Nebenwirkungen sind sehr selten.
Nehmen Sie Ihren Impfschutz selbst in die Hand, überprüfen Sie regelmäßig den Impfpass und lassen Sie sich beraten. Ein kleiner Piks kann einen großen Unterschied machen – für Ihre eigene Gesundheit und für die Menschen um Sie herum. Moderne Impfstoffe sind gut erforscht und bieten einen zuverlässigen Schutz vor Krankheiten, die früher oft tödlich verliefen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Auffrischungsimpfung
Wie oft muss ich als Erwachsener gegen Tetanus impfen?
Erwachsene sollten alle 10 Jahre eine Auffrischungsimpfung gegen Tetanus und Diphtherie erhalten. Bei der nächsten fälligen Impfung sollte einmalig auch eine Keuchhusten-Komponente enthalten sein.
Welche Impfungen sollten alle 10 Jahre aufgefrischt werden?
Die wichtigsten Impfungen alle 10 Jahre sind Tetanus und Diphtherie. Bei der nächsten fälligen Auffrischung sollte einmalig auch Keuchhusten (Pertussis) enthalten sein.
Kann ich eine vergessene Auffrischungsimpfung einfach nachholen?
Ja, jede Impfung zählt. Eine einmal erfolgte Grundimmunisierung muss auch bei längeren Intervallen nicht wiederholt werden. Holen Sie die fehlende Auffrischung einfach nach – es ist nie zu spät.
Was passiert, wenn ich eine Auffrischungsimpfung verpasse?
Der Impfschutz lässt langsam nach, aber eine Grundimmunisierung bleibt erhalten. Holen Sie die Auffrischung nach, sobald Sie daran denken. Sie müssen nicht von vorne beginnen.
Wo finde ich meinen Impfstatus, wenn der Impfpass weg ist?
Wenden Sie sich an Ihre Hausarztpraxis. Impfungen sind in den Patientenakten dokumentiert und müssen mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden. Die Praxis kann Ihnen einen neuen Impfpass ausstellen.
Brauche ich als gesunder Erwachsener unter 60 Jahren eine COVID-19-Auffrischung?
Gesunde Erwachsene unter 60 Jahren mit vollständiger Basisimmunität (mindestens drei Antigenkontakte durch Impfung oder Infektion) benötigen derzeit keine regelmäßigen Auffrischungsimpfungen.
Kann ich mehrere Auffrischungsimpfungen gleichzeitig erhalten?
Ja, mehrere Impfungen können in der Regel problemlos am selben Termin verabreicht werden. Grippe und COVID-19 können beispielsweise zeitgleich geimpft werden.
Dieser Artikel ersetzt nicht den Arztbesuch.
Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung. Bei Fragen zu Ihrem persönlichen Impfstatus, zu Impfreaktionen oder zu Erkrankungen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, Ihre Hausärztin oder medizinisches Fachpersonal. Nur eine ärztliche Untersuchung kann klären, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind.
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Apotheken Umschau: Gürtelrose-Impfung – Wie sie schützt und wie verträglich sie ist. Abgerufen am 19. Dezember 2025 unter: https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/vorsorge/guertelrose-soll-ich-mich-impfen-lassen-1001103.html
Gesundheitsinformation.de: Soll ich mich impfen lassen? Herausgegeben vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Abgerufen am 19. Dezember 2025 unter: https://www.gesundheitsinformation.de/soll-ich-mich-impfen-lassen.html
Stiftung Gesundheitswissen: Den Impfpass verstehen. Abgerufen am 19. Dezember 2025 unter: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/den-impfpass-verstehen
LINDA Apotheken: Impfauffrischung – Informationen für Erwachsene. Abgerufen am 19. Dezember 2025 unter: https://www.linda.de/gesundheit/gesundheitsthemen/impfauffrischung
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