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Herpes zoster: Impfung senkt das Demenzrisiko

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Herpes zoster: Impfung senkt das Demenzrisiko

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Impfen und Infektionen, Psyche und Nerven

mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Für Herpes zoster (HZ) mehren sich die Hinweise, dass der Virus in die Pathogenese von Demenzerkrankungen involviert sind. Eine HZ-Impfung könnte möglicherweise dieser Entwicklung entgegenwirken.

Zwei große Studien machten 2025 von sich reden, die mit der Einführung der Zoster-Impfung, quasi im „Real-Life-Experiment“, durchgeführt wurden: Bei beiden wurden nach Impfung gegen das Varizella-Zoster-Virus (VZV) geringere Demenzraten verzeichnet. In der UK-Studiezeigte sich, dass Geimpfte gegenüber Nicht-Geimpften innerhalb von 7 Jahren ein um 3,5 Prozentpunkte geringeres Risiko hatten, eine Demenz zu entwickeln. Die australische Studie ergab Vergleichbares.

Den beobachteten Effekt aus diesen beiden Studien untermauert jetzt eine aktuelle kanadische Studie. Auch in Ontario wurde die Einführung der Impfung als natürliches Experiment genutzt, die Studie war aber methodisch noch ausgefeilter. Die Studie zeigte, dass allein die Impfberechtigung in einem Beobachtungszeitraum von 5,5 Jahren zu einer signifikanten Senkung des Demenzrisikos von 2 Prozentpunkten führte. Die Daten belegen nach Ansicht der Studiengruppe einen kausalen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Schutz vor Demenz.

Mit den drei Studien ist damit eine solide Datenbasis geschaffen, die zeigt, dass die HZ-Impfung mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden ist.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)

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