Allgemeinmedizin » Schmerz

»

Patentiertes Hydrogel: Neuer Ansatz für eine sichere Wundheilung

© MNStudio_stock.adobe.com

Quelle: © MNStudio_stock.adobe.com

Patentiertes Hydrogel: Neuer Ansatz für eine sichere Wundheilung

News

Allgemeinmedizin

Schmerz

mgo medizin Redaktion

Verlag

1 MIN

Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Wird die Haut verletzt, können Bakterien über die Wunden in den Körper gelangen und zum Teil lebensbedrohliche Infektionen verursachen. Primäre Anforderungen des Wundmanagements sind daher bakterielle Infektionen verhindern und Wundheilung verbessern. Ein innovatives, therapeutisches Hydrogel für Wundauflagen, maßgeblich entwickelt von Chemikern der Universität Siegen, scheint diese Anforderungen zu erfüllen: Es schützt Wunden, unterstützt die Heilung und bekämpft wirksam Infektionen – auch solche durch multiresistente Bakterien. Basis sind Polymere, die mittels Lichtbestrahlung miteinander verbunden und dann mit Wasser zum Quellen gebracht werden. Das Besondere: In das Hydrogel ist zusätzlich ein antimikrobielles Protein eingebettet, das Wundinfektionen verhindern kann. Bisher sind keine Resistenzen gegen dieses Protein bekannt. Es ist zudem so fest verankert, dass es nicht in den Körper des Patienten gelangt. Ein weiteres Plus: durch die gewebeähnliche Struktur kann das Hydrogel in entsprechend ausgestatteten Wundverbänden im wässrigen Wundmedium quellen und klebt nicht an der Haut. Dadurch kann die Wunde besser abheilen.

Derzeit suchen die Wissenschaftler noch nach einer Lösung, um das bereits patentierte Hydrogel mit einer geeigneten Wundauflage zu verbinden.

Quelle: Pressemitteilung Universität Siegen

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Nahaufnahme einer Frau, die gerade einen Nasenspray verwendet.

Adrenalin zur Behandlung der Anaphylaxie

Fachartikel

Bei einer anaphylaktischen Reaktion ist die frühzeitige Applikation von Adrenalin lebensnotwendig. In diesem Beitrag werden die Zulassungsdaten für das neue intranasal zu applizierende Adrenalinprodukt näher diskutiert.

Allgemeinmedizin

Haut und Allergie

Beitrag lesen
Auf diesem Foto sieht man eine junge Ärztin, die einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator an die Brust einer älteren Dame hält.

Welche Personen mit Kardiomyopathie brauchen wann einen ICD?

Fachartikel

Es wird ein Überblick zu aktuellen Leitlinienempfehlungen, laufenden klinische Studien und neuen Entwicklungen zur Indikationsstellung für implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren bei Kardiomyopathien gegeben.

Allgemeinmedizin

Herz und Kreislauf

Beitrag lesen
Auf einem Klemmbrett mit rotem Kreuz sieht man eine Checkliste, die von einer Person in einem weißen Kittel abgehakt wurde.

OP-Freigabe aus kardiopulmonaler Sicht

Fachartikel

Eine strukturierte kardiopulmonale präoperative Untersuchung ist entscheidend, es werden die Kernpunkte zur OP-Freigabe aufgeführt.

Allgemeinmedizin

Herz und Kreislauf

Beitrag lesen