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Pilzinfektionen: RKI veröffentlicht erstmals Resistenzdaten zu Pilzen

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Pilzinfektionen: RKI veröffentlicht erstmals Resistenzdaten zu Pilzen

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Impfen und Infektionen

mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Auch bei Pilzen zeigen sich Resistenz­ent­wicklungen, die über­wacht und bei Therapie­empfehlungen berück­sichtigt werden müssen. Das Robert Koch-Institut hat daher erst­mals Daten zur Resistenz­ent­wicklung bei Pilzen in Deutschland bis einschließlich 2024 veröffent­licht. Unter amr.rki.de können nun für die Pilze Candida albicans, Candida para­psilosis, Candida tropicalis, Naka­seomyces glabratus (syn. Candida glabrata) und Aspergillus fumigatus die Resistenz­anteile gegen bestimmte Anti­myko­tika abge­rufen werden.

Eine vorläufige Auswertung der RKI-Forscher hat ergeben: Bei Ein­richtungen, die konti­nu­ierlich an der Anti­biotika-Resistenz-Surveillance (ARS) teil­nehmen, haben die Nach­weise von Pilzen zwischen 2019 und 2024 zugenommen – im ambu­lanten Bereich um 31%, im statio­nären Bereich um 14%. Insge­samt liegt der Resistenzanteil 2024 auf einem niedrigen Niveau mit 0,3-1,9% gegen­über Echinocandinen und 0,4-16,6% gegen­über den Azolen, wobei die Trends Unterschiede zeigen. Während die Resistenz­anteile von Naka­seomyces glabratus (syn. Candida glabrata) gegen­über Fluconazol in den letzten Jahren gesunken sind, steigt die Resistenz von Candida tropicalis gegen­über Fluconazol an. Diese unterschied­lichen Ent­wicklungen erfordern eine kontinuier­liche Überwachung.

Die Daten des Anti­biotika-Resistenz-Surveillance sind verfügbar unter: Anti­biotika-Resis­tenz-Surveillance (ARS) 

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Quelle: Pressemeldung Robert-Koch-Institut (RKI)

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