Das eigene Kind zum ersten Mal im Arm zu halten, ist zweifelsohne ein besonderer und überwältigender Moment im Leben – doch nicht für jede junge Mutter bedeutet er eine Welle des Glücks. Der „Baby Blues“ als postpartales Stimmungstief ist ein häufiges Phänomen, das aber bei 10-15% der Frauen auch nach den ersten Wochen nicht verschwindet: Sie entwickeln eine postpartale Depression, die ihnen dann häufig auch noch große Schuldgefühle bereitet. Die Erkrankung kann eine große Belastung für die gesamte frisch gebackene Familie sein, ist aber im Normalfall gut behandelbar. Um die Prognose weiter zu verbessern, arbeiten Forschende an einem Kriterienkatalog, die eine leichtere Vorhersage und damit frühere Behandlung ermöglicht.
Nach einer Infektion verbleibt Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) lebenslang in inaktivem Zustand im Körper. Durch verschiedene Auslöser kann es aber zu einer Reaktivierung kommen.
Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums ist es gelungen, mit Delphi-2M ein KI-Modell zu entwickeln, das aus Daten nationaler elektronischer Gesundheitsdatenbanken nicht nur Risikovorhersagen für die meisten Krebsarten erstellen konnte, sondern auch Prognosen für mehr als 1.000 verschiedene ICD-10-kodierte Krankheiten aus anderen Fachgebieten sowie Todesfälle.
Eine leistungsfähige Stimme ist in vielen Berufsfeldern (z.B. Lehrkräfte, Ärzte) eine essenzielle Voraussetzung für die tägliche Arbeitsroutine. Mit der KI-Software VoiceTracker arbeitet das Fraunhofer IDMT an einer Lösung, die „Vielrednern“ präventive Unterstützung für ihre Stimmgesundheit bietet.
Für solide Tumoren steht Ärzten heute ein komplexes Portfolio an Behandlungsoptionen zur Verfügung. Nachteil dabei ist, daraus die für den jeweiligen Patienten optimale Therapie herauszufinden. Zudem schränken die hohen Kosten, die mit personalisierten medizinischen Tests verbunden sind, oft deren breiten Zugang ein.
In der Leber gibt es ein Wächtermolekül, das hochpotente Krebstreiber ausbremsen und bösartige Lebertumore am Tiermodell zur Rückbildung bringen kann. Diese wichtige Entdeckung haben Heidelberger gemacht, die am Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dem Hector Institut für Translationale Hirnforschung (HITBR) bzw. dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) tätig sind.
Mit einem Rezept führt der Weg für gewöhnlich zur Apotheke oder einem Therapieangebot. Nicht so beim Sozialen Rezept, englisch: Social Prescribing. Dahinter steht ein neuer, in England entwickelter Ansatz, der die Lücke zwischen hausärztlicher Versorgung und sozialen, nicht-medizinischen Unterstützungsangeboten schließen soll.
Brustschmerzen mit Ziehen, Brennen, Stechen im Thoraxbereich zählen zu den häufigsten Beratungsanlässen in der hausärztlichen Praxis. Wenn Patienten einen Herzinfarkt befürchten, kommt nicht selten noch Angst oder Panik dazu.
Forschende aus Magdeburg und Erlangen untersuchen gemeinsam, wie unser Gehirn lernt, sich in Räumen zu orientieren und Erinnerungen speichert. Am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Neuronen im Hippocampus unser räumliches Lernen steuern. Dafür nehmen sie im Zeitraffer auf, was im Gehirn von Mäusen geschieht, während sie verschiedene Orientierungsaufgaben lösen. So gewinnen sie umfangreiche Daten, die im zweiten Schritt von Kooperationspartnern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit einem eigens entwickelten KI-Tool ausgewertet werden.
Normalerweise sind Blutgerinnsel akut und vorübergehend. Es gibt jedoch Patienten, die unter wiederkehrenden Blutgerinnseln leiden. Bei ihnen können trotz gerinnungshemmender Medikamente neue Blutgerinnsel nicht verhindert werden.
Das eigene Kind zum ersten Mal im Arm zu halten, ist zweifelsohne ein besonderer und überwältigender Moment im Leben – doch nicht für jede junge Mutter bedeutet er eine Welle des Glücks. Der „Baby Blues“ als postpartales Stimmungstief ist ein häufiges Phänomen, das aber bei 10-15% der Frauen auch nach den ersten Wochen nicht verschwindet: Sie entwickeln eine postpartale Depression, die ihnen dann häufig auch noch große Schuldgefühle bereitet. Die Erkrankung kann eine große Belastung für die gesamte frisch gebackene Familie sein, ist aber im Normalfall gut behandelbar. Um die Prognose weiter zu verbessern, arbeiten Forschende an einem Kriterienkatalog, die eine leichtere Vorhersage und damit frühere Behandlung ermöglicht.
Nach einer Infektion verbleibt Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) lebenslang in inaktivem Zustand im Körper. Durch verschiedene Auslöser kann es aber zu einer Reaktivierung kommen.
Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums ist es gelungen, mit Delphi-2M ein KI-Modell zu entwickeln, das aus Daten nationaler elektronischer Gesundheitsdatenbanken nicht nur Risikovorhersagen für die meisten Krebsarten erstellen konnte, sondern auch Prognosen für mehr als 1.000 verschiedene ICD-10-kodierte Krankheiten aus anderen Fachgebieten sowie Todesfälle.
Eine leistungsfähige Stimme ist in vielen Berufsfeldern (z.B. Lehrkräfte, Ärzte) eine essenzielle Voraussetzung für die tägliche Arbeitsroutine. Mit der KI-Software VoiceTracker arbeitet das Fraunhofer IDMT an einer Lösung, die „Vielrednern“ präventive Unterstützung für ihre Stimmgesundheit bietet.
Für solide Tumoren steht Ärzten heute ein komplexes Portfolio an Behandlungsoptionen zur Verfügung. Nachteil dabei ist, daraus die für den jeweiligen Patienten optimale Therapie herauszufinden. Zudem schränken die hohen Kosten, die mit personalisierten medizinischen Tests verbunden sind, oft deren breiten Zugang ein.
In der Leber gibt es ein Wächtermolekül, das hochpotente Krebstreiber ausbremsen und bösartige Lebertumore am Tiermodell zur Rückbildung bringen kann. Diese wichtige Entdeckung haben Heidelberger gemacht, die am Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dem Hector Institut für Translationale Hirnforschung (HITBR) bzw. dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) tätig sind.
Mit einem Rezept führt der Weg für gewöhnlich zur Apotheke oder einem Therapieangebot. Nicht so beim Sozialen Rezept, englisch: Social Prescribing. Dahinter steht ein neuer, in England entwickelter Ansatz, der die Lücke zwischen hausärztlicher Versorgung und sozialen, nicht-medizinischen Unterstützungsangeboten schließen soll.
Brustschmerzen mit Ziehen, Brennen, Stechen im Thoraxbereich zählen zu den häufigsten Beratungsanlässen in der hausärztlichen Praxis. Wenn Patienten einen Herzinfarkt befürchten, kommt nicht selten noch Angst oder Panik dazu.
Forschende aus Magdeburg und Erlangen untersuchen gemeinsam, wie unser Gehirn lernt, sich in Räumen zu orientieren und Erinnerungen speichert. Am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Neuronen im Hippocampus unser räumliches Lernen steuern. Dafür nehmen sie im Zeitraffer auf, was im Gehirn von Mäusen geschieht, während sie verschiedene Orientierungsaufgaben lösen. So gewinnen sie umfangreiche Daten, die im zweiten Schritt von Kooperationspartnern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit einem eigens entwickelten KI-Tool ausgewertet werden.
Normalerweise sind Blutgerinnsel akut und vorübergehend. Es gibt jedoch Patienten, die unter wiederkehrenden Blutgerinnseln leiden. Bei ihnen können trotz gerinnungshemmender Medikamente neue Blutgerinnsel nicht verhindert werden.
Aktuelle Themen, spannende Expertentalks und Einblicke in Forschung, Praxis und Trends. Hören Sie jetzt die aktuelle Folge des mgo medizin Podcasts!
NEWSLETTER - Das Beste aus der Branche!
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen, spannende Fachartikel und exklusive Angebote aus der Medizin - direkt in Ihr Postfach
Lesen Sie alle Ausgaben unserer Fachzeitschriften im ePaper-Archiv – digital, komfortabel und jederzeit verfügbar für Ihr medizinisches Fachwissen auf Abruf.