Dermatologie » Entzündliche Dermatosen » Weitere chronisch-entzündliche Dermatosen

»

Ausblick 2026: Neue Erkenntnisse, neue Targets, neue Strategien

Miniatur-Chirurgen arbeiten an Holzblöcken mit der Zahl 2026, symbolisiert Fortschritte in der Medizin.

Quelle: © Sirichai Puangsuwan – stock.adobe.com

Ausblick 2026: Neue Erkenntnisse, neue Targets, neue Strategien

Fachartikel

Dermatologie

Psoriasis, Weitere chronisch-entzündliche Dermatosen

mgo medizin Redaktion

Verlag

10 MIN

Erschienen in: DermaForum

Auch in diesem Jahr wird sich die dermatologische Landschaft weiter verändern und entwickeln. Sei es hinsichtlich der Therapie chronisch entzündlicher Hauterkrankungen oder bezüglich Impfstrategien beim malignen Melanom.

Fortschritte im Verständnis der Mechanismen, die chronischen entzündlichen Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis (AD) und Psoriasis vulgaris (Pso) zugrunde liegen, haben zu neuen Behandlungsmöglichkeiten geführt, deren primäres Ziel die Symptomlinderung ist. Dieses Wissen ermöglicht darüber hinaus neue Strategien zur Krankheitsmodifikation, die sich möglicherweise auf damit verbundene Komorbiditäten auswirken [1].  

Dieser Paradigmenwechsel findet aktuell beispielsweise bei der Medikamentenentwicklung für das AD-Management statt. Ziel ist es, die Pathomechanismen und den natürlichen Verlauf der Krankheit nachhaltig zu beeinflussen und somit eine anhaltende Remission nach Beendigung der Therapie zu erreichen [1]. Ähnlich verhält es sich mit der Modifikation bzw. Prävention des atopischen Marsches.  

Geschützte Inhalte gemäß Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) und sind daher nur nach Anmeldung zugänglich. Bitte loggen Sie sich ein, um auf alle geschützten Informationen, Materialien und das exklusive E-Paper zugreifen zu können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Person untersucht die Kopfhaut einer anderen Person mit einer Lupe als Symbol fuer diagnostische Abklaerung bei Haarwuchsstoerungen

Wenn Kinderhaare nicht wachsen wollen

Fachartikel

Haare, die kaum wachsen und sich schmerzlos lösen – hinter diesem Bild steckt nicht immer Alopecia areata oder Trichotillomanie. Das Loose-Anagen-Hair-Syndrom (LAHS) betrifft bis zu 10 % der Kinder in Haarsprechstunden und bleibt oft lange unerkannt. Wie die Diagnose gelingt und was Eltern wissen müssen, zeigt dieser praxisnahe Beitrag.

Dermatologie

Haarerkrankungen

Alopecia areata, Weitere Haarerkrankungen

Beitrag lesen
Medizinische Illustration mit entzündlichen Knoten und Laesionen in der Achselhoehle als typisches Bild der Hidradenitis suppurativa

HS: Positive Langzeitdaten, hohe Ansprechraten

Pharmaservice

Neue Langzeitdaten der AAD 2026 belegen: Povorcitinib, ein oraler JAK1-Inhibitor, zeigt bei moderater bis schwerer Hidradenitis Suppurativa beeindruckende Ansprechraten – bis zu 71,4 % erreichten HiSCR50, 29 % sogar vollständige Symptomfreiheit. Als erste orale Therapieoption in dieser Indikation werden Zulassungsanträge bereits bei FDA und EMA geprüft.

Dermatologie

Entzündliche Dermatosen

Hidradenitis suppurativa

Beitrag lesen
Laechelnde Person mit gepflegtem Bart vor farbigem Hintergrund als Symbolbild fuer Themen rund um Bartwuchs

Förderung des Bartwuchses bei trans Männern

News

Bartwuchs spielt für viele trans Männer eine zentrale Rolle im Transitionsprozess – doch die Testosterontherapie allein reicht oft nicht aus. Eine randomisierte Doppelblindstudie zeigt: Topisches 3% Minoxidil verbessert Bartdichte und Lebensqualität signifikant. Ein vielversprechender Therapieansatz für eine bislang wenig beachtete Versorgungslücke.

Dermatologie

Allgemeine Dermatologie

Versorgung, Forschung und Leitlinien

Beitrag lesen