Auch in diesem Jahr wird sich die dermatologische Landschaft weiter verändern und entwickeln. Sei es hinsichtlich der Therapie chronisch entzündlicher Hauterkrankungen oder bezüglich Impfstrategien beim malignen Melanom.
Fortschritte im Verständnis der Mechanismen, die chronischen entzündlichen Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis (AD) und Psoriasis vulgaris (Pso) zugrunde liegen, haben zu neuen Behandlungsmöglichkeiten geführt, deren primäres Ziel die Symptomlinderung ist. Dieses Wissen ermöglicht darüber hinaus neue Strategien zur Krankheitsmodifikation, die sich möglicherweise auf damit verbundene Komorbiditäten auswirken [1].
Dieser Paradigmenwechsel findet aktuell beispielsweise bei der Medikamentenentwicklung für das AD-Management statt. Ziel ist es, die Pathomechanismen und den natürlichen Verlauf der Krankheit nachhaltig zu beeinflussen und somit eine anhaltende Remission nach Beendigung der Therapie zu erreichen [1]. Ähnlich verhält es sich mit der Modifikation bzw. Prävention des atopischen Marsches.



