Wie gelingt es, auf die Sorgen und Ängste von Patienten empathisch einzugehen? Im Grundlagenseminar „Herzchirurgie“ der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) üben junge Ärzte praxisnah die Gesprächsführung – und profitieren dabei von Rollenspielen mit Schauspielpatienten und professioneller Begleitung.
Sichere Kommunikation – mehr als Medizinkenntnis
Fachliches Know-how ist für Herzchirurgen unerlässlich, aber einfühlsame Arzt-Patienten-Gespräche sind ebenso entscheidend für den Behandlungserfolg. Im diesjährigen Grundlagenseminar „Herzchirurgie“ der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie trainierten junge Ärzte mithilfe von Schauspielpatienten unter fachlicher Anleitung ihre Kommunikationskompetenz. Typische, herausfordernde Situationen – etwa der Umgang mit Ängsten vor einer Operation – konnten realitätsnah und im geschützten Raum geübt werden.
Wertschätzung, Ehrlichkeit und realistische Zuversicht
Im Seminar liegt der Fokus besonders darauf, Bedürfnisse und Ängste der Patient:innen zu erkennen und gezielt zu adressieren – jenseits von Floskeln. Praxisanleitungen verdeutlichten, wie nonverbale Signale, konkrete Lösungen und aufrichtige Informationen gegenseitiges Vertrauen stärken. Dabei zeigte sich: Schon wenige Minuten ehrlicher Kommunikation können Unsicherheiten abbauen und die Patienten in schwierigen Situationen stärken. Zu einem erfolgreichen Abschluss gehört auch, gemeinsam positive Ziele für die Zeit nach dem Eingriff zu entwickeln.
Zum Leitfaden der DGTHG mit vielen Tipps für ein gelungenes Arzt-Patienten-Gespräch
Zur Originalpublikation: https://dgthg.de/aktuelles/arzt-patienten-kommunikation-so-fuehren-sie-gute-gespraeche/
Quelle: DGTHG



