Zwei Wirkstoffe erweitern die Behandlungsmöglichkeiten bei Herzinsuffizienz – und rücken dabei den ganzheitlichen Blick auf Begleiterkrankungen in den Mittelpunkt. Das war ein zentrales Thema beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Herzinsuffizienz: Häufig, ernst und komplex
Weltweit sind mindestens 26 Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen, in Deutschland lag die Prävalenz 2023 bei knapp 5 %. Die Erkrankung ist mit einer Prognose vergleichbar mit verschiedenen Krebserkrankungen – und tritt selten allein auf. Begleiterkrankungen wie Niereninsuffizienz, Typ-2-Diabetes und Adipositas verstärken sich gegenseitig und erschweren die Behandlung erheblich.
Umso wichtiger ist ein ganzheitlicher, interdisziplinärer Therapieansatz – ein Gedanke, der beim Bayer-Symposium im Rahmen des DGIM-Kongresses 2026 im Mittelpunkt stand.



