Adipositas ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Wirkstoff Tirzepatid könnte die Behandlung grundlegend verändern – das zeigen aktuelle Studiendaten.
Adipositas und kardiovaskuläres Risiko: Ein unterschätztes Kontinuum
In Deutschland ist mehr als ein Fünftel der Erwachsenen adipös – und kardiovaskuläre Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache. Experten sprechen von einem kardiometabolischen Kontinuum: ein progredientes Syndrom, das mit Übergewicht beginnt und in schweren mikro- und makrovaskulären Komplikationen enden kann.
„Wir müssen Adipositas proaktiv behandeln, um die Weichen frühzeitig zu stellen. Das Ziel muss sein, schwere Komplikationen zu verhindern, bevor sie entstehen”, betonte PD Dr. Tim Hollstein vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.



