Seit 2015 hat der renommierte Mediziner Dr. Swen Malte John eine Stiftungsprofessur für Berufsdermatologie an der Universität Osnabrück inne. Nach Ende seiner Dienstzeit im Mai 2025 wird die Stiftungsprofessur weitergeführt – und zwar aufgeteilt in zwei halbe Professorenstellen. Mit der Unterschrift zu dieser Vereinbarung zwischen der iDerm gGmbH, getragen von der BG Klinikum Hamburg gGmbH, und dem Präsidium der Universität Osnabrück wurde nun ein entscheidender Schritt in die Zukunft getan.
Der BVDD kritisiert das Angebot der Barmer Krankenkasse, unklare Hautveränderungen per App checken zu lassen: Die Kasse glänzt bei den Versicherten mit dem Service und die zeitintensiven Fälle, die digital nicht beurteilt werden können, landen in den dermatologischen Praxen.
Foto: lavizzara – Adobe Stock
Die Stadt Hamburg vergibt in diesem Jahr bereits zum vierten Mal ihren Forschungspreis für Alternativmethoden zum Tierversuch. Bei der Preisverleihung am 30. September 2024 nahmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IGB und Beiersdorf die Auszeichnung für ihr gemeinsam entwickeltes Reporterhautmodell entgegen. Mit diesem Testsystem können chemische Substanzen einfach, schnell und präzise auf toxische Wirkungen untersucht werden. Die Neuentwicklung bedeutet einen großen Sprung im Bereich der Tierversuchsalternativen, denn sie bietet im Vergleich zu herkömmlichen Systemen entscheidende Vorteile in ihrer Anwendbarkeit und Aussagekraft und schließt somit vorhandene Lücken.
Tabakrauchen gehört zu den Risikofaktoren für eine Hidradenitis suppurativa. Eine Kohortenstudie in JAMA Dermatology zeigt, dass der Verzicht auf das Rauchen das Erkrankungsrisiko innerhalb weniger Jahre normalisiert.
Seoul – Eine längere Verordnung von oralen Steroiden kann auch bei jüngeren Erwachsenen mit atopischer Dermatitis zu dauerhaften Schäden führen. Dies zeigen die Ergebnisse einer Fall-Kontroll-Studie in JAMA Network Open (2024; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2024.23563).
In einem Kooperationsprojekt zwischen der Veterinärmedizinischen Fakultät und dem Interdisziplinären Zentrum für Bioinformatik der Universität Leipzig wurden zum ersten Mal Veränderungen der Genexpression in Talgdrüsen räumlich erfasst. Die Studie dokumentiert mit hoher Auflösung Veränderungen der Genexpression im Laufe der Talgsynthese und identifiziert neue Kandidaten für die Modulation der Talgproduktion. Die Ergebnisse wurden im renommierten Journal of Biological Chemistry vorgestellt.
Ein Team um Prof. Dr. Ralf Ludwig, Direktor des Instituts für Experimentelle Dermatologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck, hat wichtige Erkenntnisse zur Therapie des bullösen Pemphigoids, einer seltenen blasenbildenden Hauterkrankung, gewonnen. Die Forschenden zeigten, dass auf der Haut angewendete Kortisonpräparate im Vergleich zu Kortisontabletten mit einem weniger hohen Risiko für schwere Herzerkrankungen und früheres Versterben bei den Patientinnen und Patienten verbunden sein können. Die Studie wurde durch die Kooperation des UKSH mit der globalen Medizindatenbank TriNetX ermöglicht, die Krankheitsdaten von über 150 Millionen Patientinnen und Patienten enthält.
Berlin – Eine Unterversorgung bei der Immuntherapie von Insektengiftallergien bemängeln die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) sowie die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI).
Menschen mit einer Akne im Gesichtsbereich werden im sozialen und auch beruflichen Bereich stigmatisiert. Auch Vorurteile sind weit verbreitet, wie eine Studie in JAMA Dermatology zeigt. Dunkelhäutige Menschen waren stärker betroffen.
Seit 2015 hat der renommierte Mediziner Dr. Swen Malte John eine Stiftungsprofessur für Berufsdermatologie an der Universität Osnabrück inne. Nach Ende seiner Dienstzeit im Mai 2025 wird die Stiftungsprofessur weitergeführt – und zwar aufgeteilt in zwei halbe Professorenstellen. Mit der Unterschrift zu dieser Vereinbarung zwischen der iDerm gGmbH, getragen von der BG Klinikum Hamburg gGmbH, und dem Präsidium der Universität Osnabrück wurde nun ein entscheidender Schritt in die Zukunft getan.
Der BVDD kritisiert das Angebot der Barmer Krankenkasse, unklare Hautveränderungen per App checken zu lassen: Die Kasse glänzt bei den Versicherten mit dem Service und die zeitintensiven Fälle, die digital nicht beurteilt werden können, landen in den dermatologischen Praxen.
Foto: lavizzara – Adobe Stock
Die Stadt Hamburg vergibt in diesem Jahr bereits zum vierten Mal ihren Forschungspreis für Alternativmethoden zum Tierversuch. Bei der Preisverleihung am 30. September 2024 nahmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IGB und Beiersdorf die Auszeichnung für ihr gemeinsam entwickeltes Reporterhautmodell entgegen. Mit diesem Testsystem können chemische Substanzen einfach, schnell und präzise auf toxische Wirkungen untersucht werden. Die Neuentwicklung bedeutet einen großen Sprung im Bereich der Tierversuchsalternativen, denn sie bietet im Vergleich zu herkömmlichen Systemen entscheidende Vorteile in ihrer Anwendbarkeit und Aussagekraft und schließt somit vorhandene Lücken.
Tabakrauchen gehört zu den Risikofaktoren für eine Hidradenitis suppurativa. Eine Kohortenstudie in JAMA Dermatology zeigt, dass der Verzicht auf das Rauchen das Erkrankungsrisiko innerhalb weniger Jahre normalisiert.
Seoul – Eine längere Verordnung von oralen Steroiden kann auch bei jüngeren Erwachsenen mit atopischer Dermatitis zu dauerhaften Schäden führen. Dies zeigen die Ergebnisse einer Fall-Kontroll-Studie in JAMA Network Open (2024; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2024.23563).
In einem Kooperationsprojekt zwischen der Veterinärmedizinischen Fakultät und dem Interdisziplinären Zentrum für Bioinformatik der Universität Leipzig wurden zum ersten Mal Veränderungen der Genexpression in Talgdrüsen räumlich erfasst. Die Studie dokumentiert mit hoher Auflösung Veränderungen der Genexpression im Laufe der Talgsynthese und identifiziert neue Kandidaten für die Modulation der Talgproduktion. Die Ergebnisse wurden im renommierten Journal of Biological Chemistry vorgestellt.
Ein Team um Prof. Dr. Ralf Ludwig, Direktor des Instituts für Experimentelle Dermatologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck, hat wichtige Erkenntnisse zur Therapie des bullösen Pemphigoids, einer seltenen blasenbildenden Hauterkrankung, gewonnen. Die Forschenden zeigten, dass auf der Haut angewendete Kortisonpräparate im Vergleich zu Kortisontabletten mit einem weniger hohen Risiko für schwere Herzerkrankungen und früheres Versterben bei den Patientinnen und Patienten verbunden sein können. Die Studie wurde durch die Kooperation des UKSH mit der globalen Medizindatenbank TriNetX ermöglicht, die Krankheitsdaten von über 150 Millionen Patientinnen und Patienten enthält.
Berlin – Eine Unterversorgung bei der Immuntherapie von Insektengiftallergien bemängeln die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) sowie die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI).
Menschen mit einer Akne im Gesichtsbereich werden im sozialen und auch beruflichen Bereich stigmatisiert. Auch Vorurteile sind weit verbreitet, wie eine Studie in JAMA Dermatology zeigt. Dunkelhäutige Menschen waren stärker betroffen.
Aktuelle Themen, spannende Expertentalks und Einblicke in Forschung, Praxis und Trends. Hören Sie jetzt die aktuelle Folge des mgo medizin Podcasts!
NEWSLETTER - Das Beste aus der Branche!
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen, spannende Fachartikel und exklusive Angebote aus der Medizin - direkt in Ihr Postfach
Lesen Sie alle Ausgaben unserer Fachzeitschriften im ePaper-Archiv – digital, komfortabel und jederzeit verfügbar für Ihr medizinisches Fachwissen auf Abruf.