Die Parkinson-Krankheit ist vielen vor allem durch typische Symptome wie Zittern, Muskelsteifheit oder Bewegungsverlangsamung bekannt. Doch wann die Erkrankung tatsächlich beginnt, ist eine Frage, die derzeit in der Fachwelt intensiv diskutiert wird.
Aus Stammzellen gewonnene neuronale Vorläuferzellen können aktuellen Studien zufolge, implantiert in bestimmte Hirnbereiche, zu einer klinischen Verbesserung bei Parkinson führen. Die Therapieinnovation ist insbesondere für die Patientinnen und Patienten interessant, bei denen die Wirksamkeit von L-Dopa zunehmend nachlässt.
Die Tasse mit heißem Kaffee zitterfrei in der Hand halten – ein Moment, der für viele Tremor-Betroffene ein neues Lebensgefühl bedeutet. Am Universitätsklinikum Freiburg gibt es gegen den Essentiellen Tremor jetzt eine neue, schonende Behandlungsoption: Erstmals in Süddeutschland ist hier eine Therapie möglich, die gezielt ins Gehirn eingreift – ohne Operation, ohne den Kopf zu eröffnen, ohne Schnitt, ohne Implantat.
In der neuen Folge „PARKINSON ─ WEISE DISKUTIERT“ tauschten sich Expertinnen und Experten über den Stellenwert der nicht-oralen Folgetherapien, zu denen auch die subkutane Infusionstherapie mit dem Levodopa/Carbidopa-Prodruga PRODUODOPA® (Foslevodopa/Foscarbidopa) zählt, aus. Ein wichtiger Aspekt dabei war die Bedeutung der multiprofessionellen Versorgung von Menschen mit fortgeschrittener Parkinson-Krankheit.
In Deutschland sind circa 400.000 Menschen an Parkinson erkrankt, Tendenz steigend. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen konnte mithilfe eines Elektronenmikroskops einen wichtigen Risikofaktor für die Erkrankungen sichtbar machen.
Eine aktuelle Statistik aus NRW zeigt einen hohen Anstieg an Todesfällen aufgrund der Parkinson-Erkrankung. Aus Sicht von DGN-Expertinnen und -Experten ist das keine Überraschung, da seit Jahren die Fallzahlen steigen und sich dieser Trend auch weiter fortsetzen wird. Schon lange weist die DGN auf die überproportionale Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen hin und rät dazu, Präventionsmaßnahmen gesamtgesellschaftlich stärker in den Blick zu nehmen. Die aktuelle Statistik beinhaltet zudem eine gute Nachricht: Die an Parkinson Erkrankten erreichten im Durchschnitt ein höheres Alter als die Allgemeinbevölkerung, was für die gute medizinische Versorgung der Betroffenen in Deutschland spricht.
Professor Gerd Pfeifer, Wissenschaftler im Bereich der Epigenetik am Van Andel Institute in Grand Rapids (Michigan, USA), ist davon überzeugt, dass durch oxidativen Stress verursachte DNA-Schäden bei der Entstehung von Morbus Parkinson (Parkinson’s’ disease, PD) ebenfalls an der Krankheitsentstehung beteiligt sind.
Als einem der ersten Parkinson-Betroffenen in Europa ist Wadim Luft am UKM ein neues System zur Tiefen Hirnstimulation implantiert worden. Im Vergleich zu Vorgängern des etablierten Verfahrens, das auf elektrische Impulse setzt, bietet das neue Gerät betroffenen Patientinnen und Patienten vor allem Vorteile durch eine kompaktere Bauweise und eine deutlich längere Laufzeit des Stimulators zwischen den Ladezyklen.
Mit einer Prävalenz von 1–2 % in der Bevölkerung ist die Parkinson-Krankheit (Parkinson‘s disease, PD) eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems. Das Absterben der dopaminergen Neuronen in der Substantia nigra bewirkt eine unzureichende Hemmung des Striatums. Dies führt, neben für die Betroffenen auch sehr belastenden nicht-motorischen Auffälligkeiten, zu den Leitsymptomen Bewegungsarmut, Muskelstarre (Rigor) und Ruhetremor. Mit unterschiedlichen Ansätzen lassen sich die Symptome abmildern, jedoch bleiben die ursächlichen Prozesse bis heute ungeklärt und können daher noch nicht beeinflusst werden. Um Diagnose und Behandlung weiter zu verbessern, ist die Erforschung der genetischen und pathophysiologischen Grundlagen der Krankheit daher von hoher Bedeutung.
Die Parkinson-Krankheit betrifft weltweit Millionen von Menschen und stellt sowohl Betroffene als auch deren Angehörige vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, neue Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erhöhen und die Forschung vorantreiben. Die diesjährigen Innovationspreise der Parkinson Stiftung sollen kreative Köpfe und engagierte Forscherinnen und Forscher ermutigen, ihre Projekte einzureichen und damit einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung dieser Erkrankung zu leisten.
Die Parkinson-Krankheit ist vielen vor allem durch typische Symptome wie Zittern, Muskelsteifheit oder Bewegungsverlangsamung bekannt. Doch wann die Erkrankung tatsächlich beginnt, ist eine Frage, die derzeit in der Fachwelt intensiv diskutiert wird.
Aus Stammzellen gewonnene neuronale Vorläuferzellen können aktuellen Studien zufolge, implantiert in bestimmte Hirnbereiche, zu einer klinischen Verbesserung bei Parkinson führen. Die Therapieinnovation ist insbesondere für die Patientinnen und Patienten interessant, bei denen die Wirksamkeit von L-Dopa zunehmend nachlässt.
Die Tasse mit heißem Kaffee zitterfrei in der Hand halten – ein Moment, der für viele Tremor-Betroffene ein neues Lebensgefühl bedeutet. Am Universitätsklinikum Freiburg gibt es gegen den Essentiellen Tremor jetzt eine neue, schonende Behandlungsoption: Erstmals in Süddeutschland ist hier eine Therapie möglich, die gezielt ins Gehirn eingreift – ohne Operation, ohne den Kopf zu eröffnen, ohne Schnitt, ohne Implantat.
In der neuen Folge „PARKINSON ─ WEISE DISKUTIERT“ tauschten sich Expertinnen und Experten über den Stellenwert der nicht-oralen Folgetherapien, zu denen auch die subkutane Infusionstherapie mit dem Levodopa/Carbidopa-Prodruga PRODUODOPA® (Foslevodopa/Foscarbidopa) zählt, aus. Ein wichtiger Aspekt dabei war die Bedeutung der multiprofessionellen Versorgung von Menschen mit fortgeschrittener Parkinson-Krankheit.
In Deutschland sind circa 400.000 Menschen an Parkinson erkrankt, Tendenz steigend. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen konnte mithilfe eines Elektronenmikroskops einen wichtigen Risikofaktor für die Erkrankungen sichtbar machen.
Eine aktuelle Statistik aus NRW zeigt einen hohen Anstieg an Todesfällen aufgrund der Parkinson-Erkrankung. Aus Sicht von DGN-Expertinnen und -Experten ist das keine Überraschung, da seit Jahren die Fallzahlen steigen und sich dieser Trend auch weiter fortsetzen wird. Schon lange weist die DGN auf die überproportionale Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen hin und rät dazu, Präventionsmaßnahmen gesamtgesellschaftlich stärker in den Blick zu nehmen. Die aktuelle Statistik beinhaltet zudem eine gute Nachricht: Die an Parkinson Erkrankten erreichten im Durchschnitt ein höheres Alter als die Allgemeinbevölkerung, was für die gute medizinische Versorgung der Betroffenen in Deutschland spricht.
Professor Gerd Pfeifer, Wissenschaftler im Bereich der Epigenetik am Van Andel Institute in Grand Rapids (Michigan, USA), ist davon überzeugt, dass durch oxidativen Stress verursachte DNA-Schäden bei der Entstehung von Morbus Parkinson (Parkinson’s’ disease, PD) ebenfalls an der Krankheitsentstehung beteiligt sind.
Als einem der ersten Parkinson-Betroffenen in Europa ist Wadim Luft am UKM ein neues System zur Tiefen Hirnstimulation implantiert worden. Im Vergleich zu Vorgängern des etablierten Verfahrens, das auf elektrische Impulse setzt, bietet das neue Gerät betroffenen Patientinnen und Patienten vor allem Vorteile durch eine kompaktere Bauweise und eine deutlich längere Laufzeit des Stimulators zwischen den Ladezyklen.
Mit einer Prävalenz von 1–2 % in der Bevölkerung ist die Parkinson-Krankheit (Parkinson‘s disease, PD) eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems. Das Absterben der dopaminergen Neuronen in der Substantia nigra bewirkt eine unzureichende Hemmung des Striatums. Dies führt, neben für die Betroffenen auch sehr belastenden nicht-motorischen Auffälligkeiten, zu den Leitsymptomen Bewegungsarmut, Muskelstarre (Rigor) und Ruhetremor. Mit unterschiedlichen Ansätzen lassen sich die Symptome abmildern, jedoch bleiben die ursächlichen Prozesse bis heute ungeklärt und können daher noch nicht beeinflusst werden. Um Diagnose und Behandlung weiter zu verbessern, ist die Erforschung der genetischen und pathophysiologischen Grundlagen der Krankheit daher von hoher Bedeutung.
Die Parkinson-Krankheit betrifft weltweit Millionen von Menschen und stellt sowohl Betroffene als auch deren Angehörige vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, neue Ideen und Lösungen zu entwickeln, die die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erhöhen und die Forschung vorantreiben. Die diesjährigen Innovationspreise der Parkinson Stiftung sollen kreative Köpfe und engagierte Forscherinnen und Forscher ermutigen, ihre Projekte einzureichen und damit einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung dieser Erkrankung zu leisten.
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