Ein Forscherteam der Uniklinik Dresden, Universität Lübeck/UKSH sowie der Universität Trier hat neue Erkenntnisse zu Tics und den ebenfalls häufigen funktionellen Tic-ähnlichen Störungen vorgelegt: „Nach der Pandemie haben nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Zahl der Tic-ähnlichen Störungen drastisch zugenommen“, stellt Prof. Dr. rer. nat Christian Beste vom Uniklinikum Dresden fest.
Die Neuromyelitis optica Spektrumerkrankungen (neuromyelitis optica spectrum disorders, NMOSD) sind seltene, autoimmunvermittelte chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS), welche bevorzugt den N. opticus,
das Myelon und den Hirnstamm betreffen und in der Regel (mindestens 90 % der Fälle) schubförmig verlaufen.
Lachgas wird als Partydroge bei jungen Menschen immer beliebter. Es ist günstig, leicht zu beschaffen – und es ist vor allem nicht verboten. Wenn der Konsum legal ist, kann das Gas ja nicht so schädlich sein, denken viele. Doch ist das wirklich so? Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die wichtigsten wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über Lachgas zusammengetragen und als Kurz-Erklärt-Text auf seiner Webseite www.gesundheitsinformation.de veröffentlicht.
Die LKD ist eine komplexe neurodegenerative Erkrankung, die nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste Ursache progressiver kognitiver Beeinträchtigungen im Alter ist. Benannt nach dem deutschen Neurologen Friedrich H. Lewy, der 1912 erstmals die charakteristischen Lewy-Körperchen im Gehirn von Patienten mit Parkinson-Krankheit beschrieb, wird die LKD durch das Vorhandensein von Lewy-Körpern in den Neuronen
des Gehirns gekennzeichnet.
Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben im Rahmen einer Studie erstmals eine KI-gestützte Magnetresonanz-Tomographie (MRT)-Methode untersucht, um akute ischämische Schlaganfälle effizienter detektieren zu können. Dabei setzten sie einen sog. Deep Learning-Algorithmus für die Bildrekonstruktion ein. Im Vergleich zur konventionellen MRT konnten die MRT-Bilder viermal schneller rekonstruiert werden.
Die Schlaganfallforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wird in den kommenden Jahren substantiell gefördert. Die Fielmann Förderstiftung und die T. von Zastrow Foundation unterstützen drei Projekte aus dem Bereich der Grundlagenforschung mit bis zu 2,75 Millionen Euro.
Heftige Schmerzen durch Metastasen in der Wirbelsäule sind bei Krebserkrankungen häufig und nur schwer beherrschbar. Eine am USZ entwickelte Studie wies nun nach, dass eine höher dosierte Präzisionsbestrahlung die Schmerzen wirksamer bekämpft und ohne Schädigung des Rückenmarks eingesetzt werden kann.
Prof. Dr. Petra Arck, Prodekanin für Forschung des UKE, und Dr. Nadine Wenzel, die gemeinsam mit Dr. Aline Reitmeier die Forschungstierhaltung des UKE leitet, erklären, warum die Forschung noch nicht ohne Tierversuche auskommt und wie die Vereinbarkeit von Tierschutz und wissenschaftlichem Fortschritt aussehen kann.
Wachheit am Tag ist eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung der Anforderungen des Lebens und auch eine wichtige Bedingung für eine gute Lebensqualität. Dem steht das Symptom der ausgeprägten Tagesschläfrigkeit gegenüber, welche gekennzeichnet ist durch die Unfähigkeit tagsüber wach zu bleiben bis hin zu ungewollten und plötzlichen Schlafphasen tagsüber („Schlafattacken“ oder „Sekundenschlaf“). Neben dem Leidensdruck stellt die erhöhte Unfallgefahr ein besonderes Problem dar.
Ein Diabetes-Medikament könnte laut einer aktuellen Studie auch bei Parkinson helfen [1]. Die Substanz Lixisenatid verlangsamt das Fortschreiten der Symptome in einem geringen, aber statistisch signifikanten Umfang. „Die Ergebnisse sind sehr interessant. Wenn sich Parkinson mit dieser Klasse von Medikamenten bremsen ließe, wäre das ein Riesenerfolg“, meint Prof. Joseph Claßen, erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG). „Allerdings müssen erst Langzeitstudien durchgeführt werden, auch mit besser verträglichen, verwandten Wirkstoffen, um die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit an mehr Patient;innen nachzuweisen."
Ein Forscherteam der Uniklinik Dresden, Universität Lübeck/UKSH sowie der Universität Trier hat neue Erkenntnisse zu Tics und den ebenfalls häufigen funktionellen Tic-ähnlichen Störungen vorgelegt: „Nach der Pandemie haben nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Zahl der Tic-ähnlichen Störungen drastisch zugenommen“, stellt Prof. Dr. rer. nat Christian Beste vom Uniklinikum Dresden fest.
Die Neuromyelitis optica Spektrumerkrankungen (neuromyelitis optica spectrum disorders, NMOSD) sind seltene, autoimmunvermittelte chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS), welche bevorzugt den N. opticus,
das Myelon und den Hirnstamm betreffen und in der Regel (mindestens 90 % der Fälle) schubförmig verlaufen.
Lachgas wird als Partydroge bei jungen Menschen immer beliebter. Es ist günstig, leicht zu beschaffen – und es ist vor allem nicht verboten. Wenn der Konsum legal ist, kann das Gas ja nicht so schädlich sein, denken viele. Doch ist das wirklich so? Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die wichtigsten wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über Lachgas zusammengetragen und als Kurz-Erklärt-Text auf seiner Webseite www.gesundheitsinformation.de veröffentlicht.
Die LKD ist eine komplexe neurodegenerative Erkrankung, die nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste Ursache progressiver kognitiver Beeinträchtigungen im Alter ist. Benannt nach dem deutschen Neurologen Friedrich H. Lewy, der 1912 erstmals die charakteristischen Lewy-Körperchen im Gehirn von Patienten mit Parkinson-Krankheit beschrieb, wird die LKD durch das Vorhandensein von Lewy-Körpern in den Neuronen
des Gehirns gekennzeichnet.
Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben im Rahmen einer Studie erstmals eine KI-gestützte Magnetresonanz-Tomographie (MRT)-Methode untersucht, um akute ischämische Schlaganfälle effizienter detektieren zu können. Dabei setzten sie einen sog. Deep Learning-Algorithmus für die Bildrekonstruktion ein. Im Vergleich zur konventionellen MRT konnten die MRT-Bilder viermal schneller rekonstruiert werden.
Die Schlaganfallforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wird in den kommenden Jahren substantiell gefördert. Die Fielmann Förderstiftung und die T. von Zastrow Foundation unterstützen drei Projekte aus dem Bereich der Grundlagenforschung mit bis zu 2,75 Millionen Euro.
Heftige Schmerzen durch Metastasen in der Wirbelsäule sind bei Krebserkrankungen häufig und nur schwer beherrschbar. Eine am USZ entwickelte Studie wies nun nach, dass eine höher dosierte Präzisionsbestrahlung die Schmerzen wirksamer bekämpft und ohne Schädigung des Rückenmarks eingesetzt werden kann.
Prof. Dr. Petra Arck, Prodekanin für Forschung des UKE, und Dr. Nadine Wenzel, die gemeinsam mit Dr. Aline Reitmeier die Forschungstierhaltung des UKE leitet, erklären, warum die Forschung noch nicht ohne Tierversuche auskommt und wie die Vereinbarkeit von Tierschutz und wissenschaftlichem Fortschritt aussehen kann.
Wachheit am Tag ist eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung der Anforderungen des Lebens und auch eine wichtige Bedingung für eine gute Lebensqualität. Dem steht das Symptom der ausgeprägten Tagesschläfrigkeit gegenüber, welche gekennzeichnet ist durch die Unfähigkeit tagsüber wach zu bleiben bis hin zu ungewollten und plötzlichen Schlafphasen tagsüber („Schlafattacken“ oder „Sekundenschlaf“). Neben dem Leidensdruck stellt die erhöhte Unfallgefahr ein besonderes Problem dar.
Ein Diabetes-Medikament könnte laut einer aktuellen Studie auch bei Parkinson helfen [1]. Die Substanz Lixisenatid verlangsamt das Fortschreiten der Symptome in einem geringen, aber statistisch signifikanten Umfang. „Die Ergebnisse sind sehr interessant. Wenn sich Parkinson mit dieser Klasse von Medikamenten bremsen ließe, wäre das ein Riesenerfolg“, meint Prof. Joseph Claßen, erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG). „Allerdings müssen erst Langzeitstudien durchgeführt werden, auch mit besser verträglichen, verwandten Wirkstoffen, um die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit an mehr Patient;innen nachzuweisen."
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