Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat den Maximilian-Nitze-Preis 2024 heute Nachmittag im DGU-Plenum verliehen. Die hochrangigste wissenschaftliche Auszeichnung der Fachgesellschaft geht in diesem Jahr an den Bonner Urologen PD Dr. Niklas Klümper.
Es ist die Top-Personalie der heutigen Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Der Regensburger Klinikdirektor und Urologie-Ordinarius Prof. Maximilian Burger wurde am Abend zum neuen Generalsekretär und Sprecher des Vorstands der Fachgesellschaft gewählt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Maurice Stephan Michel an. Die Burger-Wahl war jedoch nur eine von vielen Entscheidungen.
Ein unterschiedliches Echo hat die finale und mit den privaten Krankenversicherern abgestimmte Version der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ausgelöst. Die Gute-Laune-Stimmung der Bundesärztekammer erscheint zumindest verfrüht.
Der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) findet zum 76. Mal statt. Unter der Leitung von Prof. Gschwend treffen sich urologisch Interessierte von stationär und/oder ambulant tätigen Urolog:innen über Studierende, Pflegende und Wissenschaftler:innen vom 25. bis 28.09.2024 in Leipzig.
Auch im europäischen Ausland hat die Arzthaftung Hochkonjunktur. Der Oberste Gerichtshof von Österreich (OGH Österreich) hat sich mit Beschluss vom 22.04.2021 (Az.: 3 Ob 9/21a) letztinstanzlich u. a. mit haftungsrechtlichen Fragen von Sklerosierungsbehandlungen auseinandersetzt. Neben der Frage der Indikation waren auch die Anforderungen an die Aufklärung bei Eingriffen zu hinterfragen, die als Heilversuch zu werten sind.
Sofort nach der Wende gab es in Berlin „Ost-West-Konflikte“, weil die medizinische Doppelstruktur der ehemaligen DDR-Hauptstadt und des stark gesponserten West-Berlins in eine gemeinsame Hauptstadt-Struktur umgewandelt werden musste. Zudem traten emotionale Konflikte an keiner Stelle so stark zu Tage wie in Berlin. So klammerte sich die Charité-Ostalgie an den Standort Mitte – und jetzt wird alles anders.
PatientInnen mit muskelinvasivem Blasenkrebs profitieren von einer präoperativen Chemotherapie. Aufgrund einer grenzwertigen Nierenfunktion wird jedoch nur ein Teil der PatientInnen als „Chemo-tauglich“ eingestuft. Mit der Berechnung der Nierenfunktion aus dem 24-Stunden-Urin bestätigen ForscherInnen der Medizin Uni Innsbruck nun eine einfache Methode, mit der die Chemo-Tauglichkeit verlässlich festgestellt und zudem ein größerer Anteil an PatientInnen einer Chemotherapie vor der OP zugeführt werden kann.
Seit dem 1. Juli ist Dr. med. Stephanie Schirrmacher die neue Chefärztin der Urologischen Klinik am Südharz-Klinikum in Nordhausen. Die im Havelland geborene Medizinerin studierte in Leipzig und arbeitete anschließend im dortigen St. Elisabeth Krankenhaus. Dort absolvierte die 41jährige Mutter zweier Kinder die Ausbildung zur Assistenzärztin und Fachärztin und wurde dann Oberärztin in der Urologie des Krankenhauses.
Korrektur von Komplikationen nach Redohypospadien oder multiplen fehlgeschlagenen Harnröhrenrekonstruktionen anderer Genese stellen rekonstruktive Urologen immer vor Herausforderungen. Solche Fälle sind oft durch desaströsen Mangel an Penisschafthaut sowie langstreckige und manchmal panurethrale Strikturen der Harnröhre gekennzeichnet. Nicht selten trägt die voroperierte Harnröhre multiple Haare nach Verwendung von Hauttransplantaten, so dass ein mehrzeitiges Verfahren mit Neuaufbau der Urethra erforderlich ist.
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V. ehrte im Juni 2024 Prof. Dr. med. Boris Hadaschik für sein überdurchschnittliches Engagement, seine ausgeprägte Patientenorientierung und Unterstützung der Selbsthilfe mit der Wil de Jongh-Medaille.
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat den Maximilian-Nitze-Preis 2024 heute Nachmittag im DGU-Plenum verliehen. Die hochrangigste wissenschaftliche Auszeichnung der Fachgesellschaft geht in diesem Jahr an den Bonner Urologen PD Dr. Niklas Klümper.
Es ist die Top-Personalie der heutigen Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Der Regensburger Klinikdirektor und Urologie-Ordinarius Prof. Maximilian Burger wurde am Abend zum neuen Generalsekretär und Sprecher des Vorstands der Fachgesellschaft gewählt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Maurice Stephan Michel an. Die Burger-Wahl war jedoch nur eine von vielen Entscheidungen.
Ein unterschiedliches Echo hat die finale und mit den privaten Krankenversicherern abgestimmte Version der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ausgelöst. Die Gute-Laune-Stimmung der Bundesärztekammer erscheint zumindest verfrüht.
Der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) findet zum 76. Mal statt. Unter der Leitung von Prof. Gschwend treffen sich urologisch Interessierte von stationär und/oder ambulant tätigen Urolog:innen über Studierende, Pflegende und Wissenschaftler:innen vom 25. bis 28.09.2024 in Leipzig.
Auch im europäischen Ausland hat die Arzthaftung Hochkonjunktur. Der Oberste Gerichtshof von Österreich (OGH Österreich) hat sich mit Beschluss vom 22.04.2021 (Az.: 3 Ob 9/21a) letztinstanzlich u. a. mit haftungsrechtlichen Fragen von Sklerosierungsbehandlungen auseinandersetzt. Neben der Frage der Indikation waren auch die Anforderungen an die Aufklärung bei Eingriffen zu hinterfragen, die als Heilversuch zu werten sind.
Sofort nach der Wende gab es in Berlin „Ost-West-Konflikte“, weil die medizinische Doppelstruktur der ehemaligen DDR-Hauptstadt und des stark gesponserten West-Berlins in eine gemeinsame Hauptstadt-Struktur umgewandelt werden musste. Zudem traten emotionale Konflikte an keiner Stelle so stark zu Tage wie in Berlin. So klammerte sich die Charité-Ostalgie an den Standort Mitte – und jetzt wird alles anders.
PatientInnen mit muskelinvasivem Blasenkrebs profitieren von einer präoperativen Chemotherapie. Aufgrund einer grenzwertigen Nierenfunktion wird jedoch nur ein Teil der PatientInnen als „Chemo-tauglich“ eingestuft. Mit der Berechnung der Nierenfunktion aus dem 24-Stunden-Urin bestätigen ForscherInnen der Medizin Uni Innsbruck nun eine einfache Methode, mit der die Chemo-Tauglichkeit verlässlich festgestellt und zudem ein größerer Anteil an PatientInnen einer Chemotherapie vor der OP zugeführt werden kann.
Seit dem 1. Juli ist Dr. med. Stephanie Schirrmacher die neue Chefärztin der Urologischen Klinik am Südharz-Klinikum in Nordhausen. Die im Havelland geborene Medizinerin studierte in Leipzig und arbeitete anschließend im dortigen St. Elisabeth Krankenhaus. Dort absolvierte die 41jährige Mutter zweier Kinder die Ausbildung zur Assistenzärztin und Fachärztin und wurde dann Oberärztin in der Urologie des Krankenhauses.
Korrektur von Komplikationen nach Redohypospadien oder multiplen fehlgeschlagenen Harnröhrenrekonstruktionen anderer Genese stellen rekonstruktive Urologen immer vor Herausforderungen. Solche Fälle sind oft durch desaströsen Mangel an Penisschafthaut sowie langstreckige und manchmal panurethrale Strikturen der Harnröhre gekennzeichnet. Nicht selten trägt die voroperierte Harnröhre multiple Haare nach Verwendung von Hauttransplantaten, so dass ein mehrzeitiges Verfahren mit Neuaufbau der Urethra erforderlich ist.
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V. ehrte im Juni 2024 Prof. Dr. med. Boris Hadaschik für sein überdurchschnittliches Engagement, seine ausgeprägte Patientenorientierung und Unterstützung der Selbsthilfe mit der Wil de Jongh-Medaille.
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