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Ofatumumab bei therapienaiven Personen mit RMS

Hand hält Medikamentenflasche mit Aufschrift Ofatumumab – Wirkstoff bei Multipler Sklerose

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Ofatumumab bei therapienaiven Personen mit RMS

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mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: neuro aktuell

Auf dem diesjährigen ACTRIMS Forum vom 5. bis 7. Februar 2026 in San Diego, USA, wurden aktuelle Daten einer explorativen Post-hoc-Analyse der Zulassungsstudien ASCLEPIOS I und II zum frühen Einsatz von Ofatumumab bei neu diagnostizierten, therapienaiven Personen mit RMS und niedriger Krankheitsaktivität vorgestellt. Die Daten bestätigen das günstige Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab auch für diese Personengruppe und stützen den Einsatz von Ofatumumab als Erstlinientherapie auch bei nicht-hochaktiver Erkrankung [1].

In der Gruppe der neu diagnostizierten, therapienaiven Personen mit niedriger Krankheitsaktivität erhielten 120 Betroffene Ofatumumab und 141 Teriflunomid [1].

  • Bereits in Jahr 1 erfüllten 43,9% der Behandelten unter Ofatumumab die NEDA‑3‑Kriterien (No Evidence of Disease Activity: kein Zeichen von Krankheitsaktivität, d. h. keine Schübe, keine Behinderungsprogression, keine MRT‑Aktivität) vs. 28,9% unter Teriflunomid (Odds Ratio [OR]: 2,38; 95%-Konfidenzintervall [KI]: 1,33–4,25; p = 0,003) [1]. Personen unter Ofatumumab hatten damit eine mehr als doppelt so hohe Chance, NEDA‑3 zu erreichen.

  • In Jahr 2 waren 89,9% der Behandelten unter Ofatumumab frei von Krankheitsaktivität gegenüber 34,4% unter Teriflunomid [1]. Damit war die Chance, NEDA‑3 zu erreichen, in Jahr 2 mit Ofatumumab 18‑fach höher als mit Teriflunomid (OR: 18,27; 95%-KI: 8,32–40,12; p < 0,001) [1].

Das Sicherheitsprofil von Ofatumumab in der Gruppe der neu diagnostizierten, therapienaiven Personen mit niedriger Krankheitsaktivität war konsistent mit dem der Gesamtpopulation der Zulassungsstudien ASCLEPIOS I und II [1].

Darüber hinaus führte Ofatumumab zu einer Verringerung der Serum‑Neurofilament‑Leichtketten (sNfL). In Jahr 1 waren die mittleren sNfL‑Konzentrationen unter Ofatumumab um 20,4% (p < 0,001) und in Jahr 2 um 15,2% (p = 0,005) niedriger als unter Teriflunomid [1].

Quelle: Pressemeldung Novartis Pharma GmbH Communications
Referenz: ACTRIMS 2026 – Wiendl H, et al. Americas Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ACTRIMS) Forum, February 5–7, 2026; Poster P134.


Literaturverzeichnis

[1] Wiendl H, et al. ACTRIMS Forum, February 5–7, 2026; Poster P134.
[2] Fachinformation Kesimpta®, aktueller Stand.

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