E-Paper

Neurologie und Psychiatrie » Demyelinisierende Erkrankungen » Multiple Sklerose

»

Optimierung der Schubtherapie bei Multipler Sklerose mit Methylprednisolon durch adjuvante Therapie

Optimierung der Schubtherapie bei Multipler Sklerose mit Methylprednisolon durch adjuvante Therapie

Pharmaservice

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

1 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Seit über vier Jahrzehnten wird die Therapie eines Multiplen Sklerose (MS)-Schubes bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose mit intravenöser oder aktuell auch oraler Methylprednisolongabe als Monotherapie durchgeführt. Für die Kombination mit sofortiger gleichzeitiger hochdosierter Vitamin-D-Supplementation als duale medikamentöse Behandlung sprechen pathophysiologische und immunologische Mechanismen. Der kombinierte Einsatz mit dem Optische-Kohärenz-Tomographie-Parameter als Marker für frühere strukturelle Schäden und dem Biomarker sNfL (Neurofilament Leichtketten) für anhaltende akute oder subakute Schädigung liefert komplementäre Informationen über die Krankheitsaktivität und ergeben Hinweise auf eine zukünftige Therapiestrategie. Suffiziente 25(OH)D Serumwerte können sich insbesondere bei weiblichen Personen mit MS protektiv auf die akute Optikusneuritis auswirken, insbesondere beim klinisch isolierten Syndrom und im Beginn der MS und im weiteren auf den Krankheitsverlauf und auf die MRT-Ergebnisse.

Artikel in der Vorschau sehen
Vollständigen Fachartikel auf med-search lesen

Bilderquelle: © freshideas – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Educational model of human brain displayed with MRI scans in clinical

Hirntumoren und Epilepsie – Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie

Fachartikel

Dieser Fachartikel bietet einen umfassenden Überblick über die tumorassoziierte Epilepsie (BTRE), deren pathophysiologische Grundlagen, diagnostische Verfahren und moderne Therapieansätze.

Neurologie und Psychiatrie

Neuroonkologie

Beitrag lesen
Frau mit Depressionen

Ketamin bei therapieresistenter Depression

Fachartikel

Therapieresistente Depressionen sind eine ernste klinische Herausforderung – und keineswegs selten: Rund ein Drittel der Betroffenen von Depressionen spricht nicht auf eine mehrwöchige konventionelle Behandlung an. Für diese Patientinnen und Patienten werden dringend neue Therapieoptionen benötigt. Als vielversprechender Ansatz gilt die Ketamintherapie.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Depressionen

Beitrag lesen
Hände halten einen Injektionspen mit abgenommener Kappe – Selbstinjektion bei Clusterkopfschmerz

Evidenzbasierte Akuttherapie beim Clusterkopfschmerz

Pharmaservice

Seit nunmehr 15 Jahren steht mit TEMPIL® (Sumatriptan 6 mg s.c. im Fertigpen) eine evidenzbasierte Akuttherapie für Betroffene von Clusterkopfschmerz zur Verfügung. Das Präparat des Frankfurter Pharmaunternehmens Hormosan ist zur subkutanen Anwendung zugelassen.

Neurologie und Psychiatrie

Kopfschmerzerkrankungen

Beitrag lesen