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BvDU befürwortet Strukturen gegen Diskriminierung und Übergriffigkeit

Aggressiver Konflikt zwischen Patient und Arzt als Symbol fuer Diskriminierung und Uebergriffigkeit im Gesundheitswesen

Quelle: Für niederschwellige Beratung und Meldestrukturen gegen Übergriffigkeit im Gesundheitswesen macht sich der BvDU stark. © Halfpoint - stock.adobe.com

BvDU befürwortet Strukturen gegen Diskriminierung und Übergriffigkeit

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mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: UroForum

Der Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) bekräftigt anlässlich der aktuellen Berichte zu entsprechenden Vorfällen – auch auf dem Deutschen Ärztetag – seine klare Haltung für ein respektvolles, diskriminierungsfreies und sicheres Arbeitsumfeld im gesamten Gesundheitswesen.

Diskriminierung, übergriffige Handlungen sowie jede Form von Grenzüberschreitung gegenüber Kolleginnen und Kollegen seien laut BvDU mit den Grundwerten des ärztlichen Berufs unvereinbar. Der Vorstand des Berufsverbands setzt sich daher für eine Kultur des gegenseitigen Respekts, der Wertschätzung und der professionellen Verantwortung ein. „Respektvoller Umgang darf keine Frage von Geschlecht, Herkunft, Religion, persönlicher Identität oder Hierarchie sein. Persönliche Grenzen und die Würde jedes Menschen müssen im medizinischen Alltag selbstverständlich geachtet werden.“

Gerade die Urologie als modernes und zunehmend vielfältiges Fachgebiet trage Verantwortung dafür, ein Arbeitsumfeld zu fördern, das von Offenheit, Fairness und gegenseitigem Vertrauen geprägt sei. Der Berufsverband sieht es als gemeinsame Aufgabe der Ärzteschaft als Ganzes, diskriminierende Strukturen, stereotype Rollenbilder und unangemessenes Verhalten klar zu benennen und ihnen konsequent entgegenzutreten. „Professionelles ärztliches Handeln umfasst neben fachlicher Kompetenz immer auch respektvolle Kommunikation und den Schutz persönlicher Integrität. Eine Kultur der Aufmerksamkeit, des verantwortungsvollen Miteinanders und der gegenseitigen Achtung ist unverzichtbar,“ so der BvDU-Vorstand.

Der Berufsverband ermutigt Betroffene ausdrücklich, persönliche Grenzen klar zu benennen und unangemessenes Verhalten nicht hinzunehmen. Bestehende gesetzliche Regelungen – insbesondere das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie das Hinweisgeberschutzgesetz – bilden hierfür einen wichtigen Rahmen. Auf dieser Grundlage tragen niedrigschwellige Beratungs- und Meldestrukturen sowie transparente Verfahren dazu bei, Vertrauen und Handlungssicherheit zu stärken.

Quelle: Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU)

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