Urologie » Sonstiges

»

Geschlechtsangabe auf Formularen ändert sich zum 1. Oktober

Geschlechtsangabe auf Formularen ändert sich zum 1. Oktober

Berufspolitik

Urologie

Sonstiges

1 MIN

Erschienen in: UroForum

Zum 1. Oktober 2019 ändert sich die Geschlechtsangabe auf Formularen. Ärzte kreuzen dann nicht mehr „männlich“ oder „weiblich“ an, sondern tragen ein Kürzel für die jeweilige Geschlechtsform ein: W für weiblich, M für männlich, D für divers oder X für unbestimmt.

Hintergrund ist die gesetzliche Vorgabe, dass neben männlich und weiblich auch „divers“ als Geschlechtsangabe möglich sein muss (§ 22 Absatz 3 und § 45b Personenstandsgesetz). Diese Vorgabe wird zum 1. Oktober 2019 im Formularbereich umgesetzt. Dabei haben die Partner des Bundesmantelvertrags für Ärzte auch berücksichtigt, dass das Geschlecht von Patienten „unbestimmt“ sein kann. Konkret wird es künftig auf dem Überweisungsschein (Muster 6) sowie auf den Laboranforderungsscheinen Muster 10, 10A und 10L nicht mehr die beiden Ankreuzfelder für „männlich“ oder „weiblich“ geben. Stattdessen wird dort ein Textfeld sein, in das der Arzt das jeweilige Kürzel eintragen kann. Die neuen Formulare wird es ab Oktober geben, alte Formulare können aber aufgebraucht werden.

Quelle: KBV

Bildquelle: © krissikunterbunt – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt in OP-Kleidung bereitet eine endoskopische Untersuchung fuer die BALDIKA-Studie vor

BALDIKA-Studie gestartet

News

Die BALDIKA-Studie untersucht, ob ein medikamentenbeschichteter Ballondilatationskatheter (DCB, u. a. mit Paclitaxel) bei kurzstreckigen Rezidivstrikturen der anterioren Harnröhre besser wirkt als der heutige Standard, die Urethrotomia Interna. 456 Männer werden randomisiert und verblindet behandelt, mit einjährigem Follow-up – Rekrutierung läuft seit März 2026.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Aelterer Mann im gespraech mit Aerztin ueber seinen individuellen Testosteron Wohlfuehlwert

„Jeder Mann hat seinen individuellen Testosteron-Wohlfühlwert”

Fachartikel

Testosteronmangel hat viele Gesichter – von Libido- und Antriebverlust bis zu Schlafstörungen, depressiver Stimmung und erektiler Dysfunktion. Prof. Dr. Frank Sommer erklärt im Interview, warum starre Grenzwerte oft wenig aussagen und weshalb jeder Mann einen individuellen Testosteron-„Wohlfühlwert“ haben kann. Für die Praxis heißt das: Therapieintervalle personalisieren.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
In die Hoehe gereckte Haende mit medizinischen Handschuhen vor blauem Himmel als Symbol fuer Forderungen des medizinischen Personals waehrend Gesundheitsminister ueber das GKV-Gesetz sprechen

Gesundheitsminister des Bundes und der Länder sprechen heute über GKV-Gesetz

Berufspolitik

Vor der heute beginnenden Gesundheitsminister-Konferenz des Bundes und der Länder wächst der Widerstand in der ambulanten Versorgung und in den Krankenhäusern gegen das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. So plant der.di heute in Hannover eine Kundgebung.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen