Urologie » Sonstiges

»

SpiFa sieht hausärztliche Entbudgetierung als Vorstufe fachärztlicher Entbudgetierung

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich sieht die komplette Entbudgetierung als Bedingung für kürzere Wartezeiten. (Foto: Runkel)

SpiFa sieht hausärztliche Entbudgetierung als Vorstufe fachärztlicher Entbudgetierung

Berufspolitik

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) begrüßt die Einigung der Rumpf-Koalition mit der FDP, die Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte noch vor der Bundestagswahl gesetzlich auf den Weg zu bringen.

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich sieht die komplette Entbudgetierung als Bedingung für kürzere Wartezeiten. (Foto: Runkel)
SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich sieht die komplette Entbudgetierung als Bedingung für kürzere Wartezeiten. (Foto: Runkel)

Der Spitzenverband sieht darin eine Vorstufe zur Abschaffung der Budgets für alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte für die nächste Legislaturperiode des Bundestages. Hierzu Dr. Dirk Heinrich, SpiFa-Vorstandsvorsitzender: „Die hausärztliche Entbudgetierung ist richtig, nur bleibt dieser Gesetzesentwurf auf dem halben Weg stehen. Es nützt unseren Patientinnen und Patienten nichts, wenn sie nach Besuch des Hausarztes oder der Hausärztin in sehr vielen Fällen anschließend monatelang auf eine korrekte fachärztliche Diagnose warten müssen, die fast immer Voraussetzung für eine effektive Therapie ist. Nur wenn alle Budgets für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte umgehend abgeschafft werden, lassen sich ein langes Leiden und Ausharren auf Wartelisten vermeiden.“

SpiFa-Hauptgeschäftsführer Dr. André Byrla ergänzt: „Wir begrüßen, dass sich in den letzten Tagen der laufenden Legislaturperiode nun doch noch die Belange von Patientinnen und Patienten und der Ärzteschaft durchsetzen konnten. Das muss der Wegweiser für die kommende Legislatur sein. Wer eine bedarfsgerechte Versorgung der Versicherten, den Zugang zur fachärztlichen Versorgung und insbesondere die fachärztliche Diagnostik beschleunigen und Krankenhausaufenthalte vermeiden will, darf bei der Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte nicht stehen bleiben, sondern muss die Budgets in der gesamten vertragsärztlichen Versorgung so schnell wie möglich abschaffen.“

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt in OP-Kleidung bereitet eine endoskopische Untersuchung fuer die BALDIKA-Studie vor

BALDIKA-Studie gestartet

News

Die BALDIKA-Studie untersucht, ob ein medikamentenbeschichteter Ballondilatationskatheter (DCB, u. a. mit Paclitaxel) bei kurzstreckigen Rezidivstrikturen der anterioren Harnröhre besser wirkt als der heutige Standard, die Urethrotomia Interna. 456 Männer werden randomisiert und verblindet behandelt, mit einjährigem Follow-up – Rekrutierung läuft seit März 2026.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Aelterer Mann im gespraech mit Aerztin ueber seinen individuellen Testosteron Wohlfuehlwert

„Jeder Mann hat seinen individuellen Testosteron-Wohlfühlwert”

Fachartikel

Testosteronmangel hat viele Gesichter – von Libido- und Antriebverlust bis zu Schlafstörungen, depressiver Stimmung und erektiler Dysfunktion. Prof. Dr. Frank Sommer erklärt im Interview, warum starre Grenzwerte oft wenig aussagen und weshalb jeder Mann einen individuellen Testosteron-„Wohlfühlwert“ haben kann. Für die Praxis heißt das: Therapieintervalle personalisieren.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
In die Hoehe gereckte Haende mit medizinischen Handschuhen vor blauem Himmel als Symbol fuer Forderungen des medizinischen Personals waehrend Gesundheitsminister ueber das GKV-Gesetz sprechen

Gesundheitsminister des Bundes und der Länder sprechen heute über GKV-Gesetz

Berufspolitik

Vor der heute beginnenden Gesundheitsminister-Konferenz des Bundes und der Länder wächst der Widerstand in der ambulanten Versorgung und in den Krankenhäusern gegen das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. So plant der.di heute in Hannover eine Kundgebung.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen