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Abnehmspritze: Gewichtsreduktion nicht ohne strukturierte Ernährungsbegleitung

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Abnehmspritze: Gewichtsreduktion nicht ohne strukturierte Ernährungsbegleitung

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Allgemeinmedizin

Magen und Darm, Stoffwechsel und Hormone

mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Seit Zulassung der Inkretinanaloga als Adipositastherapie nutzen immer mehr Menschen Abnehmspritzen zur Gewichtsreduktion. Die Medikamente steigern das Sättigungsgefühl und verlangsamen die Magenentleerung, Betroffene essen dadurch weniger und verlieren an Gewicht. Doch mit dem Gewichtsverlust allein ist es nicht getan. Die Inkretinanaloga unterstützen das Abnehmen zwar wirksam. Dennoch werden unerwünschte Wirkungen wie z.B. Magen-Darm-Beschwerden, Verlust von Muskel- und Knochenmasse oder eine erneute Gewichtszunahme nach dem Absetzen beobachtet. Für einen dauerhaften Gewichtserhalt braucht es daher – vor, während und nach der Behandlung – eine strukturierte Ernährungstherapie mit verhaltenstherapeutischen Elementen, eine Lebensstiländerung mit begleitenden Bewegungseinheiten und ggf. eine psychologische Begleitung. Dabei gilt es, Muskelmasse zu erhalten, Nährstoffdefizite zu vermeiden und ein tragfähiges Essverhalten (mit ausreichender Eiweißzufuhr) zu entwickeln.

Ebenso wichtig sind Muskel- und Ausdauertraining sowie eine Steigerung der Alltagsaktivität. Nur so lässt sich dem Abbau von Muskelmasse entgegenwirken.

Literatur: Mozaffarian D et al. Obesity Silver Spring 2025;33(8):1475‐1503. doi:10.1002/oby.24336

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)

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