Eine therapeutische Deeskalation findet derzeit sowohl in der chirurgischen als auch in der systemischen Behandlung von Brustkrebs statt. Im Sinne dieser wird oft die vollständige Abkehr einer nicht gezielten zytotoxischen Chemotherapie als das ultimative Ziel der klinischen onkologischen Forschung ausgerufen. Insbesondere beim HER2-positiven Brustkrebs im Frühstadium bleibt es aufgrund einer günstigen Prognose eine Herausforderung für Kliniker, die sicherste und effizienteste Behandlungsstrategie, unter Berücksichtigung toxischer Nebenwirkungen, festzulegen. In diesem Zusammenhang werden derzeit mehrere klinische Studien durchgeführt, die Chemotherapie-freie Schemata im Rahmen von Strategien zur Therapie-Deeskalation untersuchen.
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