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Neue Daten zu Ciltacabtagen Autoleucel aus der CARTITUDE-4-Studie

Mikroskopische Aufnahme von Zellen des multiplen Myeloms, dargestellt in einer Färbung zur Identifikation von Zellstrukturen.

Quelle: © David A Litman – stock.adobe.com

Neue Daten zu Ciltacabtagen Autoleucel aus der CARTITUDE-4-Studie

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mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: onkologie heute

In der Wartezeit vor Gabe von Ciltacabtagen Autoleucel sollte laut einer spezifizierten Analyse der CARTITUDE-4-Daten beim Lenalidomid-refraktären multiplen Myelom eine Brückentherapie erfolgen, um die Ergebnisse der CAR-T-Zelltherapie zu optimieren.

Beim EHA 2026 wurde eine spezifizierte Analyse zur randomisierten, kontrollierten Phase-3-Studie CARTITUDE-4 vorgestellt: Genauer untersucht wurde das Outcome von Lenalidomid-refraktären Patienten, deren Erkrankung in der Wartezeit vor der CAR-T-Zellinfusion durch eine Brückentherapie stabilisiert wurde. Bei diesem Vorgehen ließen sich mit Cilta-cel auch bei Patienten mit zytogenetischen Hochrisikofaktoren hohe PFS und OS-Raten erzielen. In der CARTITUDE-4-Studie an insgesamt 419 Lenalidomid-refraktären Patienten mit 1 bis 3 Vortherapien war eine Brückentherapie mit PVd (Pomalidomid/Bortezomib/Dexamethason) oder DPd (Daratumumab/Pomalidomid/Dexamethason) optional.

Krankheit mit Brückentherapie stabilisieren

Von den 176 Patient:innen, die zur aktuellen Auswertung kamen, wiesen 64 zytogenetische Risikofaktoren auf – del(17)p, t(14;16), t(4;14) oder 1q gain/amp – und sprachen auf die Brückentherapie an. In dieser Subpopulation mit sehr schlechter Prognose waren das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) und das mediane Gesamtüberleben (OS) noch nicht erreicht. Die PFS- bzw. OS-Raten nach 30 Monaten lagen bei 65.1% und 87.2%. Bei 40 Patienten mit Standardrisiko-Zytogenetik, die auf die Brückentherapie angesprochen hatten, lagen die PFS- und OS-Raten bei 85.0 % und 92.5 %.

In der Hochrisiko-Population trat ein Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) bei 73.4 % der Patienten auf, schwere Infektionen bei 43.8 % (4 tödliche Verläufe) und IEC-assoziierte Neurotoxizität bei 7.8 %. Die entsprechenden Nebenwirkungsraten in der Standardrisiko-Population lagen bei 70.0 %, 30.0 %, und 0 %. Fälle von IEC-assoziiertem Parkinson wurden nicht berichtet.

Diese Daten – Überlebenswahrscheinlichkeit nach 30 Monaten von mehr als 85 % – untermauern die Wirksamkeit der Cilta-cel-Therapie. Und sie unterstreichen die Bedeutung einer guten Krankheitskontrolle in der Zeit zwischen T-Zell-Entnahme und CAR-T-Zellinfusion.

Quelle: Ciltacabtagene autoleucel in lenalidomide-refractory multiple myeloma responding to bridging therapy: cartitude-4 cytogenetic subgroup analysis abstract: eha-3054 short: pf767

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