Warum Harnwegsinfekte bei Frauen und Männern unterschiedlich behandelt werden sollten
Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten Infektionserkrankungen in der hausärztlichen Praxis – doch die Behandlung ist längst nicht immer gleich. Während bei Frauen oft rezidivierende Verläufe im Fokus stehen, erfordern Sonderformen bei Männern wie die Prostatitis völlig andere diagnostische und therapeutische Überlegungen.
Die aktualisierte EAU-Leitlinie 2025 hat die bisherige Kategorisierung in „kompliziert” und „unkompliziert” aufgegeben. Stattdessen erfolgt eine differenzierte Einteilung nach lokalisierten versus systemischen Infektionen. Was bedeutet das für die Praxis?
Dieser Fachartikel gibt einen Überblick über die geschlechtersensible Diagnostik und zeigt, worauf es bei der Behandlung verschiedener Patientengruppen ankommt – von prämenopausalen Frauen über Schwangere bis hin zu jungen Männern und Patienten mit benigner Prostatahyperplasie.



