70% – etwa so viele der anspruchsberechtigten GKV-Versicherten nutzten 2023 nicht das Angebot eines Hautkrebs-Screenings. Die Zahl basiert auf einer Hochrechnung, wonach 2023 von den insgesamt 47.156.200 GKV-Versicherten 13.133.942 (ca. 27,9%) in den Jahren 2022/2023 an einem Hautkrebs-Screening teilgenommen hatten. Anspruchsberechtigt für die Früherkennungsuntersuchung alle 2 Jahre sind seit 2008 GKV-weit alle Versicherten im Alter ab 35 Jahre Das geht aus dem BARMER Arztreport 2025 zum Thema HautkrebsScreening hervor. Dem Report zufolge nahmen 2022 7,7% aller Anspruchsberechtigten an einem Screening bei Hausärzten teil, bei Hautärzten waren es 6,9%. 2022 wurde bei insgesamt 225.613 (3,3%) der 6,8 Millionen gescreenten Personen ein positiver Befund im Sinne einer Auffälligkeit dokumentiert. Maligne Melanome (schwarzer Hautkrebs) wurden bei 7.095 Personen (0,10%) entdeckt. Basalzellkarzinome bei 49.561 Personen (0,72%), Spinaliome bei 22.152 Personen (0,32%) und andere Hautkrebsformen bei 6.969 Personen (0,10%).
Untersucht wurden auch die Einflussfaktoren, die sich auf eine Teilnahme am Hautkrebs-Screening auswirken könnten. In der Altersgruppe 35-39 Jahre nahmen deutlich mehr Frauen das Screeningangebot wahr als Männer (23,3% va. 16,6%). Anders in der Altersgruppe 80-84 Jahre: hier gingen 33,7% der Männer zur Vorsorge, aber nur 29,9% der Frauen.
Der Arztreport ist als ePaper abrufbar unter: bifg – BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung / DOI 10.30433/arzt.2025.02

Quelle: BARMER Arztreport, Fokus: Hautkrebs-Screening / BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg)



