Die Mehrheit der Allgemeinbevölkerung vertraut den Behörden bei Impfstoffen, politische Entscheidungen zu Impfungen werden jedoch als weniger wissenschaftlich fundiert wahrgenommen. Große Unsicherheit besteht bei Nebenwirkungen, was das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen beeinträchtigen kann. Die meisten haben ein Verständnis für das Risiko, das von Infektionskrankheiten ausgeht, treffen Impfentscheidungen nach Abwägung von persönlichem Nutzen und Risiken und lassen sich auch zum Schutz anderer impfen. Der größte Teil der Bevölkerung spricht sich eher gegen Sanktionen aus, um hohe Impfraten zu erreichen. Das sind die ersten Ergebnisse des RKI-Forschungsprojekts IMPRESS (IMpfverhalten verstehen, PReparednESS steigern). Im Rahmen eines regelmäßigen Impfakzeptanz-Monitorings für Deutschland werden Hintergründe von Impfentscheidungen untersucht mit dem Ziel, Gründe des (Nicht-)Impfens systematisch zu erfassen und so Aussagen darüber zu treffen, welche Barrieren und Treiber Impfungen erschweren oder erleichtern. Denn, obwohl Impfungen weltweit Millionen Menschenleben retten, bleibt auch in Deutschland ein Teil der Bevölkerung gegen einzelne oder mehrere impfpräventable Erkrankungen ungeimpft.
Weitere Informationen unter: Ergebnisse des Forschungsprojekts IMPRESS: Impfverhalten verstehen, Preparedness steigern

Quelle: Pressemeldung Robert Koch Institut RKI



