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Leberfibrose: Frauen reagieren sensibler auf kardiometabolische Risikofaktoren

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Leberfibrose: Frauen reagieren sensibler auf kardiometabolische Risikofaktoren

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mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Die Prävalenz von Lebererkrankungen wie Leberfibrose, Leberzirrhose, Leberkrebs steigt weltweit an. US-Epidemiologen zufolge zeichnen sich dabei geschlechtsspezifische Unterschiede ab: Die Gesamtprävalenz für Lebererkrankungen ist bei Männern höher, aber bei Frauen nimmt die Zahl an Leberzirrhosen und -karzinomen schneller zu. Eine aktuelle US-Studie konnte dies jetzt bestätigen. Die Forscher nutzten dazu Daten von 5.981 Erwachsenen aus der Studie „US National Health and Nutrition Examination Survey“ (NHANES). Ergebnis: Zu Beginn bestand eine Fibrose bei 10,7% der Männer und 6,9% der Frauen. Waren jedoch bestimmte Risikofaktoren, wie Diabetes und erhöhter Taillenumfang vorhanden, stiegen die Fibroseraten bei Frauen tendenziell stärker an als bei Männern. So war ein erhöhter Taillenumfang mit einer Steigerung der Fibroseraten von 0,8% auf 9,2% bei Frauen (etwa das 11-Fache) verbunden, verglichen mit einem Anstieg von 4,4% auf 17,0% bei Männern (etwa das 4-Fache). Typ-2-Diabetes bzw. Prädiabetes wurde mit einem 2,8-fachen Anstieg der Fibroseraten bei Frauen in Verbindung gebracht (vs. 1,4-facher Anstieg bei Männern). Das Vorhandensein von zwei oder mehr kardiometabolischen Risikofaktoren war bei Frauen mit einem 8,4-fachen Anstieg verbunden (vs. 2,6-facher Anstieg bei Männern).

Literatur: Albhaisi S et al.  JAMA Netw Open 2026. 9(3): e260863. doi:10.1001/jamanetworkopen.2026.0863

Quelle: Pressemitteilung Keck School of Medicine / University of Southern California

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