Chronische Rhinosinusitis (CRS) ist eine weit verbreitete Erkrankung. Dennoch fehlen bislang strukturierte Daten zur Wirksamkeit verschiedener Behandlungsansätze bei unterschiedlichen Ausprägungen. Mit dem Start des des Deutschen Registers für Chronische Rhinosinusitis (CRS-Register) werden nun neue Maßstäbe in der strukturierten Erfassung von Diagnostik, Therapie und Krankheitsverlauf bei Patienten mit chronischer Rhinosinusitis gesetzt.
Das CRS-Register ist ein Gemeinschaftsprojekt der DGHNO-KHC* und des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (AeDA). Unter Leitung eines interdisziplinären Komitees von führenden Experten beider Fachgesellschaften will die Koordinierungsstelle Deutsches CRS-Register (German National Registry for CRS: GENRE-CRS) diese Lücke schließen. Mithilfe einer deutschlandweiten Datensammlung werden Gesundheitsinformationen von CRS-Patienten nicht nur punktuell erfasst, sondern sollen über viele Jahre hinweg analysiert werden. Das CRS-Register wird künftig die Grundlage schaffen, Leitlinien, Therapieentscheidungen und Forschungsprojekte zu ermöglichen und zielgerichteter zu gestalten. Die deutschlandweite prospektive Datenerhebung startet im Frühjahr 2026.
Weitere Informationen und Registrierung unter: https://crs-register.de/

Quelle: Pressemitteilung *Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.



