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Herzinsuffizienz: MRT-ermittelte Diagnosen verzeichnen hohe Prävalenz

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Herzinsuffizienz: MRT-ermittelte Diagnosen verzeichnen hohe Prävalenz

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Herz und Kreislauf

mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Herzinsuffizienz (HF) ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung mit hoher Morbidität und Mortalität. Die Symptome sind oft unspezifisch, Patienten weisen zudem häufig mehrere Begleiterkrankungen auf, was die Diagnose erschwert. Die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) ist valider diagnostischer Parameter zur Detektion von HF und ihren Subtypen HF mit reduzierter LVEF (HFrEF, LVEF ≤ 40%), mit leicht reduzierter LVEF (HFmrEF, LVEF > 40%, aber < 50%) bzw. HF mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF, LVEF ≥ 50% mit linksventrikulärem Massenindex (LVMI) ≥ 65,4 g/m² (Frauen) bzw. ≥ 84 g/m² (Männer).

Zur Einschätzung der Prävalenz von HF und ihren Subtypen haben Freiburger Forscher Daten von 28.394 Teilnehmern aus der NAKO-Studie analysiert, bei denen ein MRT erstellt wurde. Die MRT-ermittelten HF-Diagnosen verglichen sie mit selbstberichteten HF-Diagnosen. Ergebnis: Die Gesamtprävalenz der mittels MRT diagnostizierten HF betrug 4,1% (3,0% bei Frauen, 5,3% bei Männern). Bei Frauen machten HFpEF mit 81,1% und HFmrEF mit 16,1% aller HF-Fälle aus. Bei Männern waren es 49,5% HFpEF und 46,5%HFmrEF aller HF-Fälle. Sowohl bei HF als auch bei den Subtypen war die Prävalenz stark altersabhängig.

Zum Vergleich: Die Gesamtprävalenz der selbstberichteten HF-Diagnose betrug 1,8% (1,8 % bei Frauen, 1,7 % bei Männern).

Quelle: Rospleszcz S et al. Clin Res Cardiol 2026. DOI 10.1007/s00392-026-02870-1

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