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Pankreaskarzinom: Diagnostischer Fortschritt: präziser und früher mit blutbasierten Signaturen

Pankreaskarzinom: Diagnostischer Fortschritt: präziser und früher mit blutbasierten Signaturen

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Für Patienten mit erhöhtem Risiko bzw. Verdacht auf ein Pankreaskarzinom – etwa bei neu diagnostiziertem Diabetes, chronischer Pankreatitis oder unklaren CT-Befunden – gab es bislang keine verlässliche, nicht-invasive Methode zum Ausschluss eines Pankreaskarzinoms. Mit gleich 2 metabolischen Bluttests bahnt sich jetzt ein echter Fortschritt in der Früherkennung bei dieser Patientengruppe an.

In einer großen, prospektiven und multizentrischen Phase-4-Studie wurden in Deutschland zwei metabolische Bluttests (i-Metabolic und m-Metabolic) erstmals unter klinischen Alltagsbedingungen geprüft. Analysiert wurden 1.129 Patienten mit auffälligen Pankreas-Befunden im CT. Die verbesserte metabolische (i-metabolische) Signatur bestand aus 12 Analyten plus Kohlenhydratantigen (CA) 19-9, die minimalistische metabolische (m-metabolische) Signatur aus vier Analyten plus CA 19-9. Primärer Endpunkt war der Ausschluss eines Pankreaskarzinoms mit einer Spezifität von 85% und höchstmöglicher diagnostischer Genauigkeit.

Ergebnis: Beide Signaturen zeigten eine deutlich höhere Spezifität als der bislang etablierte Marker CA 19-9 – bei gleichzeitig vergleichbarer diagnostischer Genauigkeit.

Quelle: Mahajan UM et al. Lancet Gastroenterol Hepatol. 2025;10(7):634-647. DOI: 10.1016/S2468-1253(25)00056-1

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