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Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie: Symptome, Diagnose und Behandlung

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Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie: Symptome, Diagnose und Behandlung

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Allgemeinmedizin

Haut und Allergie

mgo medizin Redaktion

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10 MIN

Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Die pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie (PNA), auch Kreuzallergie genannt, betrifft etwa 30–40 % der Pollenallergiker und ist die häufigste Nahrungsmittelallergie im Erwachsenenalter. Wer gegen Birkenpollen, Gräserpollen oder Beifußpollen allergisch ist, reagiert häufig auch auf bestimmte rohe Obst- und Gemüsesorten. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie alles über die Ursachen, Symptome, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten der pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie.

Was ist eine pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie?

Jetzt fliegen sie wieder – die Pollen. Nicht wenige Betroffene merken den Flug der Frühblüherpollen (Hasel, Erle, Birke) schon seit dem Spätwinter. Etwa 30–40 % der Patienten mit Allergie gegen Frühblüher oder in geringerem Maße auch bei Beifuß haben aber zusätzlich ein oft ganzjähriges Problem: die Pollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie (PNA), auch Kreuzallergie genannt. Das ist die häufigste Nahrungsmittelallergie (NA) im Erwachsenenalter.

Auch Kinder sind in zunehmendem Maß von einer PNA betroffen, die Häufigkeit steigt parallel zum Lebensalter. Eine Studie bei Schulkindern in Paris zeigte einen Anstieg der PNA von 6 % in der 1990er Jahren auf 16 % in der 2010er Jahren. Darüber hinaus erleben wir Allergologen das Phänomen, dass zunehmend Betroffene kaum Symptome einer saisonalen Rhinokonjunktivitis aufweisen, aber lästige Beschwerden bei Verzehr von z.B. Kern-, Steinobst oder Nüssen haben.

Immunologischer Hintergrund einer PNA

Spezielle Proteine in Nahrungsmitteln sind dem allergieauslösenden Protein in Pollen strukturell (3-dimensional) so ähnlich, dass die Schleimhäute auf sie ebenfalls allergisch reagieren.

Symptome der pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie

Die Symptomatik ist bei erstem Verzehr des Nahrungsmittels möglich, da die Sensibilisierung über die Pollenallergene erfolgt!

Orales Allergiesyndrom (OAS)

Das orale Allergiesyndrom, auch oropharyngeale Kontakturtikaria genannt, ist die häufigste Manifestation:

  • Kribbeln, Juckreiz, Brennen im Bereich von Mund- und Rachenschleimhaut
  • Halsenge, Schluckstörung, Larynxödem

Hautsymptome (seltener)

  • Urtikaria
  • Angioödem
  • Flush

Gastrointestinale Symptome (seltener)

  • Ösophagusspasmen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit

Welche Nahrungsmittel machen Probleme?

Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittel (roh)

„PR-10 Proteine”, Markerallergen: Bet v1

Typische kreuzreaktive Nahrungsmittel bei Birkenpollenallergie:

  • Apfel, Birne, Pfirsich, Nektarine
  • Kirsche, Pflaume, Kiwi
  • Haselnuss, Walnuss, Erdnuss
  • Sellerie, Möhre
  • Soja

Gräserpollen-assoziierte Nahrungsmittel (roh)

„Profiline”, Markerallergene: Phl p12, Pru p4

  • Apfel, Birne, Möhre, Sellerie
  • Haselnuss, Erdbeere, Walnuss • Soja, Erdnuss
  • Pfirsich, Nektarine, Kirsche, Pflaume, Kiwi
  • Tomate, Melone, Kartoffel, Banane
  • Zitrusfrüchte, Orange, Ananas, Gurke
  • Verschiedene andere Gemüse

Beifußpollen-assoziierte Nahrungsmittel

Häufige Kreuzreaktionen bei Beifußpollenallergie:

  • Sellerie
  • Gewürze: Anis, Basilikum, Curry, Fenchel, Kümmel, Petersilie
  • Gurke, Knoblauch
  • Melone, Mango, Paprika

Wichtige Hinweise zur Verträglichkeit

Für alle oben genannten Nahrungsmittel gilt, dass die Allergenität durch Erhitzen und mit dem Verarbeitungsgrad sinkt. Die Symptome können in der „Pollensaison” stärker ausgeprägt sein, einige Betroffene vertragen in der pollenfreien Zeit Nahrungsmittel, die sie saisonal meiden müssen!

Weitere Formen der Nahrungsmittelallergie

Allergie gegen Lipid-Transfer-Proteine (LTP)

Darüber hinaus gibt es Allergien gegen Nahrungsmittel (Obst, Gemüse und Nüsse wie z.B. Pfirsich, Apfel, Walnuss, Kiwi, Banane, Zitrusfrüchte, Weintrauben, Salat, Kohl, Beeren, Hülsenfrüchte, Erdnuss, verschiedene Gemüse), die nicht auf pollenassoziierte Kreuzallergie zurückzuführen sind.

Diese Form der Nahrungsmittelallergie verläuft oft schwerer bis zu anaphylaktischer Reaktion und betrifft häufig Patienten, die aus dem Mittelmeerraum stammen. Sie muss bei unklarer Anamnese auch bei Patienten aus dem mittel- und nordeuropäischen Raum in Betracht gezogen werden, insbesondere dann, wenn eine PNA ausgeschlossen werden kann.

Ursächlich ist eine Allergie gegen Lipid-Transfer-Proteine (LTP), Markerallergen: Pru p3. Sie kommen in Pflanzen und pflanzlichen Nahrungsmitteln vor und sind hitze- und säurestabil sowie proteaseresistent, d.h. sie werden auch durch Verdauungsenzyme nicht zerstört. Die Sensibilisierung erfolgt vermutlich durch Verzehr von Pfirsichen.

Co-Faktoren bei LTP-Allergie

Wann und in welcher Ausprägung die Allergiesymptome auftreten, hängt im Gegensatz zu den PNA oft davon ab, ob weitere Co-Faktoren beteiligt sind:

  • Körperliche Anstrengung
  • Stress
  • Alkohol
  • Einnahme von NSAR wie ASS oder Ibuprofen

Speicherproteine

Eine weitere wichtige Allergenquelle, die z.T. schwere Reaktionen bis zur Anaphylaxie auslösen, sind die Speicherproteine. Es handelt sich um eine große Zahl strukturell verwandter meist stabiler Proteine, die deshalb häufig klinisch bedeutsam sind.

Die Sensibilisierung erfolgt wahrscheinlich im Wesentlichen über den Gastro-Intestinaltrakt und nicht über inhalative Allergene. Sie befinden sich in vielen pflanzlichen Allergenquellen:

  • Nüssen, Samen
  • Hülsenfrüchten (Leguminosen)
  • Erdnuss, Soja, Lupine
  • Getreide

Es sind zahlreiche Kreuzreaktionen bekannt.

Weitere seltenere Kreuzallergien

Hausmilben (domestic mites)

„Tropomyosin”, Markerallergen: Der p10

Kreuzreaktionen mit:

  • Schalen- und Weichtiere
  • Meeresfrüchte
  • Essbare Insekten

Latex

Kreuzreaktionen mit:

  • Acerola-Kirsche, Ananas, Avocado
  • Banane, Esskastanie
  • Kartoffel, Kiwi, Mango
  • Papaya, Pfirsich, Sellerie, Tomate

Ficus benjamina (Birkenfeige)

Kreuzreaktionen mit:

  • Ananas, Avocado, Banane
  • Feige, Kiwi, Papaya
  • Möglicherweise auch Brot- oder Jackfrucht

Wie man der Aufstellung entnehmen kann, können einzelne Nahrungsmittel zu verschiedenen Allergenen kreuzreaktiv sein, was Allergologen bei der serologischen Testung beachten müssen.

Was kann der Hausarzt tun?

Beratung über die Zusammenhänge zwischen Pollenallergie und kreuzreaktiven Nahrungsmitteln

Insbesondere sollten nur die Nahrungsmittel im Rohzustand vermieden werden, die zu Symptomen führen und nicht alle, die potenziell kreuzreaktiv sind!

Inwieweit der Verzehr pollenassoziierter Nahrungsmittel im Einzelfall zu Reaktionen führt, muss individuell ggfs. in Zusammenarbeit zwischen Allergologen und Ernährungsberatung untersucht und bewertet werden.

Eine vorbeugende Meidung aller kreuzallergenen Nahrungsmittel ist nicht sinnvoll und führt zu einer nicht verantwortbaren Kosteinschränkung, welche die Lebensqualität unnötig einschränkt und evtl. eine ausreichende Nährstoffzufuhr gefährdet.

Wenn verträgliche Nahrungsmittel weiterhin verzehrt werden, ist die Gefahr geringer, gegen diese auch eine Allergie zu entwickeln („Aufrechterhaltung der vorhandenen Toleranz”).

Strukturähnlichkeit im Bereich der IgE-Bindungsstellen Pollen – Nahrungsmittel

Kreuzreaktive Mitglieder der Bet-v-1-Familie: 3D-Strukturen des Pollenallergens Bet v 1 und der Nahrungsmittelallergene Pru av 1 (Kirsche), Api g 1 (Sellerie) und Gly m 4 (Soja). Die P-Schleife ist grün, weitere potenzielle kreuzreaktive IgE-Epitope auf der Oberfläche von Gly m 4 gelb dargestellt. Anstelle des in Bet v 1, Pru av 1 und Gly m 4 konservierten Glutamat-45 (E45) liegt in Api g 1 ein Lysin (K44) vor.

Der Name der Allergenkomponenten (Majorallergene) leitet sich aus dem botanischen Namen ab. Beispiel: Birke = Betula verrucosa, Haselnuss = Corylus avellana. Die Nummerierung folgt oft der Reihenfolge der Erstbeschreibung.

Tipps zur besseren Verträglichkeit von Äpfeln

Apfel-Allergiker sollten auf Sorten wie Braeburn, Elstar und Golden Delicious verzichten.

Besser verträglich sind alte Apfelsorten – die einen geringeren Allergenanteil haben – wie z.B.:

  • Alkmene, Berner Rosenapfel, Boskop
  • Eifeler Rambur, Gloster, Goldparmäne
  • Gravensteiner, Holsteiner Cox
  • Jonathan, Kaiser Wilhelm, Santana

Eine neue allergenarme Apfelsorte – Pompur – ist seit 11/2025 im Handel. Sie wurde extra für Allergiker gezüchtet.

Frische Äpfel direkt vom eigenen Baum machen weniger Probleme (was nicht – wie vielfach vermutet – am Fehlen von Spritzmitteln liegt), weil die Allergenkonzentration im Laufe der Lagerung zunimmt. So kann auch eine Apfelsorte, die zunächst keine Symptome auslöst, nach einigen Wochen für allergische Beschwerden sorgen.

Selbsttest auf Verträglichkeit

Ein Selbsttest auf Verträglichkeit ist möglich, da die Reaktion fast immer sofort auftritt:

  1. Ein kleines Stück Apfel (oder andere Obstsorten) an der Lippe reiben
  2. Wenn keine Symptome auftreten, dieses Stück kauen und ausspucken und
  3. Wenn nichts passiert, kann man ein größeres Stück verzehren

Verbesserung der Verträglichkeit

Schälen verbessert ebenfalls die Verträglichkeit, da die Allergenkonzentration unter der Schale am höchsten ist. Durch Erhitzen (Apfelmus, Apfelkuchen …) wird fast immer eine Verträglichkeit erreicht. Alternativ: Apfel in dünne Scheiben schneiden und 1 min in der Mikrowelle bei 600 Watt erhitzen.

Medikamente

Antihistaminika können das OAS abschwächen. Möglich wäre evtl. eine Mundspülung mit Dinatrium-Chromoglycat (DNCG-Lösung) vor dem Nahrungsmittelverzehr – was aber umständlich ist und oft nichts nutzt.

Sollten neben dem OAS systemische Reaktionen aufgetreten sein, könnten Notfallmedikamente verordnet werden:

  • Antihistaminikum
  • Kortikosteroid
  • Ggfs. Adrenalin-Autoinjektor

Dies erfolgt unter Abwägung der zu erwartenden klinischen Reaktion, des Expositionsrisikos sowie weiterer Komorbiditäten und Kofaktoren. Wichtig ist dann, dem Patienten die Handhabung des Adrenalin-Autoinjektors durch den Arzt oder eine geschulte MFA zu erklären.

Auslassdiät

Wenn völlig unklar ist, ob pollenassoziierte Nahrungsmittel als Auslöser von Beschwerden infrage kommen, kann eine bis zu 2-wöchige Auslassdiät zu diagnostischen Zwecken erfolgen.

Dabei sollten die Betroffenen nur die Nahrungsmittel essen, die „nicht birken- und beifußpollenassoziiert” sind. Wenn sich die Beschwerden bessern, erfolgt ein schrittweiser Kostaufbau am besten unter Anleitung einer Ernährungsberatung oder in schweren Fällen mit systemischer Symptomatik über eine Provokation in der Klinik.

Das kann nach unserer Erfahrung insbesondere unverarbeitete Sojaprodukte betreffen, die nicht selten schwere Reaktion auslösen können.

Bluttest

Das Gesamt-IgE hat nur einen untergeordneten Wert und ist nicht als „Screeningparameter” geeignet, da auch Betroffene mit niedrigem Gesamt-IgE Nahrungsmittelallergiker sein können.

Was kann der Allergologe tun?

Hauttest

Pricktest mit:

  • Frühblüher-, Gräser- und Kräuterpollen
  • Evtl. auch Hausmilben (bei Reaktionen auf Schalen- und Weichtiere oder Meeresfrüchte)

Des Weiteren Nahrungsmittel-Prick-to-Pricktest mit Originallebensmitteln, die bei vielen Nahrungsmitteln sensitiver sind als ein Test mit kommerziell erhältlichen Extrakten. Es muss beachtet werden, dass manche Lebensmittel im Hauttest irritativ wirken können (z.B. Erdbeeren, Kiwi, Tomate, Zitrusfrüchte …).

Serologische Diagnostik

Die Schwierigkeit serologischer Diagnostik liegt an der hohen Rate von nicht klinisch relevanten Kreuzreaktionen z.B. bei pollenassoziierten Sensibilisierungen gegen Nahrungsmittel.

Durch die molekulare Ähnlichkeit der Proteine einer Allergenfamilie weisen die Patienten häufig spezifisches IgE (sIgE) gegen viele potenziell kreuzreagierende Nahrungsmittel auf. Eine klinische Relevanz und damit eine Meidungsempfehlung darf daraus nicht abgeleitet werden, da viele Nahrungsmittel trotzdem vertragen werden.

In der Regel reicht die Bestimmung des sIgE gegen die „Markerallergene” aus; das sIgE gegen den Extrakt möglicher kreuzreagierender Nahrungsmittel (z.B. Apfel, Pfirsich, Kirsche …) sollte nicht bestimmt werden.

IgG- und IgG4-Bestimmung

Die Bestimmung von nahrungsmittelspezifischem IgG oder IgG4 ist diagnostisch nicht hilfreich und sollte unterbleiben. Die Entstehung von IgG- und IgG4-Antikörpern gegen oral zugeführte Nahrungsmittel ist Teil einer natürlichen immunologischen Reaktion und korreliert nicht mit Symptomen.

Bei unklaren Befunden kann eine stationäre Allergenprovokation erforderlich sein.

Allergen-Immuntherapie (AIT)

Leitliniengemäß sollte eine Allergen-Immuntherapie (AIT) gegen Pollen nur erfolgen, wenn eine relevante saisonale Symptomatik der Atemwege besteht.

Bei einem Teil der Patienten (sicher <50 %) kommt es unter AIT zu einer Abschwächung der Symptome der Nahrungsmittelallergie. Eine AIT allein wegen pollenassoziierter Nahrungsmittelallergie kann derzeit nicht empfohlen werden.

Nussallergie: Risikobewertung nach Sensibilisierungsprofil

Warum ist es wichtig zu wissen, ob eine Allergie gegen birkenpollenassoziierte PR-10 Proteine, Lipid-Transfer-Proteine oder Speicherproteine vorliegt?

Beispiel Nussallergie (Baumnüsse, Erdnuss):

Durch die Bestimmung der „Markerallergene” kann bis zu einem gewissen Grad die Schwere der klinischen Reaktion vorhergesagt werden.

Milde Reaktion: Pollenassoziierte Proteine

So kommt es z.B. bei einer Allergie gegen das pollenassoziierte Erdnussprotein Ara h 8 meist nur zu einer milden lokalen Reaktion im Oropharyx oder Ösophagus (oft mengenabhängig).

Schwere Reaktion: LTP oder Speicherproteine

Besteht eine Allergie gegen LTP oder Speicherproteine der Erdnuss (Ara h 1, 2, 3) tritt mit viel größerer Wahrscheinlichkeit eine systemische Reaktion (Anaphylaxie) auf, sodass diese Patienten streng auch auf kleine Mengen Erdnuss verzichten müssen.

Risiko für schwere Reaktionen je nach Sensibilisierungsprofil bei Nussallergie

Labile Proteine (geringe Menge):

  • Profiline

Stabile Proteine (große Menge):

  • LTP
  • Speicherproteine

Umgang mit Spuren von Erdnüssen

Das Meiden von „Spuren” von Erdnüssen ist schwierig und meist nicht erforderlich. Nuss/Erdnuss-Einträge gibt es fast nur in „Risikoprodukten”, nicht in Fertiggerichten.

Risikoprodukte:

  • Schokolade und Schokoriegel, Cookies und Kekse
  • Müsliriegel, Fruchtriegel, Proteinriegel, Nussmix, „Knabberzeug”
  • Backwaren (Kuchen, Gebäck, Pasteten, selten Körnerbrot)
  • Konditoreiprodukte, Eiscreme, Restaurantessen (besonders ethnische Speisen)

Autoren: Dr. med. Friedrich Riffelmann, Tanja Hardebusch

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