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Krebserkrankungen: Reduziertes Risiko mit vegetarischer und veganer Ernährung

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Krebserkrankungen: Reduziertes Risiko mit vegetarischer und veganer Ernährung

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mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Rauchen, Alkoholkonsum, Fettleibigkeit und wenig Bewegung sind Risikofaktoren für zahlreiche Krebsarten. Auch Ernährungsfaktoren sind für einige Krebsarten von großer Bedeutung. Es mehren sich Hinweise, wonach vegetarische und vegane Ernährungsweisen mit hohem Gehalt an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten sowie mit wenig oder gar keinem Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch im Vergleich zur nicht-vegetarischen Ernährungsweise mit einem geringeren Krebsrisiko verbunden sind. Das galt jedoch nicht für alle Krebsarten. Eine systematische Übersichts- und Metaanalyse prospektiver Studien sollte klären, welche Krebsarten von einem geringeren Risiko bei vegetarischer und veganer Ernährung profitierten. 17 Studien wurden identifiziert, die dafür die nötige Evidenzstärke aufwiesen.

Ergebnis: Eine vegetarische Ernährung ist im Vergleich zu nicht-vegetarischer Kost mit einem geringeren Risiko für Krebserkrankungen insgesamt sowie für 7 bestimmte Krebsarten (für Darm- und Brustkrebs wahrscheinlich, sowie für Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Blasenkrebs, Melanom und Non-Hodgkin-Lymphom nur begrenzt wahrscheinlich) verbunden. Auch die vegane Ernährung war mit einem geringeren Gesamtkrebs-Risiko (und für Brustkrebs wahrscheinlich) verbunden.

Quelle: Aune D et al. Eur J Epidemiol 2026. https://doi.org/10.1007/s10654-026-01380-8

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