Wenn wir Dinge berühren, nehmen wir gleichzeitig ihre Temperatur wahr. Dafür ist eine ganz bestimmte Region des Gehirns verantwortlich, berichten Forschende des Max Delbrück Center um James Poulet in „Nature“. Sie haben im hinteren Teil der Inselrinde einen „thermischen Kortex“ entdeckt.
Eine neue Website für Patient*innen mit metastasiertem Brustkrebs und deren Wegbegleiter*innen ist live: onkopilotin.de. Die Plattform bietet Informationen und Orientierung im Umgang mit der Erkrankung für Patient*innen und deren Familie, Freunde und Vertrauenspersonen. Die Website gibt unter anderem Hilfestellung zur Kommunikation mit Ärzten und Ärztinnen und klärt über das häufig missverstandene Thema der Palliativversorgung auf.
PTCL gehören zu den Non-Hodgkin-Lymphomen und sind mit ca. 1 Neuerkrankung pro 100.000 Einwohner sehr selten. Sie verlaufen häufig aggressiv und sind insgesamt mit einer ungünstigen Prognose assoziiert. Die WHO-Klassifikation konkurriert hierbei mit der erstmals im letzten Jahr vorgestellten „International Consensus Classification“. Im Bereich der anaplastischen großzelligen Lymphome hat sich außerdem mit der Einführung neuer Substanzen ein Wandel in der Erstlinientherapie ergeben.
Die Onkobutler App bietet zahlreiche Vorteile für krebskranke Menschen, nicht zuletzt auch für das betreuende medizinische Fachpersonal. Bei der Entwicklung der App wurde großer Wert auf Inklusivität gelegt, daher sind Sprache, Schriftgröße und Farbgebung auch auf ältere Personen oder Menschen mit Sehschwierigkeiten abgestimmt.
Viele Menschen haben ein Schlaganfall-Risiko, ohne es zu wissen. Das zeigt eine Untersuchungsreihe der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Unternehmen und Behörden. Richtig aufgeklärt könnten sie ihr Risiko deutlich senken. Mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Unternehmen und Behörden nahmen am Risiko-Check der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teil. Der Check der Stiftung berechnet das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall. Viele Teilnehmende der Testreihe wiesen kritische Werte auf, ohne von ihrem Risiko zu wissen.
Ein Screening auf Fernmetastasen wird bisher nur bei einem konkreten Verdacht initiiert. In der SURVIVE-Studie der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des UKU werden nun Blutproben untersucht, um frühzeitig asymptomatische Fernmetastasen zu erkennen.
Forschende um Julia Sacher vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) und Osama Sabri vom Universitätsklinikum Leipzig haben in einer aufwendigen Patientinnen-Studie herausgefunden, dass sich der Transport des Botenstoffs Serotonin im Gehirn bei Frauen mit prämenstrueller dysphorischer Störung (PMDS) kurz vor der Menstruation erhöht. Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für eine gezieltere Therapie dieser schweren Form einer depressiven Verstimmung, bei der die Patientinnen nur für wenige Tage Antidepressiva nehmen müssen.
Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sind häufiger auch von substanzbezogenen Störungen betroffen, umgekehrt besteht bei ca. 20 % der Patienten mit Alkoholabhängigkeit eine ADHS. Daher sollte bei dieser Patientengruppe ein routinemäßiges Screening auf ADHS durchgeführt werden.
Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist die häufigste Form des Lymphdrüsenkrebses (Non-Hodgkin-Lymphom). Die 5-Jahres-Überlebensraten liegen zwischen 55 und 64 %.
Ein neues internationales Forschungsprojekt, das am Universitätsklinikum Frankfurt koordiniert wird, will die Mechanismen und Ursachen von Stimmungsschwankungen bei Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen aufdecken. Es wird von der EU-Kommission mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Die Rekrutierung der Patientinnen und Patienten* ist jetzt gestartet.
Wenn wir Dinge berühren, nehmen wir gleichzeitig ihre Temperatur wahr. Dafür ist eine ganz bestimmte Region des Gehirns verantwortlich, berichten Forschende des Max Delbrück Center um James Poulet in „Nature“. Sie haben im hinteren Teil der Inselrinde einen „thermischen Kortex“ entdeckt.
Eine neue Website für Patient*innen mit metastasiertem Brustkrebs und deren Wegbegleiter*innen ist live: onkopilotin.de. Die Plattform bietet Informationen und Orientierung im Umgang mit der Erkrankung für Patient*innen und deren Familie, Freunde und Vertrauenspersonen. Die Website gibt unter anderem Hilfestellung zur Kommunikation mit Ärzten und Ärztinnen und klärt über das häufig missverstandene Thema der Palliativversorgung auf.
PTCL gehören zu den Non-Hodgkin-Lymphomen und sind mit ca. 1 Neuerkrankung pro 100.000 Einwohner sehr selten. Sie verlaufen häufig aggressiv und sind insgesamt mit einer ungünstigen Prognose assoziiert. Die WHO-Klassifikation konkurriert hierbei mit der erstmals im letzten Jahr vorgestellten „International Consensus Classification“. Im Bereich der anaplastischen großzelligen Lymphome hat sich außerdem mit der Einführung neuer Substanzen ein Wandel in der Erstlinientherapie ergeben.
Die Onkobutler App bietet zahlreiche Vorteile für krebskranke Menschen, nicht zuletzt auch für das betreuende medizinische Fachpersonal. Bei der Entwicklung der App wurde großer Wert auf Inklusivität gelegt, daher sind Sprache, Schriftgröße und Farbgebung auch auf ältere Personen oder Menschen mit Sehschwierigkeiten abgestimmt.
Viele Menschen haben ein Schlaganfall-Risiko, ohne es zu wissen. Das zeigt eine Untersuchungsreihe der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Unternehmen und Behörden. Richtig aufgeklärt könnten sie ihr Risiko deutlich senken. Mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Unternehmen und Behörden nahmen am Risiko-Check der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teil. Der Check der Stiftung berechnet das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall. Viele Teilnehmende der Testreihe wiesen kritische Werte auf, ohne von ihrem Risiko zu wissen.
Ein Screening auf Fernmetastasen wird bisher nur bei einem konkreten Verdacht initiiert. In der SURVIVE-Studie der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des UKU werden nun Blutproben untersucht, um frühzeitig asymptomatische Fernmetastasen zu erkennen.
Forschende um Julia Sacher vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) und Osama Sabri vom Universitätsklinikum Leipzig haben in einer aufwendigen Patientinnen-Studie herausgefunden, dass sich der Transport des Botenstoffs Serotonin im Gehirn bei Frauen mit prämenstrueller dysphorischer Störung (PMDS) kurz vor der Menstruation erhöht. Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für eine gezieltere Therapie dieser schweren Form einer depressiven Verstimmung, bei der die Patientinnen nur für wenige Tage Antidepressiva nehmen müssen.
Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sind häufiger auch von substanzbezogenen Störungen betroffen, umgekehrt besteht bei ca. 20 % der Patienten mit Alkoholabhängigkeit eine ADHS. Daher sollte bei dieser Patientengruppe ein routinemäßiges Screening auf ADHS durchgeführt werden.
Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist die häufigste Form des Lymphdrüsenkrebses (Non-Hodgkin-Lymphom). Die 5-Jahres-Überlebensraten liegen zwischen 55 und 64 %.
Ein neues internationales Forschungsprojekt, das am Universitätsklinikum Frankfurt koordiniert wird, will die Mechanismen und Ursachen von Stimmungsschwankungen bei Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen aufdecken. Es wird von der EU-Kommission mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Die Rekrutierung der Patientinnen und Patienten* ist jetzt gestartet.
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