E-Paper

Darstellung der Mikroglia im zentralen Nervensystem

Mikroglia und neurodegenerative Erkrankungen: Geschlechtsspezifische Unterschiede mit therapeutischer Relevanz

News

Eine aktuelle Studie des Del Monte Institute for Neuroscience an der University of Rochester hat fundamentale geschlechtsspezifische Unterschiede in der Funktion der Mikroglia, den Immunzellen des Gehirns, identifiziert. Diese Erkenntnisse könnten Auswirkungen auf die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson haben.

Neurologie und Psychiatrie

Demenz-Erkrankungen

Beitrag lesen
Ein Junge im Rollstuhl. Symbolbild für Muskeldystrophie

Duchenne-Muskeldystrophie: Neue Ausblicke auf zielgerichtete Therapieansätze

Pharmaservice

Die aktuelle Forschungspipeline im Bereich Duchenne-Muskeldystrophien (DMD) hält neue Therapieansätze bereit, um die pathologischen Mechanismen zum Beispiel mittels Gen-Therapie oder HDAC-Inhibition effektiv zu modulieren. Diese Ansätze könnten in Kombination mit dem bisherigen Standard in Zukunft möglicherweise erfolgsversprechende Strategien sein, vermutete Dr. med. Andreas Ziegler, Oberarzt Sektion Neuropädiatrie und Stoffwechselmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Beitrag lesen
Eine Frau hält ihren Säugling im Arm. Sie sieht müde aus und hält sich selbst die Augen zu.

Neuronale Veränderungen in der Schwangerschaft: Coburgerin erhält Forschungsstipendium

News

Mit ihrer Doktorarbeit zur Prävention von Wochenbettdepression erregte die Coburger Forscherin Dr. Maria Kuhn einiges Aufsehen. Nun ist sie mit einem Fulbright-Forschungsstipendium für ein paar Monate von der Hochschule Coburg an die Georgetown University in Washington DC, USA, gewechselt. Hier untersucht sie ethische, rechtliche und soziale Folgen der neuronalen Veränderungen des Gehirns durch eine Schwangerschaft.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen
Nahaufnahme einer menschlichen Netzhaut

Neue Methode zur Schlaganfall-Risikobewertung: Der „Fingerabdruck“ der Netzhaut 

News

Ein kürzlich in der Fachzeitschrift Heart veröffentlichter Artikel beschreibt eine Studie, die das Potenzial der Netzhaut zur Vorhersage des Schlaganfallrisikos untersucht. Diese Studie, durchgeführt mit Daten der UK Biobank, identifizierte 29 Indikatoren der Netzhautgefäßgesundheit, die signifikant mit dem Risiko eines erstmaligen Schlaganfalls assoziiert sind. Diese Indikatoren könnten eine ebenso präzise Risikobewertung ermöglichen wie herkömmliche Risikofaktoren, jedoch ohne die Notwendigkeit invasiver Tests.

Neurologie und Psychiatrie

Neurointensiv- und Notfallmedizin

Schlaganfall

Beitrag lesen

Entscheidungskompetenzen mit Boosts stärken

News

Angesichts wachsender globaler Herausforderungen werden bisherige verhaltenswissenschaftlich informierte Politikansätze zunehmend hinterfragt. Der einst dominierende Nudging-Ansatz, der Menschen zu besseren Entscheidungen „schubsen” sollte, steht in der Kritik, da er u.a. individuelle Autonomie zu wenig fördert. Als Antwort darauf gewinnen Boosts an Bedeutung.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

Beitrag lesen
Eine Frau liegt mit dem Kopf im Magnetresonanztomographen.

🔒 Kopfschmerzen: Wann kann ein MRT weiterhelfen?

Pharmaservice

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten medizinische Hilfe suchen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von harmlosen Verspannungen bis hin zu ernsthaften neurologischen Erkrankungen. In diesem Kontext spielt die präzise Diagnose eine entscheidende Rolle, um geeignete Behandlungsstrategien zu entwickeln. Quartz Healthcare, ein führendes Netzwerk für medizinische Bildgebung und Strahlentherapie, setzt auf modernste Technologien und Künstliche Intelligenz, um die Diagnostik von Kopfschmerzen zu optimieren. Prof. Dr. Andreas Schicho, Ärztlicher Direktor bei Quartz Healthcare, erläutert, wie diese innovativen Ansätze die Gesundheitsversorgung revolutionieren und Patienten eine präzise und effiziente Betreuung bieten.

Neurologie und Psychiatrie

Kopfschmerzerkrankungen

Beitrag lesen

Neue neurologische Krankheit entdeckt

News

Mithilfe von Exom- und Genomsequenzierungen haben Forschende des Universitätsklinikums Tübingen die genetischen Ursachen einer seltenen Erkrankung aufgeklärt, die schon im Säuglingsalter zu schweren neurologischen Beeinträchtigungen führt. Durch die nachgewiesenen Genveränderungen kommt es zu einer fehlerhaften Synthese von Selenoproteinen im gesamten Körper. Diese sind essenziell für die Zellfunktion, insbesondere im Nervensystem. Die Erstbeschreibung der neuen Erkrankung aus der Gruppe der Selenopathien ermöglicht es, weitere Betroffene zu diagnostizieren. Das verbesserte Verständnis der Erkrankung ist die Grundlage für künftige Forschung und für eine Therapieentwicklung.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

Beitrag lesen

Die Kunsttherapie als Mittel der Prävention und Reflexion. Ein Erfahrungsbericht

Fachartikel

Antoaneta Slavova ist psychoanalytische Kunsttherapeutin mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit Gewalterfahrungen. In diesem Bericht schreibt sie von der Kraft des künstlerischen Ausdrucks und der von ihr entwickelten bildAset-Methode, die Betroffenen dabei helfen kann, ihre Erfahrungen ganzheitlich und nachhaltig zu verarbeiten.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Beitrag lesen
Ein kleines Mädchen sitzt niedergeschlagen am Fenster. Neben ihr sitzt ihr Teddy.

Frühkindlicher Stress und Angst: Geschlechtsspezifische Veränderungen im Hirnstoffwechsel und Verhalten von Mäusen

News

Frühkindlicher Stress kann sich langfristig auf die psychische Gesundheit auswirken und das Risiko für die Entwicklung von Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) erhöhen. Frauen sind häufiger von PTBS betroffen, daher ist es wichtig, zu verstehen, wie das biologische Geschlecht die Reaktionen auf Traumata beeinflusst. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat mit Hilfe des maschinellen Lernens auffällige Unterschiede in der Art und Weise aufgedeckt, wie männliche und weibliche Mäuse auf Stress reagieren. Sowohl im Verhalten als auch im Gehirnstoffwechsel sowie in der Regulierung der Stresshormone unterscheiden sich die Geschlechter.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Angststörung

Beitrag lesen

🔒 Parkinson: Wirkfluktuationen effektiv managen – WEISE DISKUTIERT beim DGN-Kongress 2024

Kongressberichte

Ein rechtzeitiger Wechsel auf eine nicht orale Folgetherapie kann für Parkinson-Patienten mit Wirkfluktuationen entscheidend sein. Daher empfiehlt die aktuelle S2k-Leitlinie, frühzeitig die Indikation für einen Wechsel auf nicht orale Folgetherapien zu prüfen – insbesondere bei Personen, die die 5-2-1-Regel erfüllen. Führende Expertinnen und Experten unterstrichen im Rahmen des DGN-Kongresses 2024 während einer Paneldiskussion von AbbVie das Potenzial nicht oraler Folgetherapien, die kürzlich um eine subkutane Infusionstherapie mit einem Levodopa-Prodrug erweitert wurden: PRODUODOPA® (Foslevodopa/Foscarbidopa) kann Wirkfluktuationen bei der fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit effektiv reduzieren, und Erfahrungen aus dem Praxisalltag zeigen, dass die Anwendung ohne operativen Eingriff häufig dem Wunsch der Betroffenen entspricht. Die subkutane Infusionstherapie ermöglicht eine leitliniengerechte 24-Stunden-Therapie mit signifikant mehr ON- und weniger OFF-Zeit, einer Reduktion der Morgenakinese sowie einer deutlichen Symptomverbesserung.

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

Beitrag lesen

Die neusten Beiträge

Darstellung der Mikroglia im zentralen Nervensystem

Mikroglia und neurodegenerative Erkrankungen: Geschlechtsspezifische Unterschiede mit therapeutischer Relevanz

News

Eine aktuelle Studie des Del Monte Institute for Neuroscience an der University of Rochester hat fundamentale geschlechtsspezifische Unterschiede in der Funktion der Mikroglia, den Immunzellen des Gehirns, identifiziert. Diese Erkenntnisse könnten Auswirkungen auf die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson haben.

Neurologie und Psychiatrie

Demenz-Erkrankungen

Beitrag lesen
Ein Junge im Rollstuhl. Symbolbild für Muskeldystrophie

Duchenne-Muskeldystrophie: Neue Ausblicke auf zielgerichtete Therapieansätze

Pharmaservice

Die aktuelle Forschungspipeline im Bereich Duchenne-Muskeldystrophien (DMD) hält neue Therapieansätze bereit, um die pathologischen Mechanismen zum Beispiel mittels Gen-Therapie oder HDAC-Inhibition effektiv zu modulieren. Diese Ansätze könnten in Kombination mit dem bisherigen Standard in Zukunft möglicherweise erfolgsversprechende Strategien sein, vermutete Dr. med. Andreas Ziegler, Oberarzt Sektion Neuropädiatrie und Stoffwechselmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Beitrag lesen
Eine Frau hält ihren Säugling im Arm. Sie sieht müde aus und hält sich selbst die Augen zu.

Neuronale Veränderungen in der Schwangerschaft: Coburgerin erhält Forschungsstipendium

News

Mit ihrer Doktorarbeit zur Prävention von Wochenbettdepression erregte die Coburger Forscherin Dr. Maria Kuhn einiges Aufsehen. Nun ist sie mit einem Fulbright-Forschungsstipendium für ein paar Monate von der Hochschule Coburg an die Georgetown University in Washington DC, USA, gewechselt. Hier untersucht sie ethische, rechtliche und soziale Folgen der neuronalen Veränderungen des Gehirns durch eine Schwangerschaft.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen
Nahaufnahme einer menschlichen Netzhaut

Neue Methode zur Schlaganfall-Risikobewertung: Der „Fingerabdruck“ der Netzhaut 

News

Ein kürzlich in der Fachzeitschrift Heart veröffentlichter Artikel beschreibt eine Studie, die das Potenzial der Netzhaut zur Vorhersage des Schlaganfallrisikos untersucht. Diese Studie, durchgeführt mit Daten der UK Biobank, identifizierte 29 Indikatoren der Netzhautgefäßgesundheit, die signifikant mit dem Risiko eines erstmaligen Schlaganfalls assoziiert sind. Diese Indikatoren könnten eine ebenso präzise Risikobewertung ermöglichen wie herkömmliche Risikofaktoren, jedoch ohne die Notwendigkeit invasiver Tests.

Neurologie und Psychiatrie

Neurointensiv- und Notfallmedizin

Schlaganfall

Beitrag lesen

Entscheidungskompetenzen mit Boosts stärken

News

Angesichts wachsender globaler Herausforderungen werden bisherige verhaltenswissenschaftlich informierte Politikansätze zunehmend hinterfragt. Der einst dominierende Nudging-Ansatz, der Menschen zu besseren Entscheidungen „schubsen” sollte, steht in der Kritik, da er u.a. individuelle Autonomie zu wenig fördert. Als Antwort darauf gewinnen Boosts an Bedeutung.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

Beitrag lesen
Eine Frau liegt mit dem Kopf im Magnetresonanztomographen.

🔒 Kopfschmerzen: Wann kann ein MRT weiterhelfen?

Pharmaservice

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten medizinische Hilfe suchen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von harmlosen Verspannungen bis hin zu ernsthaften neurologischen Erkrankungen. In diesem Kontext spielt die präzise Diagnose eine entscheidende Rolle, um geeignete Behandlungsstrategien zu entwickeln. Quartz Healthcare, ein führendes Netzwerk für medizinische Bildgebung und Strahlentherapie, setzt auf modernste Technologien und Künstliche Intelligenz, um die Diagnostik von Kopfschmerzen zu optimieren. Prof. Dr. Andreas Schicho, Ärztlicher Direktor bei Quartz Healthcare, erläutert, wie diese innovativen Ansätze die Gesundheitsversorgung revolutionieren und Patienten eine präzise und effiziente Betreuung bieten.

Neurologie und Psychiatrie

Kopfschmerzerkrankungen

Beitrag lesen

Neue neurologische Krankheit entdeckt

News

Mithilfe von Exom- und Genomsequenzierungen haben Forschende des Universitätsklinikums Tübingen die genetischen Ursachen einer seltenen Erkrankung aufgeklärt, die schon im Säuglingsalter zu schweren neurologischen Beeinträchtigungen führt. Durch die nachgewiesenen Genveränderungen kommt es zu einer fehlerhaften Synthese von Selenoproteinen im gesamten Körper. Diese sind essenziell für die Zellfunktion, insbesondere im Nervensystem. Die Erstbeschreibung der neuen Erkrankung aus der Gruppe der Selenopathien ermöglicht es, weitere Betroffene zu diagnostizieren. Das verbesserte Verständnis der Erkrankung ist die Grundlage für künftige Forschung und für eine Therapieentwicklung.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

Beitrag lesen

Die Kunsttherapie als Mittel der Prävention und Reflexion. Ein Erfahrungsbericht

Fachartikel

Antoaneta Slavova ist psychoanalytische Kunsttherapeutin mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit Gewalterfahrungen. In diesem Bericht schreibt sie von der Kraft des künstlerischen Ausdrucks und der von ihr entwickelten bildAset-Methode, die Betroffenen dabei helfen kann, ihre Erfahrungen ganzheitlich und nachhaltig zu verarbeiten.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Beitrag lesen
Ein kleines Mädchen sitzt niedergeschlagen am Fenster. Neben ihr sitzt ihr Teddy.

Frühkindlicher Stress und Angst: Geschlechtsspezifische Veränderungen im Hirnstoffwechsel und Verhalten von Mäusen

News

Frühkindlicher Stress kann sich langfristig auf die psychische Gesundheit auswirken und das Risiko für die Entwicklung von Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) erhöhen. Frauen sind häufiger von PTBS betroffen, daher ist es wichtig, zu verstehen, wie das biologische Geschlecht die Reaktionen auf Traumata beeinflusst. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat mit Hilfe des maschinellen Lernens auffällige Unterschiede in der Art und Weise aufgedeckt, wie männliche und weibliche Mäuse auf Stress reagieren. Sowohl im Verhalten als auch im Gehirnstoffwechsel sowie in der Regulierung der Stresshormone unterscheiden sich die Geschlechter.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Angststörung

Beitrag lesen

🔒 Parkinson: Wirkfluktuationen effektiv managen – WEISE DISKUTIERT beim DGN-Kongress 2024

Kongressberichte

Ein rechtzeitiger Wechsel auf eine nicht orale Folgetherapie kann für Parkinson-Patienten mit Wirkfluktuationen entscheidend sein. Daher empfiehlt die aktuelle S2k-Leitlinie, frühzeitig die Indikation für einen Wechsel auf nicht orale Folgetherapien zu prüfen – insbesondere bei Personen, die die 5-2-1-Regel erfüllen. Führende Expertinnen und Experten unterstrichen im Rahmen des DGN-Kongresses 2024 während einer Paneldiskussion von AbbVie das Potenzial nicht oraler Folgetherapien, die kürzlich um eine subkutane Infusionstherapie mit einem Levodopa-Prodrug erweitert wurden: PRODUODOPA® (Foslevodopa/Foscarbidopa) kann Wirkfluktuationen bei der fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit effektiv reduzieren, und Erfahrungen aus dem Praxisalltag zeigen, dass die Anwendung ohne operativen Eingriff häufig dem Wunsch der Betroffenen entspricht. Die subkutane Infusionstherapie ermöglicht eine leitliniengerechte 24-Stunden-Therapie mit signifikant mehr ON- und weniger OFF-Zeit, einer Reduktion der Morgenakinese sowie einer deutlichen Symptomverbesserung.

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

Beitrag lesen
Zurück Weiter